Zu den Inhalten springen

Hauptnavigation:

Kontakt | English | Sitemap

| Home > Zentren > Zentrum für Experimentelle Medizin > Institut für Systemische Neurowissenschaften > Forschung

Forschungsthemen

Emotionale Verarbeitung

Emotionen sind wichtige Modulatoren unseres Verhaltens. Wir untersuchen, wie Emotionen basale Aufmerksamkeits- und  Lernprozesse beeinflussen. Weiterhin untersuchen wir, wie Werte im Gehirn repräsentiert sind und wie auf deren Basis Entscheidungen getroffen werden

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Prof. Dr. Christian Büchel

 

Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist notwendig, um die für das Verhalten aktuell relevanten Informationen aus der Vielzahl der um die limitierten neuronalen Ressourcen konkurrierenden Reize auszuwählen. Es konnte gezeigt werden, dass wesentliche neuronale Mechanismen hierbei die flexible funktionale Koppelung verschiedener Areale miteinander betreffen, sowie von den Anforderungen an die Informationsverarbeitung bestimmt werden.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Dr. Michael Rose

 

Räumliche Navigationsprozesse

Mit Hilfe virtueller Realität identifizieren wir die für den Erwerb komplexer Raumrepräsentationen entscheidenden Gehirnareale. Darüber hinaus ist es gelungen, die zeitliche Dynamik unterschiedlicher räumlicher Lernprozesse nicht nur in Verhaltensmassen zu erfassen, sondern auch die korrespondierenden Aktivierungsverläufe in spezifischen Gehirnregionen darzustellen.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Dr. Thomas Wolbers

 

Lernen und Gedächtnis

Im Vordergrund steht die Zuordnung von Gehirnstrukturen zu Lernprozessen. So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass Strukturen des medialen Temporallappens an impliziten (unbewussten) Lernprozessen beteilligt sind und frontale Gehirnregionen an der Detektion von Regelverletzungen beteiligt sind, deren Regeln nicht bewusst waren. Ferner wurden Gehirnregionen identifiziert, die für das Erlernen von Relationen von Objekten zu Orten relevant sind.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Dr. Michael Rose

 

Schmerz & Kopfschmerz

Wir untersuchen funktionelle und strukturelle Unterschiede zwischen Kopfschmerzpatienten und gesunden Kontrollen mit dem langfristigen Ziel, aufgrund eines besseren Verständnisses der Pathophysiologie bessere Therapieoptionen aufzeigen zu können. Weiterhin untersuchen wir Prozesse, die zur Chronifizierung von Schmerz führen können.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Prof. Dr. med. A. May

 

Sprache

Die Sprache ist zusammen mit Gestik und Mimik unsere zentrale Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeit. Wir untersuchen die Mechanismen, die Sprachverarbeitung, Sprachproduktion und dem Sprechvorgang zugrunde liegen, mit funktioneller MRT. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit der sprachlichen Repräsentation bei Gesunden (z.B. bei mehrsprachigen Personen) als auch mit der sprachlichen Reorganisation und Funktionsrestitution nach Schlaganfall. Weitere Themen sind die Zusammenhänge zwischen Sprache und Motorik und die auditorisch-motorische Sprechplanung.

Ansprechpartnerin für das Forschungsthema: Dr. Annette Baumgärtner

 

Furcht und Angst

Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Gefahr und dient zur Sicherung der Gesundheit und des Überlebens. Eine Angsterkrankung liegt dann vor, wenn Angstreaktionen häufig fehlgeleitet oder übertrieben sind. Angsterkrankungen stellen die größte Gruppe aller psychiatrischen Erkrankungen dar und können die Lebensqualität und soziale Integration der Betroffenen extrem beeinträchtigen. Gegenwärtige Therapien haben nur in geschätzt der Hälfte aller Patienten eine dauerhafte Heilung zur Folge. Wir versuchen, Mechanismen von Furcht und Angst, ihrer Regulation und Modulation besser zu verstehen, um letztendlich neue Ansätze für die Angsttherapie zu finden.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Dr. Raffael Kalisch.

 

MR-Physik

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den physikalischen Grundlagen und Anwendungen der Magnetresonanz-Tomographie (auch Kernspin-Tomographie genannt) und -Spektroskopie am Menschen. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Entwicklung neuer Bildgebungstechniken und Spektroskopiemethoden, die diffusionsgewichtete Bildgebung des Nervensystems und die funktionelle Hirnbildgebung.

Ansprechpartner für das Forschungsthema: Dr. rer. nat. Jürgen Finsterbusch

Seitenanfang    Seite drucken


© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Niklas Stein, 10.12.2009