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Die onkologische Tumorkonferenz



Alle Untersuchungs- und Operationsergebnisse einer Patientin, deren Brustkrebserkrankung bei uns behandelt wird, werden umgehend in der Tumorkonferenz beraten. Daran nehmen die jeweiligen Spezialisten der verschiedenen medizinischen Fachrichtungen teil. Gemeinsam erarbeiten sie eine individuelle Therapieempfehlung, die in einem Protokoll festgehalten wird. Sie dient als Grundlage für das Aufklärungsgespräch über Ihre weiteren Therapiemöglichkeiten.

Auf die Operation und die Zusammenschau aller bisher erhaltenen Befunde folgen meist weitere Behandlungsschritte, die gut geplant und besprochen werden müssen. Es schliesst sich häufig eine Bestrahlung an, aber auch systemische Therapieschritte, wie die Einnahme von antihormonell wirkenden Medikamenten oder ggf. die Gabe einer Chemotherapie, können notwendig sein, um möglicherweise noch im Körper vorhandene Krebszellen vollständig zu zerstören.

Wir therapieren nicht nach einem standardisierten Schema, aber nach weltweit unter Experten anerkannten Therapiestandards. Jeder Tumor ist anders und wird mit modernsten Untersuchungsmethoden genau analysiert und charakterisiert. So können wir das individuelle Risiko bestimmen und jeder Patientin ein maßgeschneidertes Therapiekonzept empfehlen, das genau auf die Befunde den jeweiligen Tumor und auf die Lebenssituation der Patientin zugeschnitten ist.

Die Konferenz berät bei Bedarf auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen, die nicht durchgehend im Brustzentrum behandelt werden. Dazu kann Ihre Gynäkologin oder Ihr Gynäkologe direkt mit uns Kontakt aufnehmen.


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Letzte Änderung: Claudia Ketels, 18.06.2009