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Die Bezeichnung Psychotherapie kommt aus dem Griechischen (psycho = Seele, therapia = Heilen) und hat die "Heilung der Seele" (Psyche) beziehungsweise die Behandlung von seelischen Problemen zum Ziel. Psychotherapie steht als Oberbegriff für alle Verfahren, die weitgehend ohne Einsatz von Medikamenten auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen auch bei Vorliegen anderer körperlicher Erkrankungen abzielen. Psychotherapie ist die gezielte Behandlung einer psychischen Krankheit.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie geht davon aus, dass die aktuellen Probleme durch einen innerpsychischen Konflikt verstärkt werden und dass dieser - meist unbewusste Konflikt - seine Wurzeln in der Kindheit hat. In der Psychotherapie werden durch die Einsichten in Zusammenhänge und Ursachen der Probleme, Veränderungen im Erleben und Verhalten angestrebt.
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Verhalten und Erleben durch Erfahrungen im Laufe des Lebens erlernt werden. Die Verhaltenstherapie setzt eher bei der konkreten Bewältigung aktueller Probleme an. In der Verhaltenstherapie werden neue Verhaltens- und Erlebensmuster erarbeitet.
Elemente beider Verfahren können in die Psychotherapie einfließen.
Psychische Störungen, für die Psychotherapie von Nutzen ist, können zum Beispiel sein:
Sie sollten einen Psychotherapeuten aufsuchen, wenn
IFP Institut für Psychotherapie Universität Hamburg
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Institut und Poliklinik für Psychosomatik
Michael Balint Institut
Psychotherapeutenkammer
Psychotherapeuten-Suchprogramm
der Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein
Transplantations-Center Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf