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Ärztlicher Leiter des Zentrums für Anästhesiologie und Intensivmedizin:
Univ.-Prof. Dr. med. Alwin E. Goetz
Komm. Leiter der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie:
Prof. Dr. med. Christian Zöllner
Stellv. Klinikdirektor:
Univ.-Prof. Dr. med. Daniel A. Reuter
Kaufmännischer Leiter:
Tim Birkwald
Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie versorgt alle operativen, interventionellen, diagnostischen und ambulanten Bereiche des UKE und seiner Tochtergesellschaften (Universitäres Herzzentrum, Martiniklinik). Das ergibt Jahr für Jahr mehr als 30.000 Narkosen bei hochkomplexen Eingriffen mit überwiegend schwer vorerkrankten Patienten. Dabei kommen alle modernen Verfahren der Lokal-, Regional- und Allgemeinanästhesie zur Anwendung. Seit dem Umzug in ein neues Klinikum steht uns hierfür eine einheitliche und hochmoderne Anästhesieausstattung zur Verfügung.
Innerhalb unseres Zentrums für Anästhesiologie und Intensivmedizin betreuen wir auf neun Intensivstationen und drei Überwachungsstationen schwerstkranke Patienten aller Fachrichtungen.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik ist die Behandlung perioperativer und komplexer chronischer Schmerzen, auch für ambulante Patienten. Durch die Einführung neuer schmerztherapeutischer Algorithmen konnten wir für das gesamte Klinikum ein Konzept "Schmerzarmes Krankenhaus" etablieren.
Unsere Anästhesiologen übernehmen die Erstversorgung schwer polytraumatisierter oder vital erkrankter Patienten in den vier Schockräumen unserer zentralen Notaufnahme, decken die Notfallversorgung auf dem gesamten UKE-Gelände ab und besetzen rund um die Uhr das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 13 mit jährlich über 5.000 Einsätzen.
Unsere Mitarbeiter sind in zahlreichen Forschungsschwerpunkten tätig. Publikationen in angesehenen nationalen und internationalen Journalen sowie renommierte Preise belegen die kompetente Forschungsarbeit auf wissenschaftlich hohem Niveau. In der Grundlagenforschung befassen sich unterschiedliche wissenschaftliche Arbeitsgruppen durch DFG geförderte Projekte mit den molekularen Mechanismen des akuten Lungenschadens und den Mechanismen der Opioidanalgesie. Klinische Fragestellungen werden durch Arbeitsgruppen auf den Gebieten hämodynamisches Monitoring, perioperatives Neuromonitoring und Immunmodulation bearbeitet. Die Klinik für Anästhesiologie ist Mitglied am Cardiovascular Research Center (CVRC) und beteiligt sich an der kardiovaskulären Grundlagenforschung mit mehreren Arbeitsgruppen. Ein renommierter Schwerpunkt unserer Klinik beschäftigt sich mit der Anästhesie-historischen Forschung.
Als Universitätsklinik haben wir uns der studentischen Lehre und der ärztlichen Weiterbildung verpflichtet. Hierfür haben wir spezielle Aus- und Weiterbildungskonzepte (Curricula) entwickelt und umgesetzt. Charakteristisches Merkmal des Aus- und Weiterbildungskonzeptes ist eine Lernspirale vom Regelstudierenden zu den Studierenden im Wahlfach und PJ bis hin zum Weiterbildungsassistenten und Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Zusätzlich zu zahlreichen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen betreibt die Klinik ein Anästhesie-Simulationszentrum. Hier trainieren unsere Ärzte und Pflegekräfte regelmäßig Notfallsituationen unter Realbedingungen.
| 31.500 | Stationäre und ambulante Narkosen |
| 20.000 | Patienten in der Prämedikationsambulanz |
| 8.000 | Patientenkontrollierte Schmerzbehandlungen |
| 5.500 | Notarzteinsätze im Rettungsdienst |
| 4.000 | Rückenmarksnahe Regionalanästhesien |
| 700 | Patienten in der Schmerzambulanz |
Zur Geschichte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, speziell für das Fach Anästhesiologie, können Sie auf den folgenden Seiten einiges Interessante erfahren.