Die Operation

Zur Operation werden Sie für drei bis sieben Tage stationär im Brustzentrum aufgenommen.
Die Operation wird selbstverständlich nur durch das Ärzteteam des Brustzentrums vorgenommen. Auch während Ihres Aufenthalts werden Sie weiter durch das selbe Team betreut. Darüber hinaus steht Ihnen natürlich unser Pflegepersonal sowie eine Stationsärztin / ein Stationsarzt als Ansprechpartner zur Verfügung.
Bei der Operation selbst entfernen wir den Tumor. Dabei beachten wir sowohl die medizinisch erforderlichen Sicherheitsabstände, als auch die optimale kosmetische Vorgehensweise.
Generell ist unser oberstes Ziel, sanft und schonend zu operieren und die Brust möglichst vollständig zu erhalten. Die Zeiten, in denen man radikal gegen Brustkrebs vorging, sind vorbei. Heute wissen wir, dass eine behutsame aber gezielte Operationsweise nach dem Motto "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" für die Patientin die beste ist. Grundsätzlich ist bei einer Brustkrebserkrankung die Frage nach einem Befall der Achsel-Lymphknoten zu klären. Dies ist notwendig, um das Stadium der Krankheit zu bestimmen und ihre Ausbreitung eingrenzen zu können. Auch dabei ist eine schonende Operationstechnik unser Ziel. Häufig genügt es, nur den so genannten "Wächter-Lymphknoten", zu entnehmen. Das ist der erste Lymphknoten, der die Gewebeflüssigkeit aus dem Bereich des Tumors filtert. Stellen wir fest, dass dieser frei von Krebszellen ist, müssen keine weiteren Lymphknoten entfernt werden. Sollte dies doch notwendig sein, operieren wir auch dabei besonders nerven- und gefäßschonend.
Die Physiotherapie beginnt bereits am ersten Tag nach der Operation und erleichtert Ihnen eine schnelle Erholung. Neben Bewegungsübungen und dem Anleiten zum richtigen Verhalten nach einer Operation werden auch Lymphdrainagen angeboten.
Die Dauer Ihres Klinikaufenthaltes richtet sich nach der Ausdehnung der Operation und dem Verlauf Ihrer Wundheilung.