| Home > Zentren > Zentrum für Experimentelle Medizin > Institut für Systemische Neurowissenschaften
| Institutsdirektor: | Prof. Dr. med. Christian Büchel | |
| Stellv. des Direktors: | Prof. Dr. med. Arne May | |
| Kaufmännische Leiterin: | Dipl.-Kffr. Ute Niendorf |
Das Institut ist Teil des Zentrums für experimentelle Medizin und erforscht die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden in Kooperation mit klinischen Partnern zur Diagnose, Prognose und Therapie von neuropsychiatrischen Krankheiten angewandt.
Das Institut verfügt über einen Hochfeld-Magnetresonanztomographen mit einer Feldstärke von 3 Tesla. Damit lässt sich die Aktivität der Nervenzellen im Gehirn im Millimeterbereich messen.
Die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) hat das Gerät finanziert.
Die Forschung des Instituts gliedert sich in mehrere Arbeitsgruppen (AG). Die AG Physik entwickelt neue Pulssequenzen für das MR Gerät, so dass noch feinere Details sichtbar gemacht werden können. Die AG Lernen und Gedächtnis untersucht die Mechanismen der Gedächtnisbildung, aber auch welche abweichenden Prozesse für einen Gedächtnisverlust bei Krankheiten eine Rolle spielen. Die AG Emotionen erforscht die emotionale Verarbeitung von Reizen und fehlgeleitete Prozesse, die eine Rolle bei der Entstehung von Angst und Sucht spielen. Die AG Schmerz untersucht vor allem Prozesse die zur Chronifizierung von Schmerzen führen.
Das Institut bietet ein wissenschaftlich orientiertes Seminar „A window to the brain“ an. Nach Vermittlung der Grundlagen der modernen Neurowissenschaften werden neueste Forschungsergebnisse präsentiert. Weiterhin führt das Institut eine interdisziplinäre Vorlesung zum Thema Schmerz durch. Ein Kurs zur Bilddatenverarbeitung findet jährlich statt.
Im Jahr 2012 wurden 1102 MR-Scans durchgeführt (Stand: 2012-09-03).
Am Institut arbeiten zurzeit 58 wissenschaftliche und 6 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter, zehn Wissenschaftler anderer Universitäten und Fachbereiche sowie 12 medizinische Doktoranden.