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Notfallmedizin

Notfallmedizin
Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie besetzt seit 1992 das damals frisch in Dienst gegangene Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 13 A mit Notärzten. Das NEF ist stationiert an der Feuerwache Rotherbaum in der Sedanstraße und deckt damit ein dicht besiedeltes und zentral gelegenes großstädtisches Areal ab.

NEF 13 A - Tag und Nacht an 365 Tagen im Einsatz
Neben exklusiven Wohngegenden an der Alster sind es auch soziale Brennpunkte im Schanzenviertel, auf dem "Kiez" in St. Pauli oder im Hamburger Hafen, die das Einsatzgebiet des NEF 13 A ausmachen. Einsätze von Pöseldorf bis Altona gehören ebenso zum Alltag der NEF-Besatzung wie Hilfeleistung bei Unfällen auf dem Heiligengeistfeld, wo sich zu Zeiten des Hamburger Doms Tausende Menschen, darunter viele Touristen, tummeln. 
Das NEF 13 A hat allein im Jahr 2009 über 5500  Einsätze geleistet. Dies entspricht mehr als 15% aller Notarzteinsätze der Hamburger Berufsfeuerwehr und bedeutet einen Tagesdurchschnitt von etwa 15 Einsätzen.

Nach 8 Minuten ist der Notarzt da
In lebensbedrohlichen Notfällen zählt jede Minute. Die Anfahrtszeit für das NEF 13 A zum Einsatzort beträgt im Mittel 6-8 Minuten - eine schnelle und kompetente Hilfe bei lebensgefährlichen Erkrankungen, schweren Unfällen oder Vergiftungen ist damit sichergestellt. In enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg übernehmen die Notärzte des UKE auch in sehr komplexen technischen und damit oft spektakulären Notfällen wie beispielsweise im Hamburger Hafen oder in schwierigen räumlichen Verhältnissen wie Baustellen die lebensrettende medizinische Versorgung.
Das NEF13 A wird von etwa 20 ärztlichen Mitarbeitern der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in einem Mehrschichtsystem besetzt. Alle Ärzte verfügen über eine mehrjährige Berufserfahrung in Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Innerklinische Notfallversorgung
Auch wenn es innerhalb des Klinikums kritisch wird, leisten die Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie erste Hilfe. Denn sie sind für die Notfallversorgung im neuen Klinikum, dem Herzzentrum und dem Hubertus Wald Cancer Center zuständig. Ebenso  werden sämtliche lebensbedrohenden Notfälle in der Augenklinik, der Psychiatrie, der Martiniklinik sowie im RehaCentrum Hamburg und in der Facharztklinik durch die anästhesiologische Klinik versorgt. Im Jahr 2009 kam es zu über 250 solcher Notfälle auf dem UKE-Gelände, darunter akute Atem- und Kreislaufstörungen, plötzliche Bewusstlosigkeit sowie über 110 Herz-Lungen-Wiederbelebungen. Unsere Anästhesisten übernehmen die Erstversorgung schwer polytraumatisierter oder vital erkrankter Patienten in den vier Schockräumen unserer zentralen Notaufnahme (5800 Notfälle pro Jahr). 

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Letzte Änderung: Christian Busch, 10.09.2010