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Das Glaukom stellt eine Gruppe von Erkrankungen dar, die aufgrund einer zunehmenden Schädigung des Sehnerven zu fortschreitenden nicht erholbaren Gesichtsfeldausfällen führt. Unbehandelt kann die Erkrankung zur Erblindung führen.
Das Fortschreiten der Erkrankung kann aufgehalten werden, in dem der Augeninnendruck gesenkt wird. Anfänglich gelingt dies in der Regel durch die Anwendung von Augentropfen. Reicht die dadurch erzielte Augeninnendrucksenkung nicht aus, wird eine operative oder laser-technische Behandlung notwendig.
Die UKE-Augenklinik bietet hierfür schwerpunktmäßig modernste OP-Techniken einschließlich Laser-basierter Verfahren an.
Die Erforschung neuer Therapieverfahren und der Ursachen des Glaukoms stellt einen wissenschaftlichen Schwerpunkt dar.
Ansprechpartnerin:
Fr. Prof. Dr. M. Klemm
klemm@uke.uni-hamburg.de
Das Glaukom ist eine der häufigsten Alterserkrankungen des Auges. Zur Zeit leben in Deutschland etwa 8 Mio Menschen mit dem Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, 800.000 sind nachweisbar erkrankt. Beim Glaukom handelt es sich genaugenommen um eine Gruppe von Erkrankungen, die den Sehnerven schädigt und so zu fortschreitenden und irreversiblen Gesichtsfeld-ausfällen führt.
Unbehandelt kann die Erkrankung zur Erblindung führen. Das Fortschreiten der Erkrankung kann aufgehalten werden, indem der Augeninnendruck gesenkt wird. Anfänglich gelingt dies in der Regel durch die Anwendung von Augentropfen. Reicht die dadurch erzielte Augeninnendrucksenkung nicht aus, wird eine operative Behandlung notwendig.
Einer der speziellen Schwerpunkte der UKE-Augenklinik ist die Behandlung von Glaukompatienten. Die Klinik bietet hierfür eine gezielte Diagnostik einschließlich sämtlicher wichtiger Laserscanning-Verfahren an, um ein Glaukom diagnostizieren und im Verlauf sicher beurteilen zu können. In der Therapie kommen die modernsten OP-Techniken einschließlich Laser-basierter Verfahren zum Einsatz. Die Klinik hat darüber hinaus einen wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Erforschung neuer Therapieverfahren und Ursachenforschung des Glaukoms.
Ansprechpartnerin: Fr. Prof. Dr. M. Klemm
Forschung
Laufende Studien und Projekte
Darstellung der Ziele und Forschungshypothesen
Das Glaukom ist weltweit eine der häufigsten Ursachen der Blindheit. In Deutschland sind schätzungsweise bis zu 1 Million Menschen am Glaukom und seinen Frühformen erkrankt. Die Pathomechanismen der Erkrankung sind unzureichend untersucht. Das klassische Modell der Pathogenese des Glaukoms geht von einer Erhöhung des intraokularen Drucks als Hauptursache aus. Andererseits zeigt sich, dass bei einer Vielzahl von Patienten mit progredienten, glaukomtypischen Veränderungen des Sehnervenkopfes und des Gesichtsfeldes, kein erhöhter intraokularer Druck nachzuweisen ist. Diese Beobachtung hat einen Umdenkensprozess im pathophysiologischen Verständnis des Glaukoms bewirkt. Studien der näheren Vergangenheit aus der eigenen Gruppe und aus anderen Kliniken weisen darauf hin, dass eine erniedrigte Perfusion im Bereich des Sehnervenkopfes für die Progredienz des Glaukoms verantwortlich sein kann.
Das modifizierte pathophysiologische Modell des Glaukoms hat weitreichende Auswirkungen auf die Therapie, Diagnostik und Verlaufsbeobachtung des Glaukoms. Während bislang das primäre Therapieziel die Senkung des intraokularen Druckes ist, zeichnet sich schon ab, dass die okuläre Durchblutungssituation mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Zur Beurteilung der okulären Durchblutung stehen verschiedenen Mess-, bzw. Schätzverfahren zur Verfügung. Der Stellenwert dieser Methoden in der klinischen Diagnostik und Verlaufsbeurteilung des Glaukoms wird sehr kontrovers diskutiert. Eine verlässliche Grundlage für Empfehlungen, ob die Verfahren und wenn ja, welches der Verfahren Aufnahme in den Katalog der Standardverfahren zur Glaukomdiagnostik finden sollte, gibt es derzeit nicht.
Jahr der Veröffentlichung:
Galambos P, Vilchez S, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M, Zeitz O
Assessing the clinical applicability of volumetric color Doppler imaging (VCDI) in glaucoma
EUGS 2004
Klemm M
Aktuelle Aspekte zur Quantifizierung der Zirkulation beim Glaukom
VNA-Tagung 2004
Klemm M, Reuss J, Wiermann A, Matthiessen ET, Wagenfeld L, Richard G, Zeitz O
Therapy of normal tension glaucoma: hemodynamic properties of antiglaucomatous eye drops
EUGS 2004
Matthiessen ET, Zeitz O, Richard G, Klemm M
Reproducibility of blood flow velocity measurements using color decoded Doppler imaging.
Eye 2004
Matthiessen ET, Zeitz O, Wiermann A, Richard G, Klemm M
Comparative rating of ocular hemodynamics by Langham-OBF and color Doppler imaging
EUGS 2004
Matthiessen ET, Zeitz O, Wagenfeld L, Galambos P, Reuss J, Wiermann A, Klemm M
Therapie des Normaldruckglaukoms: Untersuchung des Einflusses verschiedener Antiglaukomatosa auf die okuläre Perfusion VNA-Tagung 2004
Vilchez SE, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M, Zeitz O
Volumetrische Doppler-Songraphie bei Glaukompatienten
VNA-Tagung 2004
Wagenfeld L, El-Zakzouk E, Galambos P, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M, Zeitz O
Beeinflussung des Tonus der hinteren Ziliararterien durch Acetazolamid
VNA-Tagung 2004
Zeitz O, Galambos P, Vafiadis J, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Lageabhängigkeit der Durchblutung des Sehnervenkopfes
VNA-Tagung 2004
Zeitz O, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Estimation of choroid perfusion by colour Doppler imaging vs. other methods.
Ultrasound in Medicine & Biology 28 (8) (2002) pp. 1023-1027
Zeitz O, Wiermann A, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Clinical rating of color Doppler imaging measurements: development and clinical evaluation of novel scoring systems
EUGS 2004
Klemm M, Zeitz O, Matthiessen ET, Reuss J, Richard G
Estimation of ocular Perfusion: a practical oriented comparison of different methods.
Klin Monatsbl Augenheilkd 2003; 220 (4): 257-61
Klemm M, Zeitz O, Reuss J, Matthiessen ET Richard G
Therapy of normal tension glaucoma: effect of brinzolamide on ocular haemodynamics.
Klin Monatsbl Augenheilkd 2003; 220 (5): 330-3
Matthiessen ET, Zeitz O, Reuss J, Richard G, Klemm M
Korrelation retrobulbärer Blutflussgeschwindigkeiten mit Parametern verschiedener Glaukom - Diagnostika bei Patienten mit Hochdruckglaukom und Normaldruckglaukom
VNA 2003
Matthiessen ET, Zeitz O, Richard G, Klemm M
Korrelation retrobulbärer Blutflussgeschwindigkeiten und intraokularem Druck im Vergleich zwischen Patienten mit Hochdruckglaukom und Normaldruckglaukom
DOG 2003
Wiermann A, Zeitz O, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Klinische Abschätzung der okulären Perfusion: Vergleichende Befundung mit Langham-OBF und Farbdoppler-Sonographie
VNA 2003
Wiermann A, Zeitz O, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Vergleichende Beurteilung der okulären Perfusion mittels Langham-OBF und Farbdoppler Sonographie
DOG 2003
Zeitz O, Reuss J, Matthiessen ET, Wiermann A, Richard G, Klemm M
Hämodynamische Effekte verschiedener antiglaukomatöser Augentropfen
VNA 2003
Zeitz O, Reuss J, Wiermann A, Matthiessen ET, Richard, G, Klemm M
Therapie des Normaldruckglaukoms: Hämodynamische Effekte von Latanoprost und Bimatoprost am Auge
DOG 2003
Matthiessen ET, Zeitz O, Preuss J, Richard G, Klemm M
Passagere Sehstörungen bei einer Patientin mit verminderter retrobulbärer Gefäßperfusion
DOG 2002
Matthiessen ET, Zeitz O, Reuss J, Richard G, Klemm M
Farbkodierte Dopplersonographie der retrobulbären Gefäße: Reproduzierbarkeit und Alterskorrelation
VNA 2002
Matthiessen ET, Bartsch U, Zolmajd BR, Linke S, Schachner M, Richard G, Ruether K
Retinal function in Na, Ka-ATPase Subunt B2/B1 knock-in mice
ARVO 2002
Reuss J, Zeitz O, Matthiessen ET, Richard G, Klemm M
Die Wirkung von Brinzolamid (Azopt) und Dorzalamid (Trusopt) auf die okuläre Perfusion - gemessen mittels farbkodierter Dopplersonographie (CDI)
DOG 2002
Zeitz O, Matthiessen ET, Reuss J, Richard G, Klemm M
Darstellung und Beurteilung der Aderhautperfusion bei Glaukompatienten mittels farbkodierter Dopplersonographie im Vergleich mit anderen Methoden
DOG 2002
Mitarbeiterverzeichnis
Einheitliche Vorwahl: (040) 7410-
| Position | Name | Telefon | Fax | |
|---|---|---|---|---|
| Leitung | Prof. Dr. med. Maren Klemm > Details |
53305 | 53113 | klemm@uke.uni-hamburg.de |
| Ärzte | Dr. med Stefan Linke | 53314 | 52338 | |
| Dr. med. Caroline Gesser > Details |
||||
| Herr Max von Wedemeyer > Details |
||||
| MTA | Frau Wiebke Rohloff | 52323/52329 | 55689 | |
| Frau Christel Kieck | 52323/52334 | 55689 | ||
| Frau Cornelia Roggenbuck | ||||
| Herr Julius Wulff | 52310 | 54820 |