Forschungsschwerpunkte Rechtsmedizin Hamburg
Toxikologie
Identifizierung, Symptomatik, Wirkungsmechanismen und Modalitäten der toxischen Fremdstoffkonzentrationen, insbesondere neuer Arzneimittel
Postmortale Infektionsdiagnostik
Sepsismarker u.a.
SIDS/SID (Sudden Infant Death Syndrome, sog. Plötzlicher Kindstod)
Bildgebende Verfahren
Einsatz bildgebender Verahren in der Rechtsmedizin (»Virtual Autopsy«): Evaluation der Einsatzmöglichkeiten von Ultraschall, Röntgen und Endoskopie
Klinische Rechtsmedizin / Viktimologie
Klassifizierung morphologischer Besonderheiten unterschiedlicher Formen der Gewalteinwirkung; Verbesserung der technischen Dokumentation von Verletzungsfolgen durch diverse bildgebende Verfahren, Optimierung der Verfahren zur Spurensicherung und -auswertung nach körperlichen Übergriffen. – Modellprojekt zur Etablierung eines niederschwelligen Kompetenzzentrums für lebende Opfer körperlicher Gewalt; Fokussierung auf das Phänomen häuslicher Gewalt
Forensische Molekularbiologie
Etablierung neuer genetischer Marker auf dem X-Chromosom für spezielle Fragestellungen in der Abstammungsdiagnostik
Forensische Gerontologie
Phänomenologie der Verletzung der Sorgfaltspflicht in der Pflege und medizinischen Betreuung älterer Menschen (speziell: Dekubitusproblematik)
Sucht / Drogen
Interdisziplinäre Vernetzung psychiatrischer bzw. sozialwissenschaftlicher Suchtforschung mit der Rechtsmedizin. Toxikologische und epidemiologische Analyse von Todes- und Notfällen durch psychotrope Substanzen, klinische Alkoholismusdiagnostik, suchtmedizinische Probleme im Strafvollzug.
Forensische Alkohologie
Forensische Entomologie
Systematisierung der Leichenfauna, Etablierung neuer diagnostischer Verfahren u.a.
Fallanalyse aus rechtsmedizinischer Sicht / medizinische Kriminalistik
Optimierung der Rekonstruktion spezifischen Täterverhaltens und besonderer Tatkonstellationen aus rechtsmedizinischer Sicht als Ergänzung praktischer fallanalytischer Arbeit