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Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. C. Zöllner
c.zoellner@uke.uni-hamburg.de
PD Dr. med. Jens Kubitz
jkubitz@uke.uni-hamburg.de
Nach Novellierung der Approbationsordnung für Ärzte 2002 hat der Stellenwert des Fachs Anästhesiologie in der medizinischen Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg deutlich zugenommen.
Die Anästhesiologische Lehre umfasst inzwischen den Unterricht und die Ausbildung von:
- Studierenden des Themenblocks 2
- Wahlfach-Studierenden
- Studierenden im Praktischen Jahr
- Famulaturen
Details zu den Ausbildungsabschnitten sehen Sie auf den E-Learning-Seiten unserer Klinik (elearning.uke.uni-hamburg.de).
Bewerbungen für das Praktische Jahr oder für Famulaturen richten Sie bitte mit Lebenslauf an das Sekretariat von Professor Goetz (anaesthesiologie@uke.uni-hamburg.de).
Lehrkonzept
Da Lehrkonzept unserer Klinik wurde mit dem Thieme-Teaching Award 2007 ausgezeichnet.
In einem ersten Schritt zu einem Curriculum Anästhesiologie wurden bislang über hundert praktische Fertigkeiten - sog. Skills - definiert, die bis zum Erlangen des Facharztes für Anästhesiologie erreicht werden müssen. Den einzelnen Fertigkeiten wurde in einem zweiten Schritt das für den jeweiligen Ausbildungsstand zu fordernde Kompetenz-Niveau (Skill -Level) zugeordnet (Tabelle 1). Für die Studierenden der einzelnen Abschnitte liegt hierdurch ein Anforderungskatalog für die Praktischen Fertigkeiten vor. Individuell kann so der Lernprozess dokumentiert und etwaige Lücken im Ausbildungsprogramm detektiert und geschlossen werden.
Tabelle 1
| Ebene 1: nur Theorie Prinzip, Indikation, Kontraindikation, Durchführung, Komplikationen |
| Ebene 2: gesehen haben, demonstriert bekommen Theoretisches Wissen über die Fertigkeit und sie wurde demonstriert |
| Ebene 3: angewendet und durchgeführt Theoretisches Wissen und unter Aufsicht mindestens einige Male durchgeführt |
| Ebene 4: Routine Theoretisches Wissen und Erfahrung in der Anwendung und Durchführung |
| Ebene 5: Ausbildung Theoretisches Wissen und Erfahrung in der Anwendung, Durchführung und Fähigkeit zur Ausbildung von Kollegen und Studenten |
Zur Unterstützung der praktischen und theoretischen Ausbildung wurden in der Klinik für Anästhesiologie für jeden Ausbildungsabschnitt Skripte erstellt (Abbildung 1).

Abbildung 1
Die Skripte beinhalten hierbei neben organisatorischen Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsabschnitten, eine detaillierte Beschreibung von wichtigen praktischen Fertigkeiten mit Indikation, Kontraindikation und möglichen Komplikationen, eine Übersicht über die Ausbildungsmodule (siehe unten) und eine Erläuterung der anästhesiologischen Besonderheiten aus den verschiedenen Fachdisziplinen (z.B. Abdominalchirurgie, Kardiochirurgie, Neurochirurgie, Abbildung 2).

Abbildung 2
Die theoretische Ausbildung insbesondere der Wahlfach- und PJ-Studierenden wird neben dem Gruppenunterricht durch sog. Module unterstützt (Abbildung 3). Die Module dienen den unterrichtenden Ärzten z.B. am Patientenbett als Leitfaden und inhaltliche Stütze und gewähren neben der eigenen Stoffrekapitulation ein hohes Maß an standardisierten Unterricht. In allen OP-Einheiten stehen Ordner mit den Modulen ständigen zur Verfügung.

Abbildung 3