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Breaking the Taboo Two - Daphne III

Breaking the Taboo Two - "Entwicklung und Erprobung eines Schulungsprogramms"


Laufzeit:
Dezember 2009 bis Dezember 2011

Europäische Koordination:
Österreichisches Rotes Kreuz - Charlotte Strümpel und Cornelia Hackl
http://www.roteskreuz.at/

Teilprojektleitung:
Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
E-mail: doehner@uke.de

Wiss. Mitarbeiterin:
Felicitas Wischer, E-mail: f.wischer@uke.de

Wiss. Hilfskräfte:
Anna Reinelt, E-mail: a.reinelt@uke.de

Förderung:
Europäische Kommission - im Rahmen des Programmes DAPHNE III 2007 - 2013, DG Justiz, Freiheit und Sicherheit


Kurzbeschreibung:
Forschungsergebnisse zeigen, dass Gewalt gegen ältere Frauen und andere Formen von Missbrauch häufig innerhalb der eigenen Familie auftreten. Gewalt gegen ältere Frauen ist jedoch immer noch ein Tabu-Thema und daher in der Gesellschaft weniger sichtbar als Gewalt gegen jüngere Frauen. MitarbeiterInnen von Pflege- und Sozialdiensten sind oft die einzigen, die Zugang zu dieser Gruppe haben. Pflege- und Betreuungskräfte sollten deshalb dabei unterstützt werden, problematische Situationen zu erkennen und einzuschätzen sowie über das nötige Fachwissen und die Handlungskompetenz verfügen, um entsprechend zu handeln.
 
"Breaking the Taboo Two" (BtT2) basiert auf dem Vorgänger-Projekt "Breaking the Taboo", in dem gezeigt werden konnte, dass viele Gesundheits- und Sozialdienste keine klaren Richtlinien zum Umgang mit Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie implementiert haben. Hier besteht ein Bedarf für Einrichtungen, Standards und Handlungsanweisungen zu entwickeln und eigens geschulte MitarbeiterInnen als AnsprechpartnerInnen für diese Thematik zu benennen. Darüber hinaus sollte die Kooperation und Vernetzung zwischen Opferschutzorganisationen und Gesundheits- und Sozialdiensten intensiviert werden.

Im Rahmen des Projekts wird ein Curriculum zur Schulung von MitarbeiterInnen von Gesundheits- und Sozialdiensten erarbeitet. Grundlage hierfür sind die bereits vorliegende Bro-schüre und der "Workshop für MitarbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitswesen", die im Rahmen des Projektes "Breaking the Taboo" entwickelt wurden.

Das Projekt hat folgende Zielsetzung:

In der ersten Projektphase wird eine Recherche zu bereits existierendem Material und an-gewendeten Instrumenten für Sozial- und Gesundheitsberufe durchgeführt. Basierend auf den Rechercheergebnissen und Erfahrungen aus dem laufenden Projekt wird das Curriculum mit Schulungsmaterial und -instrumenten konzipiert. Im Fokus der zweiten Projektphase steht die Erprobung der Instrumente im Rahmen eines länderübergreifenden Workshops, die Übersetzung und länderspezifische Anpassung sowie die Implementation auf nationaler Ebene in den beteiligten Ländern.

Die zentralen Produkte des Projektes sind:


Projektpartner:
Österreich: Research Institute of the Red Cross - Julia Edthofer, Erentraud Weiser
www.wrk.at/forschungsinstitut


Belgien:  LACHESIS - Office of Expertise on Ageing and Gender in cooperation with the Flemish Reporting Point for Elderly abuse - Els Messelis 
http://www.lachesis.be/ 


Bulgarien: Bulgarian Red Cross - Evelina Milusheva, Desislava Ilieva
http://www.redcross.bg/


Portugal:  CESIS - Centro de Estudos para a Intervenção Social- Heloísa Perista, Isabel Baptista 
http://www.cesis.org/


Slovenien: University of Maribor, Faculty of Health Sciences - Peter Kokol, Helena Blazun, Majda Japelj
http://www.uni-mb.si/


Assoziierte Partner:
Rotes Kreuz - EU-Büro: Eberhard Lueder

Evaluation:
ISIS - Institut für Soziale Infrastruktur - Karin Stiehr, Constance Ohms
http://www.isis-sozialforschung.de/

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Letzte Änderung: Andrea Parkhouse, 01.12.2011

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