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| Institutsdirektor: | Prof. Dr. med. Heimo Ehmke |
| Stellv. des Direktors: |
Prof. Dr. rer. nat. Christiane K. Bauer |
| Kaufmännische Leiterin: |
Dipl. Kauffrau Ute Niendorf |
Die zentralen Aufgaben des Instituts für Zelluläre und Integrative Physiologie bestehen in Forschung und Lehre. Das Institut gehört dem Zentrum für Experimentelle Medizin an und kooperiert mit mehreren Instituten des Zentrums, dem ZMNH sowie dem Universitären Herzzentrum.
Die Forschungsaktivitäten des Institutes konzentrieren sich auf die Physiologie von Ionenkanälen und Transportern. Die Forschungsarbeit erstreckt sich von atomaren und molekularen Funktions- und Regulationsmechanismen bis hin zu den Folgen einer Dysfunktion dieser Proteine für den Gesamtorganismus. Schwerpunkte bilden Untersuchungen zu spannungsgesteuerten Kalium- und Natrium-Kanälen sowie epitheliale Natriumkanäle und Transporter. Mittels transgener Tiermodelle werden wichtige pathophysiologische Zusammenhänge simuliert und analysiert, unter anderem kardiale Arrhythmien, Insuffizienz, Atrophie und Hypertrophie des Herzens, die Rolle der Niere bei der Entstehung des Bluthochdrucks sowie die Epilepsie.
Das Institut für Zelluläre und Integrative Physiologie gehört der Forschergruppe 604 "Signalwege im gesunden und kranken Herzen" und dem Cardiovascular Research Center an und wird in weiteren Einzelprojekten durch die DFG gefördert.
Die Mitarbeiter des Institutes führen 50 % der Lehre des Faches Physiologie durch. Diese beinhaltet Vorlesungen, Seminare, Praktika und Übungen für Studierende der Humanmedizin und Studierende der Zahnmedizin.
Weiterhin ist das Institut beteiligt am Zusatzqualifikationsprogramm "Molekulare Medizin", dem interdisziplinären Wahlfach "Alkohol und Nikotin" sowie dem Wahlfach "Die Erfindung des medizinischen Experiments und seine Transformation".
Dem Institut gehören zehn wissenschaftliche und sieben nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter an. Sechs Doktoranden sind aktiv am Institut tätig, weitere sieben schreiben derzeit ihre Doktorarbeiten.