| Home > Zentren > Zentrum für Psychosoziale Medizin > Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie > Aufgaben / Schwerpunkte
Die Abteilung für Medizinische Psychologie bietet den Patienten der somatischen Kliniken und der Polikliniken des UKE psychologische Beratung und Therapie an. Sie teilt sich den Konsiliar-Liaison-Dienst mit der Abteilung für Psychosomatik. Der Schwerpunkt liegt auf der Versorgung erwachsener Patienten mit malignen Tumoren, Transplantationspatienten und HIV-Patienten. Daneben gibt es eine kleine Allgemeinambulanz, die in erster Linie der Lehre, Forschung, Weiter- und Fortbildung dient. Seit 1994 verfügt die Abteilung über eine psychotherapeutische Institutsambulanz für onkologische Patienten und ihre Angehörigen.
Leitung: Dr. phil. F. Schulz-Kindermann, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Kurzzeitpsychotherapie bei schweren Belastungen, die im Verlauf einer Tumorerkrankung, deren Behandlung und der anschließenden Rehabilitation entstehen.
Das therapeutische Team:
Ärzte und Psychologen mit einer tiefenpsychologischen oder verhaltenstherapeutischen Ausbildung und speziellen psychoonkologischen Kenntnissen in der Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen sowie Erfahrung im Umgang mit Tod und Sterben.
Kontakt: Dr. phil. Dipl. Psych. Frank Schulz-Kindermann
Zugang:
Überweisung durch niedergelassenen Arzt
Kliniken und Polikliniken des UKE (Konsil)
Anmeldung und Auskunft:
Von Montag bis Mittwoch und Freitag von 09.00 - 12.30h
unter der Telefonnummer 040/ 42803- 6803
Kontakt: Michaela Cartus
Patienten und ihre Angehörigen können sich im Notfall direkt und ohne Vorankündigung an uns wenden. Konsile in der Klinik sind an keine Anmeldezeit gebunden.
Lebertransplantation
Präoperative Evaluation sowie prä- und postoperative stationäre und ambulante medizinpsy-chologische/ psychotherapeutische Betreuung. Katamnestische Studien der Patienten und ihrer Familien. Prospektive Studie in Vorbereitung. (Kooperation mit Chirurgischer und Kin-derklinik: PD Dr. X. Rogiers und Prof. Dr. Burdelski)
Kontakt: Dr. Dr. K.-H. Schulz
Multiple Sklerose
Gruppentherapeutische/ verhaltenstherapeutische Intervention. Prä-post-Erhebung sowie 1-Jahres-Katamnese. In Verbindung mit einem psychoneuroimmunologischen Stressexperiment (randomisiert, kontrolliert) sowie der Konstruktion bzw. Evaluation von Lebensqualitätsin-strumenten zur MS. (Kooperation mit Neurologischer und Psychiatrischer Uni-Klinik, Prof. Dr. Wiedemann, Dr. Heesen)
Kontakt: Dr. Dr. K.-H. Schulz
Herzinsuffizienz
Bewegungstherapeutische Intervention. Prä-post-Erhebung sowie 1-Jahres-Katamnese (kon-trollierte, interdisziplinäre Studie: kardiologische, sportmedizinische, immunologische und psychologische Outcome-Parameter). (Kooperation mit Institut für Sportmedizin, Prof. Dr. Braumann, Kardiologie, Dr. Hoffmann, Herzchirurgie, Dr. Nägele)
Kontakt: Dr. Dr. K.-H. Schulz
HIV
Stationäre und ambulante Beratung und Betreuung von HIV-Patienten
Kontakt: B. Fittschen, Arzt, Dipl. Psych.