Fachausdrücke
Fachausdrücke
Ablatio retinae
Fachausdruck für Netzhautablösung (s. dort)
Aderhaut (lat.: Chorioidea)
Stark gefäßhaltige Schicht an der Innenseite des Auges zwischen Lederhaut und Netzhaut. Die Aderhaut dient u.a. der Ernährung der Netzhaut.
Aderhautmelanom
Bösartiger Tumor der von pigmentierten (einen braunen Farbstoff enthaltenden) Zellen der Aderhaut ausgeht. Der Tumor wächst zunächst im Auge. Unbehandelt breitet sich der Tumor in den Geweben der Augenhöhle aus oder erzeugt Tochtergeschwülste in allen anderen Organen, die letztendlich zum Tode führen können.
Aderhautnävus
Häufig zu sehende, gutartige Veränderung in der Aderhaut; kann auch als Leberfleck der Aderhaut bezeichnet werden. Bedarf keiner Therapie.
Wichtige Differentialdiagnose zum Aderhautmelanom.
Anaesthesie
Abwesenheit normaler Empfindungen (Schmerz, Tastgefühl, Wärme, Kälte etc.) Dieser Zustand ist für Operationen unerläßlich. Eine Anaesthesie kann durch eine Vollnarkose oder durch eine lokale Betäubung erreicht werden.
Applikator
Fachausdruck für Strahlenträger. Mit strahlendem Material beschichtete Metallplatte, die direkt von außen auf die Lederhaut des Auges aufgenäht wird. Spezielle Form der Theapie beim Aderhautmelanom; s. auch Brachytherapie.
Bestrahlung
Ein Teil des Körpers wird einer Strahlung ausgesetzt. Je nach Art der Strahlung kann dies für die Diagnostik (z.B. Röntgenaufnahmen) oder zur Behandlung von erkrankten Organen oder Tumoren eingesetzt werden.
Bindehaut (lat.: Conjunctiva)
Gefäßhaltige dünne Haut, die die Innenseite der Lider und die Oberfläche des sichtbaren Anteils der Lederhaut bedeckt.
Blutung
Austritt von Blut aus Blutgefäßen. Eine Blutung in Organen führt zum Bluterguß. Dieser kann sich von alleine wieder auflösen. In speziellen Fällen eines Blutergußes im Auge kann eine operative Entfernung des Blutes notwendig werden.
Bösartig (lat.: maligne)
Bezeichnet die Eigenschaft eines Tumors. Ein Tumor gilt als bösartig, wenn er in benachbarte Gewebe einwächst (Organgrenzen nicht respektiert) oder durch die Ausbreitung von Tumorzellen über den Blut- oder Lymphweg Tochtergeschwülste an anderen Stellen des Körpers auslöst. Bösartige Tumoren führen unbehandelt meist zum Tode.
Brachytherapie
Therapie mit Strahlenträgern; der Strahlenträger liegt in direkter Nachbarschaft zum Tumor und bestrahlt hauptsächlich den Tumor unter weitgehender Schonung des umgebenden gesunden Gewebes. (kommt von brachy : kurz)
Cornea
Fachausdruck für die Hornhaut (s. dort)
Chorioidea
Fachausdruck für die Aderhaut (s. dort)
Conjunctiva
Fachausdruck für die Bindehaut (s. dort)
Corpus vitreum
Fachausdruck für den Glaskörper (s. dort)
Cyclotron
Aufwendige technische Apparatur in der elektrisch geladene Elementarteilchen auf einer Kreisbahn auf extrem hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Diese schnellen Elementarteilchen können zur Therapie eines Tumors eingesetzt werden. Cyclotrone sind extrem teuer. In Europa existieren nur wenige solcher Anlagen. Sie werden bislang zumeist von Physikern und Technikern benutzt. In Berlin kann das Cyclotron im Hahn-Meitner-Institut auch zur medizinischen Bestrahlung benutzt werden.
Diagnose
Bezeichnung einer Erkrankung. Der Arzt stellt eine Diagnose auf der Basis von Untersuchungsbefunden.
Diagnostik
Untersuchungsgang und Methoden, mit der Krankheiten aufgespürt werden.
Differentialdiagnose
Ein Krankheitsbild das ähnliche Symptome erzeugt wie die angenommene Krankheit (Diagnose).
Echografie
Fachbegriff für die Ultraschalluntersuchung. Wird Gewebe von Ultraschall getroffen, so wird an den Gewebegrenzflächen ein Teil des Schalls in Form eines Echos zurückgeworfen. Dieser reflektierte Schall wird wieder aufgezeichnet. Aus dieser Information kann in einem Rechner ein Bild von der Anordnung und Beschaffenheit der Organe berechnet werden.
Enukleation
Fachbegriff für die Entfernung des Auges aus der Augenhöhle.
Fluoreszenzangiografie
Fachausdruck für eine speziell in der Augenheilkunde eingesetzte Form der Gefäßdarstellung. Es wird mit einer speziellen Kamera der Augenhintergrund nach Anregung mit einem speziellen Licht fotografiert, nachdem der Farbstoff Fluoreszein in eine Armvene gespritzt wurde. Mit der Kamera kann so genau der Durchfluß des Farbstoffs durch die Blutgefäße im Auge festgehalten werden. Mit dieser Methode können Durchblutungsstörungen oder Gefäßneubildungen im Auge gut erkannt werden.
Gesichtsfeld
Das Areal, das mit einem unbewegten Auge gleichzeitig wahrgenommen werden kann. Gemessen wird der Winkel unter dem ein Objekt von der Seite noch wahrgenommen wird, solange das Auge genau geradeaus sieht. Schäden an der Netzhaut oder am Sehnerven können einen Ausfall am Rand oder im Zentrum des Gesichtsfeldes bewirken. Die zentrale Sehschärfe kann dabei unverändert gut sein.
Glaskörper (lat.: Corpus vitreum)
Durchsichtige, farblose, geleeartige Masse im Augeninneren. Der Glaskörper füllt den Raum hinter der Linse im Auge aus und macht ca. 2/3 des Volumens des Auges aus. Er hat eine wesentliche Bedeutung in der Ausbildung des Auges. Bei bestimmten Erkrankungen kann der Glaskörper eine wichtige Rolle spielen und muß dann gegebenenfalls operativ entfernt werden (Vitrektomie).
Hornhaut (lat.: Cornea)
Bezeichnet am Auge den vorderen, runden, klaren Anteil der Augenhülle. Sie stellt praktisch das Fenster des Auges dar. Die Hornhaut hat zusätzlich als optisch wirksamste Fläche die Funktion einer Linse und bündelt die Lichtstrahlen die in das Auge fallen, damit auf der Netzhaut ein scharfes Bild entsteht.
Intraoperativ
Fachausdruck für "während des Zeitraums der Operation".
Iris
Die Iris ist die Regenbogenhaut, die die Augenfarbe bestimmt. Im Zentrum der Iris befindet sich ein Loch, die Pupille, die je nach Lichtverhältnissen eine unterschiedliche Größe hat.
Kältebehandlung
In der Augenheilkunde verwendete Bezeichung für die Zerstörung von Gewebe, indem die Zellen kurzzeitig extrem tiefgefroren werden (s. auch Kryotherapie).
Katarakt
Trübung der Linse im Auge. Im Deutschen als "grauer Star" bezeichnet. Eine Trübung der Linse führt zu verschwommenem Sehen oder auch starker Blendungsempfindlichkeit. Bei starker Sehstörung durch die Katarakt kann die Linse operativ entfernt werden. Die Brechkraft der Linse muß dann durch dicke Brillengläser, Kontaktlinsen oder wie heute üblich durch eine in das Auge eingepflanzte Kunstlinse ersetzt werden.
Komplikationen
Ereignis oder Umstand, wodurch eine Erkrankung oder Operation ungünstig beeinflußt wird.
Krebs
Überbegriff für alle Arten von bösartigen Tumoren.
Kryotherapie
Fachbegriff für Kältebehandlung
Laser
Kürzel für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation". Zu Deutsch in etwa "Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Lichtstrahlung".
Technisch erzeugtes einfarbiges Licht, das eine sehr hohe Energie enthält. Mit diesem Lichtstrahl kann Gewebe je nach verwendeter Energiemenge entweder stark erhitzt und damit zerstört werden, oder auch eine Verklebung von Gewebeteilen erreicht werden.
Lokalanaesthesie
Form der Anaesthesie, bei der durch das Einspritzen eines speziellen Medikaments einzele Teile des Körpers schmerzunempfindlich gemacht werden. Am Auge kann dies durch das Einspritzen des Medikaments in die Augenhöhle neben das Auge erreicht werden. Viele Operationen am Auge können in dieser Form der Betäubung problemlos durchgeführt werden.
Linse
Die Linse im Auge ist für die Bündelung der Lichtstrahlen notwendig, damit auf der Netzhaut ein scharfes Bild unserer Umwelt abgebildet werden kann. Vergleichbar ist die Funktion eines Objektivs einer Kamera. Die Linse ist auch notwendig für die Anpassung der Sehfunktion unseres Auges für die Nähe und die Ferne.
Malignität
Unter einem malignen (bösartigen) Tumor versteht man eine Gewebsansammlung, die sich ungehemmt vergrößert und umgebenes Gewebe zerstört. Tochtergeschwülste (sog. Metastasen) können sich je nach Art des bösartigen Tumors verschiedenhäufig entwickeln und dort wo sie sich absiedeln ebenfalls zu einer Zerstörung führen.
Melanom
Bösartiger Tumor, der aus Zellen besteht, die Melanin, ein dunkles Pigment, enthalten. Diese Tumoren wachsen in Nachbargewebe vor und bilden Tochtergeschwülste. Melanome können von pigmentierten Zellen der Haut oder im Auge von der Aderhaut ausgehen.
Metastase
Fachausdruck für Tochtergeschwulst. Werden von einem bösartigen Tumor einzelne Zellen über den Blutweg oder die Lymphgefäße an eine andere Körperstelle transportiert, so können sich dort weitere Tumoren bilden. Diese von verschleppten Tumorzellen ausgehenden Tumoren werden als Metastasen bezeichnet.
Nervus opticus
Fachbegriff für den Sehnerv.
Netzhaut
Nervengewebeschicht im Auge. In der Netzhaut werden die einfallenden Lichtstrahlen aufgenommen und in elektrische Signale umgewandelt, die über den Sehnerven dem Gehirn weitergeleitet werden.
Netzhautablösung
Bei der Netzhautablösung löst sich die Nervengewebsschicht im Auge von den unter ihr gelegenen Schichten ab. Die Versorgung mit Nährstoffen aus der Aderhaut ist nicht mehr so gut, so daß mit der Zeit die Netzhaut zugrunde geht.
Onkologe
Fachbegriff für einen auf bösartige Erkrankungen spezialisierten Arzt.
Onkologie
Fachbezeichnung für die Lehre von den bösartigen Erkrankungen.
Ophthalmologe
Fachausdruck für Augenarzt.
Ophthalmologie
Fachausdruck für Augenheilkunde.
Opticus
Kurzbezeichung für den Sehnerven (lat.: Nervus opticus).
Opticusneuropathie
Fachausdruck für Erkrankung des Sehnerven. (s. auch Strahlen-Optikusneuropathie).
Orbita
Fachausdruck für die Augenhöhle.
Orbita-Implantat
Fachbegriff für einen Platzhalter (Implantat), der bei der Entfernung des Auges (Enukleation) in die Augenhöhle eingepflanzt wird.
Perkutane Bestahlung
Bestrahlung eines Organs oder Tumors von außen durch die Haut. Es gibt verschiedene Formen der Bestrahlung (z.B. Röntgenbestrahlung, Protonenbestrahlung). Die Bestrahlungsquelle befindet sich in einer Maschine außerhalb des Körpers. Im Gegensatz dazu wird bei der Brachytherapie die Strahlenquelle direkt auf den Tumor aufgebracht.
Photokoagulation
Form der Zerstörung von Gewebe im Auge durch Einwirkung von Licht. Dieses Licht kann durch eine Xenon-Hochdrucklampe (Lichtkoagulation) oder durch einen Laser (Laserkoagulation) erzeugt werden. Kleine Tumoren im Auge können mit dieser Form der Behandlung therapiert werden.
Pigmentation
Verfärbung eines Teiles des Körpers, so z.B. der Haut oder der Augen. Der Grad der Pigmentation wird bestimmt durch den Gehalt der Zellen an einem speziellen Farbstoff, dem Melanin. Melanin ist ein dunkelbrauner bis schwarzer Farbstoff. In der Haut kann durch intensive Sonnenbestrahlung die Menge an Melanin in speziellen Hautzellen erhöht werden (Sonnenbräune). Im Auge findet man in einer dünnen Schicht zwischen der Aderhaut und der Netzhaut normalerweise pigmentierte Zellen (sog. Pigmentepithelzellen). Es gilt als unklar, ob das Aderhautmelanom von diesen Zellen oder von anderen pigmentierten Zellen in der Aderhaut ausgeht. Typischerweise sind die Zellen des Aderhautmelanoms deutlich pigmentiert, jedoch finden sich auch nicht pigmentierte Aderhautmelanome (sog. amelanotisches Aderhautmelanom).
Postoperativ
Fachausdruck für "zeitlich nach der Operation".
Präoperativ
Fachausdruck für "zeitlich vor der Operation".
Primärtumor
Der eigentliche Tumor. Von diesem Tumor gehen Tochtergeschwülste aus (Sekundärtumoren oder Metastasen).
Prothese
Künstlicher Ersatz für ein Körperorgan. Eine Augenprothese wird aus Glas gefertigt und dient nur dem kosmetischen Ersatz nach einer Entfernung des Auges (Enukleation). Es gibt keine Augenprothese, die die natürliche Funktion des Auges ersetzen kann.
Protonen-Bestrahlung
Form der externen Bestrahlung. In einem Cyclotoron werden positiv geladene Elementarpartikel extrem schnell beschleunigt und dann zur Therapie von Tumoren eingesetzt.
Radiologe
Fachbegriff für den Facharzt für Strahlenanwendung zur Diagnostik und Therapie.
Radioaktiv
Bezeichnung für eine Substanz die nicht stabil ist, sondern sich unter der Freigabe von Strahlung selbst zersetzt (Alpha, Beta oder Gammastrahlung, je nach Art der dabei abgegebenen Strahlung).
Zur Therapie des Aderhautmelanoms werden hauptsächlich die Elemente Ruthenium (Betastrahler) und Jod (Gammastrahler) in Form der Brachytherapie eingesetzt.
Räumliches Sehvermögen
s. Stereopsis
Regression
Fachausdruck für die Rückbildung eines Tumors nach der Behandlung. Beim Aderhautmelanom bildet sich der Tumor meist nicht komplett zurück, sondern es verbleibt eine mehr oder minder große bindegewebige Narbe im Auge. Diese Narbe muß regelmäßig vom Augenarzt kontrolliert werden, da theoretisch immer das Risiko besteht, daß der Tumor nicht komplett behandelt ist und sich langsam wieder ein neues Tumorwachstum einstellt (s. Rezidiv).
Retina
Fachbegriff für Netzhaut (s. dort).
Rezidiv
Fachausdruck für ein erneutes Tumorwachstum nach einer Behandlung.
In seltenen Fällen kommt es nach einer anfänglichen Verkleinerung des behandelten Tumors wieder zu einer erneuten Größenzunahme. Dann muß gegebenenfalls eine weitere Therapie eingeleitet werden.
Sehnerv (lat.: Nervus opticus)
Der Sehnerv besteht aus Milionen von einzelnen Nervenfasern. Über den Sehnerven gelangt die von der Netzhaut aufgenommene Information über unsere Umwelt zum Gehirn. Die Sehnerven beider Augen verbinden sich in der Sehnervenkreuzung erst am Boden der mittleren Schädelgrube im Gehirn.
Sehschärfe (lat. Visus)
Meßwert für die Fähigkeit eines Auges, zwei kleine nebeneinanderliegende Objekte auch als zwei zu erkennen. Liegen zwei Objekte näher beeinander als die entsprechende Person an Sehschärfe hat, so werden diese nur als ein Objekt wahrgenommen.
Sklera
Fachausdruck für die Lederhaut des Auges. Gemeint ist damit die derbe, undurchsichtige bindegewebige Hülle des Auges.
Stereopsis
Fachbegriff für räumliches Sehvermögen.
Für ein volles räumliches Sehvermögen benötigt der Mensch zwei annähernd gleich gut sehende Augen (s. Sehschärfe). Da beide Augen ein Objekt unter einem etwas unterschiedlichen Winkel sehen, kann das Gehirn aus dieser etwas seitendifferenten Information der beiden Augen eine räumliche Tiefe, z.B. eine Entfernung berechnen. Das Gehirn verwendet dabei eine während der Entwicklung des Sehens fest angelegte räumliche Zuordnung von Netzhautstellen der beiden Augen (point to point relationship). Mit einem Auge funktioniert das räumliche Sehvermögen nicht. Im Alltag kann man jedoch bei einäugigen Menschen nach einer längeren Gewöhnungszeit keinen wesentlichen Unterschied bemerken, da diese die Räumlichkeit an anderen Merkmalen ausmachen.
Strahlenempfindlichkeit (Strahlensensitivität)
Bezeichnung für die Empfindlichkeit eines Tumors gegenüber einer Bestrahlung. Es gibt Tumorarten die sehr empfindlich gegen Strahlen sind, andere Tumoren sind so unempfindlich gegen Strahlung, daß eine solche Therapie nicht sinnvoll erscheint. Das Aderhautmelanom ist ausreichend empfindlich gegen Strahlen, so daß eine solche Therapie empfohlen wird.
Strahlenretinopathie
Fachausdruck für eine Erkrankung der Netzhaut, die infolge einer Bestrahlung der Netzhaut auftritt. Es kommt dabei zu Blutungen in der Netzhaut und zu einem Austritt von Flüssigkeit in die Gewebsspalträume. Die dabei auftretende Durchblutungsstörung kann bis zur funktionellen Erblindung führen. Die Strahlenretinopathie tritt nur im bestrahlten Gewebsareal auf.
Strahlen-Optikusneuropathie
Fachausdruck für eine Erkrankung des Sehnerven infolge einer Bestrahlung. Es kommt dabei im Sehnerven zu einer Durchblutungsstörung die zu einem Absterben der Nervenfasern und damit zu einem Verlust des Sehvermögens führt. Dies kann bis zur Erblindung des Auges fortschreiten. In der Regel ist nur der bestrahlte Sehnerv befallen. Das andere Auge erkrankt meist nicht.
Strahlensensitivität
Fachausdruck für Strahlenempfindlichkeit (s. dort).
Symptom
Für den Arzt erkennbares Zeichen einer Krankheit. Verschiedene Kranheiten können gleiche oder ähnliche Symptome haben. Erst durch das Nachvollziehen und Zusammentragen wichtiger Symptome können die verschiedenen Kranheiten auseinandergehalten werden.
Teletherapie
Bezeichnung für die Bestrahlung von bösartigen Tumoren von außen durch die Haut oder das Auge.
Therapie
Fachbegriff für die Behandlung von Kranheiten.
Tumor
Medizinische Umschreibung für eine umschriebene Gewebsansammlung ohne Wertigkeit (bösartig oder gutartig). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird jedoch der Begriff Tumor mit einer bösartigen Erkrankung gleichgesetzt. Ein Arzt benutzt (meistens) diesen Begriff ohne seine Wertigkeit. Dies kann gelegentlich zu Mißverständnissen führen.
Ultrachalluntersuchung
s. Echografie.
Vitrektomie
Operativer Eingriff bei dem der Glaskörper aus dem Auge entfernt wird.
Vollnarkose
Zustand ohne Bewußtsein. Form der Anaesthesie bei der nicht nur das Schmerzempfinden beseitigt ist, sondern das gesamte Bewußtsein ausgeschaltet wird. Die Vollnarkose wird durch den entsprechenden Facharzt (Anaesthesist) durchgeführt.