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Projekt "Ambulantes Gerontologisches Team" (PAGT)

Laufzeit:
November 1992 - Dezember 1996

Projektleitung:
Dr. Hanneli Döhner
e-mail: doehner@uke.uni-hamburg.de

Begleitforschung:
Dr. Christiane Bleich (11.1992 - 3.1995)
Dipl. Psych. Christopher Kofahl (4.1995 - 12.1996)
e-mail: kofahl@uke.uni-hamburg.de
cand. soc. Petra Dien (5.94 - 12.1996)
Dr. med. Dipl.-Psych. Jörg Lauterberg (11.1992 - 4.1994)
Monika Schmidt (Sekretärin)

Praxis:
Dipl.-Soz.päd. Gertrud Blask(Patientenbegleiterin: 1.1993 -12.1993)
Dipl.-Psych. Susanne Kelczynski (Koordinatorin)
Corina Klimaschewski (Patientenbegleiterin: 1.1994 - 3.1996)
Dipl. Soz.-Ök. Birgitt Köhn (Patientenbegleiterin: 1.1994 - 3.1996)
Dipl.-Soz.päd. Tanja Schmidt (Patientenbegleiterin: 1.1993 - 12. 1993)

Zusammenfassung
Das Projekt "Ambulantes Gerontologisches Team" (PAGT), ein Modellvorhaben mit wissenschaftlicher Begleitforschung, wurde über vier Jahre vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung, Hamburg gefördert. Ziel war die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen und ihrer Angehörigen. Dazu wurden Teams aus HausärztInnen, Patientenbegleiterinnen und einer Koordinatorin aufgebaut, die eng mit den im Stadtteil vorhandenen Diensten kooperierten.

In dem Projekt wurde die einzelfallbezogene Arbeit (Case-Management) mit der stadtteilorientierten Vernetzungsarbeit (Care-Management) verbunden. Die Forschungsfragen bezogen sich sowohl auf die "Patientenkarrieren" als auch auf strukturelle Fragen der Zusammenarbeit im Team und im Stadtteil sowie auf den Transfer der Aufgabenbereiche in die Regelversorgung. Der Hausarztansatz und die berufsübergreifende Teamarbeit haben sich für die Versorgung der älteren Menschen und für die Unterstützung der Angehörigen als erfolgreich erwiesen. Die Patienten berichten insbesondere über ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Durch die erfahrene Unterstützung und durch das entwickelte Vertrauen zu Hausarzt und Patientenbegleiterin konnten sie Entscheidungen besser artikulieren und umsetzen. Überleitungen zwischen verschiedenen Einrichtungen wurden verbessert, sozialrechtliche Fragen geregelt, Erleichterungen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen geschaffen, Probleme mit Pflegediensten geklärt und auch das Sterben zu Hause durch eine qualitativ hochwertige Versorgung ermöglicht. Die Hausärzte und die anderen Berufsgruppen haben die Vorteile der guten Zusammenarbeit schätzen gelernt. Vielfach haben sie ihre Sichtweisen und ihre Arbeit verändert, Neues gelernt und an Arbeitszufriedenheit gewonnen.

Schlüsselwörter: Case-Management, Care-Management, Hausarzt, Vernetzung, Modell, Begleitforschung.


Ausführlichere Informationen können der PAGT-Broschüre entnommen werden (PDF-Datei, 80K).

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Letzte Änderung: , 22.12.2004