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Gundlagen I

Die Magnetresonanz-Tomographie (MR-Tomographie) ist ein Verfahren zur nicht-invasiven Messung von Schnittbildern. Sie beruht auf der Kernspinresonanz (nuclear magnetic resonance, NMR), d.h. dem Verhalten von Kernspins in einem statischen Magnetfeld unter den Einfluß eines zeitlich veränderlichen Hochfrequenzfeldes. Sie wird daher oft auch als Kernspin-Tomographie bezeichnet. Für Untersuchungen am Menschen werden dafür Magnetfelder mit einer Stärke von 0.5 - 3 Tesla verwendet (dies entspricht etwa dem 10.000 bis 60.000fachen des Erdmagnetfeldes) und Radiowellen mit einer Frequenz im UKW-Bereich (20 -130 MHz).
Um die gemessenen Signale räumlich zuordnen zu können, werden während der Messung zusätzliche, schwache Magnetfelder geschaltet, deren Stärke ortsabhängig ist. Da die Frequenz des Signals von der Stärke des Magnetfeldes abhängt, kann daher mit einer Frequenzanalyse untersucht werden, welche Signalanteile aus welchem räumlichen Bereich empfangen werden. Mit geeigneten Meßparametern läßt sich so ein Schnittbild errechnen.

Abb. 1: MR-Schnittbild durch die Kopfmitte
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Letzte Änderung: , 10.02.2005