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Ihre erste Station im Brustzentrum ist eine spezielle Sprechstunde für Brusterkrankungen, die so genannte "Mammasprechstunde" ("Mamma"=Brust). Hier lernen Sie die Ärzte kennen, die Sie von jetzt an betreuen.
Beim ersten Termin legen Sie Ihrem Arzt Ihre bisherigen Untersuchungsergebnisse vor und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen, Ihre Fragen und Ängste.
Nach dem Gespräch folgt eine erste körperliche Untersuchung, und Ihr Arzt berät mit Ihnen die nächsten Schritte. Meist sind dies zunächst weitere Untersuchungen wie eine speziellen Röntgenuntersuchung (Mammographie) und/oder Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Brust. In der Regel wird bei unklarem Befund in örtlicher Betäubung eine Gewebeprobe entnommen. Sie wird im Labor untersucht und kann mit größter Sicherheit darüber Auskunft geben, ob Sie eine gut- oder bösartige Veränderung haben.
Breast Nurse

Im Verlauf Ihrer Erkrankung werden Sie von einer speziell ausgebildeten Krankenschwester für Brusterkrankungen ("Breast Nurse") betreut, diese kümmert sich um die Organisation Ihres stationären Aufenthaltes und beantwortet Ihre Fragen sowie begleitet Sie durch die Behandlung.
Die Gewebeuntersuchung:
Die entnommenen Brustgewebeproben werden im Institut für Pathologie von einem Pathologen mit besonderer Erfahrung in Brustgewebsuntersuchungen beurteilt. Handelt es sich um Krebs wird das Tumorgewebe weiter untersucht. Für die Bestimmung der Hormonrezeptoren und das Vorhandensein des Her2-neu-Gens werden modernste Verfahren verwendet, deren Qualität laufend überwacht wird. Diese Spezialuntersuchungen bilden eine wichtige Grundlage für die Planung der späteren medikamentösen Behandlung.