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Arbeitsgruppe Krankenhausforschung
Nutzen der Integrierten Versorgung für TK-Versicherte im Krankenhaus ("Herzstudie 2006")
Projektleiter: Olaf von dem Knesebeck, Stefan Nickel
Laufzeit: 2007/01-2008/06
Gefördert durch: Techniker Krankenkasse
Schlagwörter: Integrierte Versorgung, Patientenzufriedenheit, gesundheitsbezogene Lebensqualität, Krankenhaus
Projektbeschreibung:
Im Rahmen der Integrierten Versorgung (IGV) hat die Techniker Krankenkasse die Möglichkeit, direkt mit ausgewählten Leistungserbringern Verträge über eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende oder interdisziplinär-fachübergreifende Versorgung zu schließen. Ziel der IGV ist es, die Qualität der Versorgung zu steigern, neue Serviceleistungen zu implementieren und die einzelnen Therapieschritte besser aufeinander abzustimmen, um so die Effizienz in der Behandlung zu steigern. Mit einer schriftlichen Patientenbefragung soll der Nutzen dieses Versorgungsangebotes für die Versicherten untersucht werden. Im Fokus der Befragung steht der Krankenhausaufenthalt der an der Integrierten Versorgung teilnehmenden Versicherten, die im Jahr 2006 aus kardiologischen und kardiochirurgischen Abteilungen entlassen wurden (ca. 750 Personen). Parallel wird eine Befragung unter Versicherten durchgeführt, die in der Regelversorgung behandelt wurden (Kontrollgruppe).
Ausgewählte Publikationen:
Nickel, S.; Thiedemann, B.; Knesebeck, O.v.d. (2010) The effects of integrated inpatient health care on patient satisfaction and health-related quality of life: results of a survey among heart disease patients. Health Policy, doi:10.1016/j.healthpol.2010.06.012.
Begleitforschung eines Modellversuchs zur Umwandlung von Arbeitszeiten im Kontext aktueller Innovationen im Krankenhaus
Projektleiter: Alf Trojan, Stefan Nickel
Laufzeit: 2003/03-2006/12
Gefördert durch: Hans-Böckler-Stiftung
Schlagwörter: Arbeitzeitmodell, Bereitschaftsdienst, Krankenhaus, Mitarbeiterzufriedenheit
Projektbeschreibung:
Allgemeines Ziel des Forschungsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung ("formative Evaluation") der Umwandlung ärztlicher Arbeitszeiten, die seit November 2002 in verschiedenen Pilotbereichen des LBK Hamburg im Rahmen des dort angesiedelten Projekts PANDA ("Prozessorientierte Arbeitsorganisation / Neue Dienst- und Arbeitszeiten") erprobt wird. Über die allgemeine Zielsetzung hinaus werden spezifische ergänzende Fragestellungen bearbeitet. Diese betreffen die Analyse von Unterschieden zwischen kurz- und mittelfristigen wahrgenommenen Auswirkungen der Arbeitszeitmodelle, ihrer Akzeptanz und Umsetzbarkeit aus Sicht verschiedener Akteure, sowie ihrer Übertragbarkeit auf andere Arbeitsbereiche. Zudem soll die Realisierbarkeit und Bedeutung der Modelle für den Innovationsprozess im Rahmen des LBK und für betriebliche Gesundheitsförderung ausgelotet werden.
Ausgewählte Publikationen:
Nickel, S., Füllekrug, B., Trojan, A. (Hg.) (2008). Arbeitszeitgestaltung im ärztlichen Dienst und Funktionsdienst des Krankenhauses. Herausforderungen, Modelle, Erfahrungen. München und Mering: Rainer Hampp Verlag (216 S.).
Trojan, A., Werner, S., Nickel, S. (2008). Schichtdienst statt Bereitschaft - erfolgreiche Umgestaltung der Arbeitszeiten im Krankenhaus? In: Weber, A. (Hg), Gesundheit - Arbeit - Rehabilitation. Regensburg: S. Roderer Verlag, 71-90.
TransKom-Teilprojekt "MQM": Mitarbeiterqualifizierung - Qualitätssicherung - Marketing
Laufzeit: 2005/07 - 2007/12 Kooperationspartner: Niels-Jens Albrecht, Maren Böhmert
Siehe: Migration und Gesundheit
Gütesiegel Selbsthilfefreundliches Krankenhaus
(mit KISS-Hamburg, Monika Bolzien) Laufzeit: 2004/11 - 2006/12 Kooperationspartner: Alf Trojan, Silke Werner
Siehe: Patientenorientierung und Selbsthilfe
Prozess- und ergebnisorientiertes Qualitätsmanagement in der Kurzzeitchirurgie
Projektleiter: Alf Trojan
Laufzeit: 1999/03-2002/08
Gefördert durch: BMBF
Schlagwörter: Patientenbefragung, Kurzzeitchirurgie, Prozess- und Ergebnisqualität, EQS
Projektbeschreibung:
Das Projekt dient der Entwicklung und empirischen Prüfung eines patientenorientierten Systems des Qualitätsmanagements (Prozess- und Ergebnisqualität) zum routinemäßigen Einsatz in der Kurzzeitchirurgie. In diesem Zusammenhang werden das im NFV-Projekt B II 1 entwickelte generische prozessorientierte Instrument zur Patientenzufriedenheit von Kurzzeit-Patienten erweitert sowie die indikationsspezifischen Instrumente zur Ergebnisqualität neu entwickelt. Über diese zentrale Zielsetzung hinaus sollen zusätzlich verschiedene methodische Fragestellungen bearbeitet werden, u.a. die Analyse von Interdependenzen zwischen verschiedenen Dimensionen der Ergebnisbewertung im zeitlichen Verlauf (Erweiterung und Vertiefung des HOST-Projekts D II 1) und die Analyse der Validität der indirekten und direkten Veränderungsmessung in Kooperation mit dem Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität zu Lübeck.
Ausgewählte Publikationen:
Bitzer, E., Lorenz, C., Nickel, S., Dörning, H., Trojan, A. (2008). Assessing patient-reported outcomes of cholecystectomy in short-stay surgery. Surgical Endoscopy, 22 (12), 2712-2719. URL: http://dx.doi.org/10.1007/s00464-008-9878-z
Bitzer, E., Lorenz, C., Nickel, S., Dörning, H., Trojan, A. (2008). Patient-reported outcomes in hernia repair. Hernia, 12, 407-414. URL: http://dx.doi.org/10.1007/s10029-008-0364-2
Bitzer, E., Nickel, S., Lorenz, C., Trojan, A., Dörning, H. (2006). Prozess- und ergebnisorientiertes Qualitätsmanagement in der Kurzzeitchirurgie mit Patientenbefragungen. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, 100 (3), 189-195.
Sind Personalbefragungen ein effektiveres Instrument der Qualitätsverbesserung im Krankenhaus als Patientenbefragungen?
Projektleiter: Alf Trojan, Stefan Nickel
Laufzeit: 1999/02-2002/06
Gefördert durch: BMBF
Schlagwörter: Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsförderung, Qualitätsmanagement
Projektbeschreibung:
Das Projekt setzt die Forschung zur patientenseitigen Bewertung von Krankenhausqualität fort. In unseren eigenen wie auch anderen Patientenbefragungen haben sich dabei verschiedene Probleme hinsichtlich Sensitivität, Validität, Durchführung und Umsetzung von Patientenbefragungen herausgestellt. Angesichts dieser Situation stellt sich die Forschungsfrage, ob Personalbefragungen effektiver sind als Patientenbefragungen für eine handlungsleitende Analyse von bestimmten Schwächen und Stärken eines Krankenhauses. Trotz der angenommenen Vorteile einer parallel durchgeführten Befragung bei Personal und Patienten gehen wir nicht davon aus, dass Patientenbefragungen umstandslos durch Personalbefragungen zu ersetzen seien.
Ausgewählte Publikationen:
Nickel, S., Trojan, A. (2004) Diagnose: Situation im Krankenhaus aus Sicht der Mitarbeiter und Patienten. Ergebnisse einer kombinierten Befragung in zwei Kliniken. Pflegemagazin, 5 (2), 8-17.
Nickel, S., Trojan, A. (2002). Qualitätssicherung in der stationären Versorgung. Zum Stellenwert der Patienten- und Mitarbeiter-Orientierung für Qualität und Innovation im Krankenhaus. In: Flick, U. (Hg.): Innovation durch New Public Health (Reihe Organisation und Medizin, Bd. 11). Göttingen: Hogrefe, 224-242.
Trojan, A., Nickel, S., Werner, S. (2002). Belastungen senken - Ressourcen stärken! Prävention und Gesundheitsförderung bei MitarbeiterInnen im Krankenhaus. In: Trojan, A., Döhner, H. (Hg.): Gesellschaft, Gesundheit, Medizin. Erkundungen, Analysen und Ergebnisse. Frankfurt/M.: Mabuse-Verlag, 384-396.
Entwicklung eines Standard-Instruments zur Messung von Patientenzufriedenheit bei Kurzzeitpatienten
Projektleiter: Alf Trojan, Stefan Nickel
Laufzeit: 1997/01-1998/12
Gefördert durch: BMBF
Schlagwörter: Kurzzeitpatient, Krankenhaus, Patientenzufriedenheit
Projektbeschreibung:
Im Projekt wird unter spezifischen Fragestellungen ein Instrument zur Erhebung der Patientenzufriedenheit bei Kurzzeitpatienten entwickelt, wobei qualitative Studien quantitative Patientenbefragungen in verschiedenen Krankenhäusern vorbereiten (z.B. Patienten-Zufriedenheit, Relevanz von Versorgungsmerkmalen, Hürden und positive Ansätze zur Organisationsentwicklung und Gesundheitsförderung). Forschungsleitende These ist, dass zunehmend eine "Krankenhauspolitik" für Kurzzeitpatienten entstehen wird, bei der Maßnahmen des Qualitätsmanagements nötig sind.
Ausgewählte Publikationen:
Nickel, S. (2006). Patientenzufriedenheit mit kurzstationärer Versorgung. Entwicklung und Erprobung eines standardisierten Messinstruments für das Qualitätsmanagement im Krankenhaus. Münster: LIT Verlag.
Nickel, S., Trojan, A. (2001). Befragung von Kurzzeitpatienten im Krankenhaus. In: Satzinger, W., Trojan, A., Kellermann-Mühlhoff, P. (Hg.), Patientenbefragungen in Krankenhäusern. Konzepte, Methoden, Erfahrungen. St. Augustin: Asgard, 275-282.
Nickel, S., Brandt, C., Trojan, A., Paßfeld, H. (2000). Kurzzeitpatienten in Hamburger Krankenhäusern. Eine Analyse der Entwicklungstrends von 1993-1997. Das Krankenhaus, 92 (10), 794-800.