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S P E Z I A L - A N A L Y T I K

Telefonnummer für Rückfragen:  040-7410-53952

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Analyten nach alphabetischer Reihenfolge:

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

A:

Kenngröße alpha1-ANTITRYPSIN
Probenmaterial

 Serum

Methode

 Nephelometrie

Referenzbereich

0,9 - 2,0 g/L

Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Verdacht auf hereditären a1-Antitrypsin-Mangel bei Icterus prolongatus, Hepatitis unklarer Genese im Säuglings- und Kleinkindalter, Lungenemphysem oder Hepatitis/Leberzirrhose unklarer Genese des Erwachsenen. Erhöhungen im Rahmen der Akut-Phase-Reaktion (s. auch Haptoglobin, CRP). Teils starker Anstieg bei Platten- und Adenokarzinomen sowie bei Tuberkulose.

Probenannahme

Mo. - Fr. 8-13 Uhr

Resultatmitteilung

Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 ++

 

Kenngröße ANGIOTENSIN-CONVERTING ENZYME (ACE)
Probenmaterial

 Serum

Methode

Photometrie 

Referenzbereich

12 - 68 U/L

erhöhte Werte bei Kindern bis zur Pubertät

Einflußgrößen und Störfaktoren

Die Verabreichung von ACE-Hemmern ( z.B. Captopril) ist 4 Wochen vor Bestimmung abzusetzen, da durch diese Medikamente die ACE-Aktivität im Serum deutlich herabgesetzt wird. Hämolytisches oder lipämisches Material kann nicht verwendet werden (da dies in der Regel zu falsch niedrigen Werten führt). Erniedrigte Werte bei Harnsäurekonzentrationen über 10 mg/dl

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Diagnose, Verlaufs- und Therapiebeurteilung der Sarkoidose. Aber in manchen Fällen von klinischer Inaktivität, sowie in hochaktiven Stadien des Löfgren-Syndroms werden normale ACE Werte gefunden.
Erhöhung des ACE jedoch auch bei folgenden Erkrankungen:
Hyperthyreose, HIV-Infektion, M. Gaucher, Beryllose, Lepra (70 % der Leprapatienten haben erhöhte ACE-Werte), Silikose, Asbestose, Tuberkulose (10 % der Patienten haben erhöhte ACE-Werte),
Chron. Alkoholismus, Alkoh. Lebererkrankung (30 % der Patienten haben erhöhte ACE-Werte), Diabetes mellitus (24 % der Patienten haben erhöhte ACE-Werte),
Maligne hämatologische Erkrankungen wie Hodgkin- und Non-Hodkin-Lymphome, akute und chronische Leukämien und multiples Myelom bedingen oft erniedrigte ACE-Werte.

Probenannahme

Mo. - Fr. 8-13 Uhr

Resultatmitteilung

Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 +++

 

Kenngröße Anti-DNase-B
Probenmaterial

Serum

Referenzbereich

Frauen:  < 400 U/ml
Männer: < 400 U/ml

Störfaktoren

Lipämische oder partikelhaltige Seren können die Messung beeinträchtigen.
Bei stark erhöhten Rheumafaktor-Konzentrationen können sich in Einzelfällen falsch erhöhte ADNaseB-Konzentrationen zeigen.

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indikation bei V. a. Infektion mit ß-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A. Insbesondere bei Angina tonsillaris, Scharlach, Impetigo, Folgeerkrankungen einer vorausgegangenen Streptokokkeninfektion wie akutes rheumatisches Fieber, reaktive Arthritis, Endokarditis oder Glomerulonephritis.
Titeranstieg 3-4 Wochen post infektionem (später als ASL). Ein Abfall des Titers ist in der Regel nicht vor 3 Monaten zu erwarten.
Die Kombination mit weiteren Streptokokken-Antikörpern ist sinnvoll. Die Anti-DNase-B hat z. B. bei Streptokokken-Pyodermien eine diagnostische Sensitivität von etwa 80%, bei ASL beträgt diese 25%.

Probenannahme

Täglich. Analytiktage Di. u. Fr.

Resultatmitteilung

Bei einer Probenabgabe am Analytiktag bis 13.00 Uhr, erfolgt eine Resultatmitteilung noch am selben Tag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 +++


 

Kenngröße Anti-Streptolysin-Reaktion (ASL)
Probenmaterial

Serum

Referenzbereich

Frauen:  < 400 U/ml
Männer: < 400 U/ml

Störfaktoren

Lipämische oder partikelhaltige Seren können die Messung beeinträchtigen.
Bei monoklonalen Gammopathien zeigen sich in Einzelfällen falsch erhöhte ASL-Konzentrationen.

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indikation bei V. a. Infektion mit ß-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A. Insbesondere bei Angina tonsillaris, Scharlach, Impetigo, Folgeerkrankungen einer vorausgegangenen Streptokokkeninfektion wie akutes rheumatisches Fieber, reaktive Arthritis, Endokarditis oder Glomerulonephritis.
Titeranstieg 1-3 Wochen post infektionem, höchste Titer nach 3-6 Wochen. Auch nach suffizienter Therapie kann noch mehrere Monate ein erhöhter Titer nachgewiesen werden, der lediglich eine vorausgegangene Streptokokkeninfektion bestätigt. Die Kombination mit weiteren Streptokokken-Antikörpern ist sinnvoll, da die diagnostische Sensitivität mit 50-80% gering ist. Eine deutlich höhere diagnostische Sensitivität zeigt sich bei oropharyngealen Infektionen, wo hingegen bei Streptokokken-Pyodermien ein Titeranstieg ausbleiben kann.

Probenannahme

Täglich. Analytiktage Di. u. Fr.

Resultatmitteilung

Bei einer Probenabgabe am Analytiktag bis 13.00 Uhr, erfolgt eine Resultatmitteilung noch am selben Tag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 +++

B:

Kenngröße beta-trace protein 
Probenmaterial

Nasensekret, andere Sekrete, Serum

Methode

Nephelometrie

Referenzbereich

Interpretation S. Befund

Einflußgrößen und Störfaktoren nicht bekannt
Hinweise zu Indikation und Beurteilung

beta-trace protein liegt im Lumballiquor im Vergleich zum Serum in 35-fach höheren Konzentrationen vor.

Die Konzentration von beta-trace-protein im Nasensekret ist bei gesunden Normalpersonen <0,25 mg/l. Aus diesem Grund eignet es sich zur Diagnostik von Liquorrhoen. Da in Einzelfällen eine Liquorrhoe mit einer beta-trace Kontrentration < 1 mg/l vorliegen kann, bitten wir um die zusätzliche Einsendung einer Serumprobe, da in diesem Fall der Vergleich der Konzentrationen in beiden Probenmaterialien diagnostisch hilfreich sein kann.

Zur Probengewinnung sind Salivetten ohne Zusätze zu verwenden, bei der Untersuchung von Nasen- oder Ohrsekreten sollte der Mull in die Körperöffnung gelegt werden bis er gut durchtränkt ist.

Probenannahme

Zentrallaboratorien,  Mo. - Fr. 8-13 Uhr

Resultatmitteilung

Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 +++

C:

Kenngröße Coeruloplasmin
Probenmaterial Serum
Methode Nephelometrie
Referenzbereich

0,2-0,6 g/l

Störfaktoren nicht bekannt
Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Coeruloplasmin ist ein Akut-Phase-Protein und Transportprotein. Seine Funktion besteht im Transport von Kupfer aus der Leber in die Kupfer verbrauchenden Gewebe. Bestimmung im Rahmen der Diagnostik, Differentialdiagnostik und Verlaufskontrolle von Störungen des Kupferstoffwechsels insbesondere bei angeborenen Störungen (z.B. Morbus Wilson, Menkes-Syndrom).

Probenannahme

Mo. - Fr. 8-13 Uhr

Resultatmitteilung

Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.

Personal- und Sachmittelaufwand

 ++

 

Kenngröße C3-Komplementfaktor
Probenmaterial Serum
Referenzbereich

Frauen: 90 -  180 mg/dl
Männer:90 -  180 mg/dl 

Störfaktoren Ikterische, hämolytische und lipämische Seren stellen in den üblichen Konzentrationen keinen Störfaktor dar.
Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Primäre Ursachen für eine verminderte Konzentration sind Systemischer Lupus erythematodes (SLE), rheumatoide Arthritis, subakute bakterielle Endokarditis, Virämie und Infektionen mit Parasiten.
C4-Abfall bei bakterieller und viraler Meningitis, Streptokokken- und Staphylokokken-Sepsis sowie Pneumonie.
Als Akutphasenprotein wird C4 während einer Entzündung vermehrt gebildet. Somit Erhöhung bei systemischen Infektionserkrankungen und nicht-infektiösen chronischen Entzündungen wie z.B. primär chronischer Polyarthritis, daher wird eine Mitbestimmung des CRP empfohlen.
Eine physiologischen Erhöhung besteht bei Gravidität.

Probenannahme

Täglich. Analytiktage Di. u. Fr.

Resultatmitteilung

Bei einer Probenabgabe am Analytiktag bis 13.00 Uhr, erfolgt eine Resultatmitteilung noch am selben Tag.

Personal- und Sachmittelaufwand

+++

 

Kenngröße C4-Komplementfaktor
Probenmaterial Serum
Referenzbereich

Frauen: 10 -  40 mg/dl
Männer:10 -  40 mg/dl 

Störfaktoren Ikterische, hämolytische und lipämische Seren stellen in den üblichen Konzentrationen keinen Störfaktor dar.
Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Verminderung oder vollständiges Fehlen  bei Immunkomplexerkrankungen, Systemischem Lupus erythematodes, Autoimmunthyreoiditis und juveniler Dermatomyositis.
C4-Abfall bei bakterieller und viraler Meningitis, Streptokokken- und Staphylokokken-Sepsis sowie Pneumonie.
Als Akutphasenprotein wird C4 während einer Entzündung vermehrt gebildet. Somit Erhöhung bei systemischen Infektionserkrankungen und nicht-infektiösen chronischen Entzündungen wie z.B. primär chronischer Polyarthritis, daher wird eine Mitbestimmung des CRP empfohlen.
Eine physiologischen Erhöhung besteht bei Gravidität.

Probenannahme

Täglich. Analytiktage Di. u. Fr.

Resultatmitteilung

Bei einer Probenabgabe am Analytiktag bis 13.00 Uhr, erfolgt eine Resultatmitteilung noch am selben Tag.

Personal- und Sachmittelaufwand

+++

 

Kenngröße Cystatin C
Probenmaterial Serum
Referenzbereich

Frauen:  0,53 - 0,95 mg/l
Männer: 0,53 - 0,95 mg/l

Störfaktoren Lipämische oder partikelhaltige Seren sowie bestehende Schilddrüsenfunktionsstörungen können die Messung beeinträchtigen.
Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Aufgrund der konstanten Bildungsrate und einer freien renalen Filtration von Cystatin C, stellt es einen Marker zur Beurteilung der Nierenfunktion dar. Es zeigt Vorteile gegenüber der Serum-Kreatininkonzentration, da Cystatin C nicht Einflüssen wie Geschlecht, Muskelmasse bzw. Proteinaufnahme, Metaboliten und Medikamenten unterliegt.  Die Serumkonzentration hängt praktisch ausschliesslich von der glomerulären Filtrationsrate (GFR) der Niere ab. Eine Einschränkung der GFR führt früher zu einem Anstieg der Cystatin C-Konzentration als zu einem Serum-Kreatininanstieg (Kreatininblinder-Bereich). 

Abschätzung der GFR mittels Cystatin C-Bestimmung

Entwickelt wurden zwei Formen für die Abschätzung der GFR aus den Cystatin C-Werten:

  1. Ohne Berücksichtigung der Körperoberfläche (Larsson et al.):
    GFR (ml/min) = 77,24 (Cys. C)-1,2623
  2. Mit Berücksichtigung der Körperoberfläche (Hoek et al.):
    GFR (ml/min/1,73 m²) = -4,32 + 80,35/Cys. C

Gliederung nach den Stadien des chronischen Nierenversagens gemäß der Richtlinie der
Kidney Disease Quality Outcome Initiative:

 Stadium  Beschreibung GFR-Bereich (ml/min/1,73m²)   Cystatin C (mg/l)
 1  normale bzw. erhöhte GFR   > 90  < 0,85 
 2 leicht erniedrigte GFR  60 - 89    0,86 - 1,25
 3 mäßig erhöhte GFR    30 - 59  1,26 - 2,34
 4 stark erniedrigte GFR    15 - 29  2,35 - 4,16
 5 Nierenversagen   < 15  > 4,16

Probenannahme

Täglich. Analytiktage Di. u. Fr.

Resultatmitteilung

Bei einer Probenabgabe am Analytiktag bis 13.00 Uhr, erfolgt eine Resultatmitteilung noch am selben Tag.

Personal- und Sachmittelaufwand

+++

D: 

E:

Kenngröße EIWEISS-ELEKTROPHORESE
Probenmaterial Serum
Methode Kapillarelektrophorese
Referenzbereich
Albumin: 55,1 - 65,7 %
A1-Globuline:    3,1 -   5,6 %
A2-Globuline:   8,0 -   12,7 %
Beta-Globuline:    8,5 - 12,8 %
Gamma-Globuline: 10,3 - 18,2 %
Einflußgrößen und Störfaktoren

Extragradient (Fibrinogen-Bande) bei inkompletter Gerinnung des Serums, bei Einsendung von Plasma oder unter antikoagulatorischer Therapie. Bei alten oder urämischen Seren kann ein spitzer Gipfel im gamma-Bereich vorkommen. Ikterische und lipämische Seren stören die Analyse erheblich und sollten daher nicht für diese Analytik verwendet werden.

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Screening-Methode zur Erfassung von Dysproteinämien und Gammopathien. Mit Ausnahme von Albumin und alpha1-Antitrypsin werden keine Konzentrationsveränderungen von Einzelproteinen angezeigt. Extragradienten, hervorgerufen durch monoklonale Immunproteine oder exzessive Vermehrung anderer Proteine (z.B. Makroglobuline bei starkem Proteinverlust (alpha-2), Lipoproteine (alpha-2), Hämoglobin bzw. Myoglobin (beta), Rheumafaktoren (gamma)) werden detektiert, sobald ihre Konzentration 2 g/l übersteigt. Aufgrund der neuen Kapillarelektrophoresetechnik ist die Beta-Fraktion in der densitrometrischen Auswertung zweigipflig. Zur Identifizierung und Charakterisierung klonaler Immunproteine ist die Immunfixation geeignet (s. dort).

Probenannahme Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand  ++

 

Kenngröße EINZELPROTEINE im Urin

F:

G:

Kenngröße GLUCOSE
Probenmaterial venöses Blut mit NaF-Zusatz. 
Methode Hexokinase, Photometrie
Referenzbereiche

Umrechnung in SI-Einheiten: mg/dl x 0,0555 = mmol/l

12 Stunden nüchtern: < 110 mg/dl
2 Stunden Wert im OGT: < 140 mg/dl
Einflußgrößen und Störfaktoren

Durch den NaF-Zusatz ist eine Stabilität bei Raumtemperatur über 24 Std. gegeben.

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Die Glucosewerte aus Kapillarblut und venösem Serum / Plasma sind nicht direkt vergleichbar. Die Kapillarglucose liegt in Abhängigkeit von Stoffwechselllage und Hämatokrit 10-20% höher.

Probenannahme Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

H:

Kenngröße HAPTOGLOBIN
Probenmaterial Serum
Methode Nephelometrie
Referenzbereich

0,3 - 2,0 g/L

 für Kinder und Erwachsene, bei Kindern bis zum 10 Lebensjahr niedriger 

Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Parameter der Akut-Phase-Reaktion sowie in der Diagnostik und Verlaufsbeurteilung hämolytischer Erkrankungen. Erhöhung bei Cholestase, M. Hodgkin, nephrotischem Syndrom, Eisenmangel-Anämie möglich. Bei gleichzeitiger Hämolyse normale oder auch erniedrigte Werte (s. Hämopexin). Erniedrigung bei akuten oder chronischen Lebererkrankungen, Malabsorptionssyndrom. Bei Kindern bis zum 10. Lebensjahr ist eine Hypohaptoglobinämie physiologisch.

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung  Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand  ++

I:

Kenngröße IMMUNGLOBULIN A
Probenmaterial   Serum
Methode  Nephelometrie
Referenzbereich  
3 Monate:        - 0,5 g/l
6 Monate:        - 0,8 g/l
   2 Jahre: 0,3 - 1,2 g/l
   6 Jahre: 0,3 - 1,8 g/l
 13 Jahre:  0,6 - 2,3 g/l
  15Jahre: 0,7 - 4,0 g/l
>15Jahre: 0,7 - 4,0 g/l
Einflußgrößen und Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indiziert bei Verdacht auf monoklonale Gammopathie (IgA-Plasmozytom), chronisch aktive Infektionen, besonders des Gastrointestinaltraktes. Verlaufskontrolle bei bekannter IgA-Gammopathie (in Verbindung mit der Serum-Eiweiß-Elektrophorese).

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

 

Kenngröße IMMUNGLOBULIN E
Probenmaterial   Serum
Methode  Nephelometrie
Referenzbereich
       1 Jahr: - 15 g/l
     5 Jahre: - 60 g/l
     9 Jahre: - 90 g/l
   15 Jahre: - 200 g/l
 >15 Jahre:  - 100 g/l
Einflußgrößen und Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indikationen: 

Erstuntersuchung in der Allergie- und Atopiediagnostik, V. a. Immunmangelsyndrom. Gesamt-IgE ist bei Allergien gegen Einzelallergene häufig im Normalbereich.

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

 

Kenngröße IMMUNGLOBULIN G
Probenmaterial  Serum, Urin; 

im Urin siehe Kenngröße "Einzelproteine im Urin"

Methode Nephelometrie
Referenzbereich  
   bis 1 Woche:  7,00 - 16,00 g/l
  bis 3 Monate: 2,5 - 7,5 g/l
  bis 6 Monate:  1.80 -   8.00 g/l
     bis 2 Jahre: 3,5 - 10.00 g/l
     bis 6 Jahre: 5.00 - 13.00 g/l
   bis 13 Jahre:  6.00 - 14.00 g/l
   bis 15 Jahre: 7.00 - 16.00 g/l
über 15 Jahre: 7.00 - 16.00 g/l
Einflußgrößen und Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indikationen: Verdacht auf monoklonale Gammopathie (IgG-Plasmozytom), chronische oder rezidivierende Infektionen, primäre oder sekundäre Immundefekte. Verlaufskontrolle bei bekannter IgG-Gammopathie (in Verbindung mit der Serum-Eiweiß-Elektrophorese). Bei normalen IgG-Serumkonzentrationen und fortbestehendem Befund einer Immundefizienz ist außer der Messung von IgA und IgM die Bestimmung der IgG- Subklassen zu empfehlen.

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

 

Kenngröße IMMUNGLOBULIN M
Probenmaterial   Serum
Methode  Nephelometrie
Referenzbereich  
3 Monate:  bis 0,70 g/l
6 Monate:  bis 1,00 g/l
   2 Jahre: 0,3-1,40 g/l
   6 Jahre: 0,4-1,80 g/l
 13 Jahre:  0,4-1,50 g/l
  15Jahre: 0,4-2,30 g/l
>15Jahre: 0,4-2,30 g/l
Einflußgrößen und Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Indikationen: Verdacht auf monoklonale Gammopathie (z. B. M. Waldenström), akute oder chronische Infektionen, primäre oder sekundäre Immundefekte. Verlaufskontrolle bei bekannter IgM-Gammopathie (in Verbindung mit der Serum-Eiweiß-Elektrophorese).

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

 

Kenngröße IMMUNGLOBULIN-LEICHTKETTEN (IgL-KAPPA, IgL-LAMBDA)
Probenmaterial   Serum, Urin

im Urin siehe Kenngröße "Einzelproteine im Urin"

Methode  Nephelometrie
Referenzbereich  
IgL kappa: 1,38   - 3,75 g/l
IgL lambda:   0,93   - 2,42 g/l
IgL kappa/IgL lambda:  1,35 - 2,70
Einflußgrößen und Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Die vermehrte Produktion monoklonaler Immunglobuline oder monoklonaler Leichtketten führt zu einer Änderung des Leichtkettenquotienten kappa/lambda. Ein außerhalb des Referenzbereiches liegender kappa/lambda-Quotient ist somit ein Indiz für das Bestehen einer monoklonalen Gammopathie.

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

J:

K:

L:

M:

N:

O:

P:

PORPHYRIE-DIAGNOSTIK

Kenngröße HÖSCH-TEST


Q:

R:

S:

T:

Kenngröße TRANSFERRIN/ TRANSFERRIN-SÄTTIGUNG
Probenmaterial  Serum, Urin; im Urin siehe Kenngröße "Einzelproteine im Urin"
Methode Nephelometrie
Referenzbereich
Transferrin:  2,0 - 3,6 g/L
Transferrin-Sättigung:   16 - 45 %
  
Störfaktoren

nicht bekannt

Hinweise zu Indikation und Beurteilung

Diagnostik von latentem und manifestem Eisenmangel und Eisenüberladung mit inverser Korrelation zur Größe des Eisenpools. In der Akut-Phase-Reaktion werden erniedrigte Werte gefunden (negativer Reaktant der Akut- Phase). Die Transferrin-Sättigung wird nur bei gleichzeitig bestimmten Eisen (Anforderungsschein Zentrallaboratorium) berechnet.

Die Sättigung wird dabei nach der folgenden Formel berrechnet:

 

TfS (%) = (Serumeisen (µmol/l) / Transferrin (mg/dl)) x 398

Probenannahme  Mo. - Fr. 8-13 Uhr
Resultatmitteilung   Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag.
Personal- und Sachmittelaufwand ++

 

U:

V:

W:

X:

Y:

Z:

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© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Dr. Thomas Streichert, 09.08.2011