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A:
Die BSG wird beschleunigt bei Die BSG wird verzögert bei: C:
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| Kenngröße | CKMB-MASSE |
| Probenmaterial | Plasma |
| Referenzbereich | bis 5 ng/ml bis 13 ng/ml (bei vorbestehenden Herzerkrankungen)** |
| Störfaktoren | keine Störungen durch Hämoglobin ( < 7,5 g/l), Bilirubin ( < 50 mg/dl) und Triglyceride ( < 13,5 g/l) |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung |
CKMB-Konzentrationsbestimmung, sensitiver als die Bestimmung der CKMB-Enzymaktivität in den ersten 6h nach Einsetzen kardialer Schmerzen.
Frühdiagnostik des Herzinfarkts bei Patienten ohne begleitende Muskelschäden, Monitoring der Thrombolysetherapie, Prognoseabschätzung bei instabiler Angina pectoris. Eine Umrechnung von mg/l in U/l ist nicht möglich, da das Verhältniss zwischen Masse und Aktivität während des Infarktverlaufs in einem Bereich zwischen 1-4 schwankt. |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. |
| Personal- und Sachmittelaufwand |
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| Kenngröße | EISEN | ||||||||||||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||||||||||||||||||||||||
| Referenzbereich | 11 - 31 µmol/l
differenziertere Literaturangaben**: Frauen:
Schwangere:
Männer:
Kinder:
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| Störfaktoren | Bei Abnahme in EDTA-Röhrchen falsch niedrige Werte durch Komplexbildung. Bei übermäßiger Venenstauung sowie Hämolyse falsch hohe Werte. | ||||||||||||||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Ausgeprägte Tagesschwankungen. Zur Diagnostik einer Eisenmangelanämie ist Ferritin wegen der höheren Spezifität ein besserer Indikator. | ||||||||||||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | EIWEISS | ||||||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||||||
| Patientenvorbereitung und Probenentnahme | Blutentnahme im Liegen, da in aufrechter Haltung bis zu 10% höhere Werte gemessen werden; ähnliche Erhöhung nach körperlicher Aktivität und Nahrungsaufnahme. | ||||||||
| Referenzbereich | Gesamt Eiweiss:
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| Störfaktoren | Infusionen, die Glukose, Mannit, Sorbit, Fruktose oder Dextran enthalten, Hämolyse, Lipämie sowie Röntgenkontrastmittel können zu falsch hohen Werten führen. | ||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Veränderte Gesamtproteinkonzentration bei Dysproteinämien oder Störungen des Wasser/Elektrolythaushalts. Zur Differenzierung eignen sich Hämatokrit und Eiweiß-Elektrophorese. | ||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr | ||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
F:
| Kenngröße | GAMMA-GLUTAMYL-TRANSFERASE (g-GT) | ||||||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||||||||||||||||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | Falsch niedrige Werte in Citrat- und Fluoridröhrchen. Bei Hämolyse (Hb >2 g/l) falsch niedrige Werte. Keine Störung in vitro durch Medikamente bekannt. | ||||||||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Ubiquitäres zellmembranständiges Enzym, dessen Erhöhung im Plasma einer der sensibelsten Indikatoren einer Leber- oder Gallenwegserkrankung ist. Serumhalbwertzeit: 3-4 Tage. | ||||||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr | ||||||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | GLUCOSE | ||||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Kapillarblut, Lithium-Heparin-Vollblut | ||||||||||||||||||
| Referenzbereich | (nüchtern):
Erwachsene:
Literaturangaben für Kinder (Plasma)**:
(Umrechnung in SI-Einheiten: mg/dl x 0,0555 = mmol/l) | ||||||||||||||||||
| Störfaktoren | Lagerung des Vollbluts bei Raumtemperatur bewirkt eine stündliche Abnahme der Glucosekonzentration im Plasma um ca. 10%, im Urin um 40% in 24 Std.
In speziellen Kapillargefäßen ist durch NaF-Zusatz eine Stabilität über 24 Std. gegeben. | ||||||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Glucosewerte aus Kapillarblut und venösem Plasma/Vollblut sind nicht direkt vergleichbar. Die Kapillarglucose liegt in Abhängigkeit von Stoffwechsellage und Hkt 10-20% höher.
Urin: erhöhte Werte bei Diabetes mellitus, renaler Glucosurie und Fanconi-Syndrom. | ||||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr | ||||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | GLUTAMAT-DEHYDROGENASE (GLDH) | ||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||||||||||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | falsch niedrige Werte in Anwesenheit von NaF | ||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Leber-spezifisches mitochondriales Enzym, Erhöhungen sind ein Indikator für Parenchymzellnekrosen besonders im zentrolobulären Bereich der Leber u.a. bei akuter Durchblutungsstörung, toxischer Lebernekrose und Abstoßungskrise nach Lebertransplantation. Halbwertzeit: 16-18 Std. | ||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr | ||||||||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | HBA1c (HÄMOGLOBIN A1c) | ||||
| Probenmaterial | EDTA-Vollblut | ||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | keine bekannt | ||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Der HBA1C -Spiegel entspricht dem Glucose- Spiegel während der letzten 1- 2 Monate, erhöhtes HBA1C spricht bei bekanntem Diabetes für ungenügende Einstellung. Kontrolle im Abstand von 4 - 6 Wochen sinnvoll. Die Fruktosamin-Konzentration spiegelt die integrale Blutglucosekonzentration der letzten 1 - 3 Wochen wider und erfasst damit einen aktuelleren Zeitraum als HbA1c (HWZ Hb: 60 Tage, Albumin: 19 Tage). | ||||
| Probenannahme | werktags 8 - 13 Uhr | ||||
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | HARNSÄURE | ||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Urin | ||||||||||||||
| Patientenvorbereitung und Probenentnahme | 2 - 3 Tage vor der Blutentnahme sollten Medikamente (außer Antidiabetika, Digitalisglykoside) abgesetzt werden. Muskelarbeit und intensive Sonnenbestrahlung sollten wegen des dadurch bedingten Harnsäureanstiegs vor der Blutentnahme vermieden werden. | ||||||||||||||
| Referenzbereich | Plasma:
Literaturangaben für Kinder**:
Urin: 250 - 750 mmol/ 24 Std. (Umrechnung in Stoffmengenkonzentration: mg x 0,0059 = mmol) | ||||||||||||||
| Störfaktoren | Falsch niedrige Werte durch Hemmung der Urikase (EDTA, Citrat, Fluorid), a-Methyldopa und Antikoagulantien. | ||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Pharmaka, die die Serumharnsäure-Konzentration erhöhen: - Zytostatika - Saluretika - Salizylate (<3g/Tag) - Phenyl- und Oxyphenbutazon in niedriger Dosis - Ethambutol - Sorbit - Fructoseinfusionen Pharmaka, die die Serumharnsäurekonzentration er- niedrigen: - Salicylate (>3g/Tag) - Cumarine - Corticoide - Phenyl- und Oxyphenbutazon in hoher Dosierung Die Harnsäureausscheidung i.U. ist stark nahrungsabhängig und nur zusammmen mit der Serumkonzen- tration beurteilbar. Hilfsmittel zur Gichtklassifizierung: Harnsäure/Kreatinin-Quotient im 24-Std.-Urin: - Erwachsene: Quotient < 1: V.a. renale Eliminationsstörung Quotient > 1: V.a. Harnsäure-Überproduktion - Kinder: Quotient >2 (1.Lj. > 3): V.a. Lesch-Nyhan-Syndrom Sehr hohe Harnsäurewerte mit Gefahr der Nierenschädigung können unter Zytostatika- oder Strahlentherapie auftreten. | ||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma: je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | HARNSTOFF-N | ||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Urin | ||||||||||
| Referenzbereich |
Literaturangaben für Kinder**:
Umrechnung in SI-Einheit: mg/dl x 0,356 = mmol/l (Harnstoff-N) x 2,14 = (Harnstoff) | ||||||||||
| Störfaktoren | Dextran-haltige Plasmaexpander können falsch hohe Werte vortäuschen. | ||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Wegen der Abhängigkeit von extrarenalen Faktoren wie Urin-Zeit-Volumen und Proteinzufuhr ist der Plasmaharnstoffwert nicht zur Diagnostik der Niereninsuffizienz geeignet, wohl aber zur Verlaufsbeurteilung bei stärkerer Einschränkung der GFR. | ||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma: je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | HDL-CHOLESTERIN |
| Probenmaterial | Plasma / Serum |
| Referenzbereich | Männer: 35 - 55 mg/dl
Frauen: 45 - 65 mg/dl |
| Störfaktoren | HDL-Cholesterin kann bei längerer Lagerung durch Interaktion mit anderen Lipoproteinen Änderungen unterliegen, daher Material sofort nach Abnahme in das Labor bringen. Bei starker Serumeigenfarbe kann die Bestimmung unmöglich sein. |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Indikation:
Bewertung:
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| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | ++ |
| Kenngröße | HÖSCH-TEST |
| Probenmaterial | Spontanurin |
| Referenzbereich | Qualitativer Nachweis von Porphobilinogen mit einer Nachweisgrenze von 12 mg/l. |
| Störfaktoren | Falsch positive Ergebnisse können durch Indol-3-Essigsäure, Alpha-Methyldopa, Phenazopyridinhydrochlorid und durch Alkoholbedingte Mangelernährung verursacht werden. |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Der Test eignet sich zur Verdachts- und Schnelldiagnose der notfallmedizinisch relevanten akuten hepatischen Porphyrien, insbesondere der akuten intermittierenden Porphyrie, in der klinischen Manifestationsphase, nicht jedoch in Latenzphasen. Spezifische quantitative Analysen der Porphyrinvorläufer und der Porphyrine aus 24-Std.-Urin müssen zur Sicherung der Diagnose folgen (s."Porphyrie-Diagnostik"). |
| Probenannahme | Nur nach ärztlicher Rücksprache rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | so schnell wie möglich. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | +++ |
| Kenngröße | INTERLEUKIN-6 (IL-6) |
| Probenmaterial | Plasma |
| Referenzbereich |
Erwachsene: bis 15 ng/l Kinder bis 15 Jahre: bis 22,5 ng/l Kinder 1.-28 Tag: 27-39 ng/l |
| Störfaktoren | Abtrennung von Plasma und Zellen innerhalb von 2 Stunden nach Entnahme erforderlich, falsch positiver Anstieg bei Antikörpertherapien |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Prognoseparameter bei Sepsis, Trauma und Herzinsuffizienz, Früdiagnostik einer neonatalen Sepsis, erhöhte Konzentationen nach chirurgischen Eingriffen ohne offensichtliche klinische Relevanz (2. - 3. postop. Tag) |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang zwischen 8 und11 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | +++ |
| Kenngröße | KALIUM | ||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Lithium-Heparin-Vollblut, Urin | ||||||||||
| Referenzbereich | Plasma/Vollblut:
3,5 - 5,0 mmol/l Literaturangaben für Kinder**:
Urin: | ||||||||||
| Störfaktoren | Plasma/Vollblut: Falsch erhöhte Werte durch in-vitro-Hämolyse oder Abnahme mit K-EDTA-Röhrchen. Falsch erniedrigte Werte bei Hyperlipidämie oder Hyperproteinämie | ||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Urin: starke Nahrungsabhängigkeit; Beurteilung nur gemeinsam mit NaCl-Ausscheidung, Elektrolyten und aktuellem Säure-Basen-Status möglich. Bei Hypokaliämie mit erhöhter K-Ausscheidung im Urin V.a. auf Hyperaldosteronismus. | ||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma, Lithium-Heparin-Vollblut : je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | KREATININ | ||||||||||||||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Urin | ||||||||||||||||||||||||||||
| Referenzbereich |
Plasma:
Literaturangaben für Kinder**:
(Umrechnung in SI-Einheiten: mg/dl x 88,4 = µmol/l) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Störfaktoren | Durch sog. Pseudocreatinine (z.B. Harnsäure, Metamizol, Ketonkörper, Vit.C, a-Methyldopa) und durch Hämolyse können falsch hohe Werte vorgetäuscht werden. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma: je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | KREATININ-CLEARANCE | ||||||
| Probenmaterial | Plasma (während der Sammelperiode entnommen) + 24-Std.-Sammelurin | ||||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | s. Kreatinin | ||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Die angegebenen Referenzbereiche beziehen sich auf eine Körperoberfläche von 1,73 m2. Die vom Labor errechnete Clearance muss daher vor der Bewertung individuell korrigiert werden: Clkorr = ClLabor x 1,73/KO, KO=Körperoberfläche | ||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag | ||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | LACTAT |
| Probenmaterial | Lithium-Heparin-Vollblut |
| Patientenvorbereitung und Probenentnahme | Blutentnahme aus ungestauter Vene! Die Analyse muss sofort nach der Entnahme erfolgen, da sonst der Lactat-Wert in 20 min. um das 3- bis 4-fache zunimmt. |
| Referenzbereich | 0,6 - 2,4 mmol/l |
| Störfaktoren | Bei sachgerechter Blutentnahme (siehe Patientenvorbereitung) nicht bekannt. |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Hyperlactatämie:
Lactat: 2,2 - 5 mmol/l |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich |
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | LACTAT-DEHYDROGENASE (LDH) | ||||||||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||||||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | Bei in-vitro-Hämolyse falsch hohe Werte durch Austritt von LDH aus Erythrozyten. | ||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Zytoplasmatisches gewebeunspezifisches Enzym; die Serumhalbwertzeit ist vom vorherrschenden Isoenzym abhängig: LDH 1 (Herz, Erythrozyten) : ca. 100 Std. LDH 5 (Leber): 8 - 12 Std. Eine Begleithepatitis bei M. Pfeiffer kann aufgrund der hohen LDH (Isoenzyme 3/4 aus dem lymphat. System) von anderen Virushepatitiden abgegrenzt werden. Mögliche Erhöhung der LDH bei körperlicher Belastung. | ||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | LDL-CHOLESTERIN |
| Probenmaterial | Plasma / Serum |
| Referenzbereich | Errechneter Wert aus Gesamtcholesterin, Triglyceriden und HDL-Cholesterin nach der Friedewald-Formel.
Die Vermehrung der Blutfette gilt neben dem Zigarettenrauchen, der arteriellen Hypertonie und der Adipositas als wichtiger kardiovaskulärer Risikofaktor. Daher werden hier keine Referenzwerte, sondern Zielwerte mit und ohne Risikofaktor angegeben**. Umrechnung in SI-Einheit: mg/dl x 0,026 = mmol/l |
| Störfaktoren | s. HDL-Cholesterin |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Berechnung nach Friedewald-Formel: LDL-Chol. = Ges.-Chol. - (Triglyceride/5) - HDL-Chol. Die Berechnung ist nur bei Chylomikronen-freiem Nüchternplasma und Triglyceridkonzentrationen <400 mg/dl möglich. Alle in die Berechnung eingehenden Parameter müssen angefordert werden. |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang bis 13 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | LIPASE |
| Probenmaterial | Plasma |
| Referenzbereich | 13 - 60 U/l |
| Störfaktoren | Bei Plasmozytom und Hypertriglyzeridämie falsch hohe, bei Hämolyse (Hb>2 g/l) falsch niedrige Werte. Bei einigen Patienten ist die Lipaseaktivität aufgrund bisher nicht näher charakterisierter Faktoren nicht messbar. |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Pankreas-spezifisches Enzym, erhöhte Aktivitäten auch bei Niereninsuffizienz, Halbwertzeit: 7 - 14 Std. |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | LIPOPROTEIN (a) |
| Probenmaterial | Serum |
| Referenzbereich |
< 30 mg/dl |
| Störfaktoren | selten durch monoklonale Gammopathie vom Typ IgM |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung |
Lp(a) ist ein Dimer, bestehend aus einem LDL-Molekül und einem Apo(a). Lp(a) stellt einen von den anderen Lipidparametern unabhängigen Risikofaktor dar und ist erhöht:
Lp(a) ist erniedrigt bei:
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| Probenannahme | Mo - Fr.8 - 13 Uhr |
| Resultatmitteilung | Dienstag und Freitag |
| Personal- und Sachmittelaufwand | ++ |
| Kenngröße | MAGNESIUM | ||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Urin | ||||||||||||||
| Referenzbereich |
Literaturangaben**:
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| Störfaktoren | Falsch niedrige Werte bei Abnahme in EDTA-Röhrchen; in hämolytischen Proben falsch hohe Werte. | ||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Indikationen: Störungen des Ca-Stoffwechsels, Verlaufskontrolle bei Therapie mit potentiell nephrotoxischen Medikamenten, Niereninsuffizienz, parenterale Ernährung sowie Alkoholismus. Erniedrigte Mg-Ausscheidung im Urin bei normaler Nierenfunktion liefert einen Hinweis auf alimentären Mg-Mangel. | ||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma: je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | MYOGLOBIN | ||||
| Probenmaterial | Plasma | ||||
| Referenzbereich |
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| Störfaktoren | keine bekannt | ||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | nicht herzspezifisch, Anstieg: 2 - 4 h nach kardialem Schmerzbeginn, frühester Marker bei Muskelnekrosen (z.B. Herzinfarkt,Trauma, außergewöhnliche körperliche Belastung), Erhöhung bei Niereninsuffizienz | ||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr | ||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | +++ |
| Kenngröße | NATRIUM | ||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Lithium-Heparin-Vollblut, Urin | ||||||||||||||||
| Referenzbereich |
Literaturangaben für Kinder**:
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| Störfaktoren | Pseudohyponatriämie bei Hyperlipidämie oder Hyperproteinämie. | ||||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Urin: starke Nahrungsabhängigkeit; Beurteilung nur in Zusammmenhang mit Elektrolytkonzentrationen im Plasma und aktuellem Säure-Basen-Status möglich. | ||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma, Lithium-Heparin-Vollblut : je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich.
Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
Kenngröße
NT-proBNP (N-terminales pro B-Typ natriuretisches Peptid)
Probenmaterial
Serum
Referenzbereich
Frauen bis 50 Jahre: 155 ng/l
Männer bis 50 Jahre: 84 ng/l
Frauen über 50 Jahre: 248 ng/l
Männer über 50 Jahre: 194 ng/l
Störfaktoren
erhöhte Werte bei Niereninsuffizienz
Hinweise zu Indikation und Beurteilung
Der Test erfasst das zirkulierende proBNP im Plasma. BNP ist das wichtigste natriuretische Peptid der Ventrikel und stellt einen Indikator der Ventrikelüberlastung dar. Die Funktion von proBNP im Blut ist unbekannt, eine Aussage bezüglich Diagnose, Risikostratifizierung und Krankheitsverlaufsmonitoring ist dem BNP vergleichbar. Der Vorteil des proBNP gegenüber dem BNP ist die längere Halbwertszeit, so dass es weniger durch Lagewechsel, Alltagsaktivitäten oder anderen kurzfristigen Schwankungen von Stimuli beinflußt wird.
Indikationen:
1. Diagnostik einer Herzinsuffizienz:
Patienten mit einer Herzinsuffizienz NYHA I haben signifikant höhere NT-proBNP-Ruhewerte als gleichaltrige Gesunde. Es korreliert mit der Ejektionsfraktion und dem Ausmaß der kardialen Schädigung. NT-proBNP-Werte < 125 ng/l schließen eine dekompensierte Herzinsuffizienz als Ursache einer Dyspnoe aus. Folgende Werte sprechen für eine Dyspnoe aufgrund akuter Herzinsuffizienz:
- > 450 ng/l (bis 50 Jahre)
- > 900 ng/l (50 - 75 Jahre)
- > 1800 ng/l (über 75 Jahre)
Werte dazwischen sind nicht sehr aussagekräftig, da sie auch gemessen werden bei akuten pulmonalen Ursachen der Dyspnoe z.B. Pulmonalembolie mit Rechtsherzbelastung, Linksherzüberlastung bei Hypertonie
2. Therapiemonitoring:
Bei Patienten, die auf eine Herzinsuffizienztherapie ansprechen, sinken die NT-proBNP-Werte, ansteigende NT-proBNP-Werte unter Therapie sind als Alarmsignal zu werten.
Probenannahme
Täglich rund um die Uhr
Resultatmitteilung
Am gleichen Tag, je nach Dringlichkeit innerhalb von 2 Stunden, bei Lebensgefahr so schnell wie möglich
Personal- und Sachmittelaufwand
++
O:
| Kenngröße | PHOSPHAT (anorganisch) | ||||||||||||||||
| Probenmaterial | Plasma, Urin | ||||||||||||||||
| Patientenvorbereitung und Probenentnahme | Blutabnahme nüchtern | ||||||||||||||||
| Referenzbereich | Plasma:
Urin:
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| Störfaktoren | Serum: Lagerung über 6 h bei Raumtemperatur oder Hämolyse ergeben falsch hohe Werte. Phenothiazine und Antikoagulantien wie Citrat können falsch niedrige Werte vortäuschen. | ||||||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Erhöhte Plasma-Werte:
- massiver Zellzerfall Erniedrigte Plasma-Werte: - Hyperparathyreoidismus Die Phosphatausscheidung im Urin ist von der Nahrungszufuhr, dem Knochenstoffwechsel, dem Glomerulumfiltrat und der tubulären Phosphatresorption abhängig, daher sollte zur Beurteilung des Phosphathaushaltes zusätzlich die Phosphat-Clearance bestimmt werden. | ||||||||||||||||
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||||||
| Resultatmitteilung | Plasma, Lithium-Heparin-Vollblut : je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich
Urin: Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. | ||||||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | PHOSPHAT-CLEARANCE |
| Probenmaterial | Plasma und 2 einstündige Urin-Sammelperioden |
| Patientenvorbereitung und Probenentnahme | Nüchtern 500 ml Tee trinken und nach 1 Std. Blase entleeren und erneut 250 ml Tee trinken lassen. Nach einer weiteren Std. Blutentnahme f |
| Referenzbereich | 5,4 - 16,2 ml/min |
| Störfaktoren | siehe Phosphat |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | Erhöhte Phosphat-Clearance: primärer und sekundärer Hyperparathyreoidismus nicht renaler Ursache, Hypocalcämie, Phosphatdiabetes, renal-tubuläre Acidose, vermehrte alimentäre Zufuhr von Phosphat und NaCl. Verminderte Phosphat-Clearance: Hypoparathyreoidismus, Akromegalie, akutes und chronisches Nierenversagen, Wachstumsschub, Gravidität, Laktation. Die Phosphat-Clearance berücksichtigt nicht die Nierenfunktion. Sie ist bei prim. Hyperparathyreoidismus und eingeschränkter Nierenfunktion oft normal. Daher sollte in solchen Fällen die prozentuale tubuläre Phosphatrückresorption (TRP), die den prozentualen Anteil des Phosphates im Primärharn darstellt, der tubulär rückresorbiert wird, berechnet werden: TRP(%) = [1 - ( CP/CCr)] x 100 (CP = Phosphat-Clearance, CCr = Creatinin-Clearance) Referenzbereich: 82 - 90% Erniedrigte TRP: prim. Hyperparathyreoidismus, Phosphatdiabetes, renal tubuläre Acidose. Die TRP ist allerdings von der Phosphat-Zufuhr abhängig (Anstieg bei Phosphat-Entzug, Abfall bei reichlicher Phosphat-Zufuhr). |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr |
| Resultatmitteilung | Bei Probeneingang bis 13.00 Uhr am gleichen, sonst am nächsten Werktag. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | ++ |
Probenmaterial
Kenngröße
PROCALCITONIN
Serum
Referenzbereich
< 0,5 µg/l
Störfaktoren
-
Hinweise zu Indikation und Beurteilung
Ein Anstieg von Procalcitonin kann verursacht werden durch bakterielle oder invasive Pilzinfektionen, größeren Traumata, großen chirurgischen Eingriffen oder Verbrennungen. Durch Procalcitonin können virale und bakterielle Infektionen bzw. autoimmune Entzündungen und bakterielle Infektionen voneinander unterschieden werden. Procalcitonin findet ferner Anwendung in der Verlaufskontrolle z.B. nach größeren Operationen bzw. beim Therapiemonitoring.
Probenannahme
Täglich rund um die Uhr
Resultatmitteilung
Am gleichen Tag, je nach Dringlichkeit innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich
Personal- und Sachmittelaufwand
+++
Q:
| Kenngröße | TRIGLYCERIDE |
| Probenmaterial | Plasma / Serum |
| Referenzbereich |
70-180 mg/dl Umrechnung in SI-Einheit: mg/dl x 0,0114 = mmol/l |
| Störfaktoren | Falsch erhöht bei gesteigerter Lipolyse (z.B. Fasten), Heparintherapie oder Hämolyse (Hb> 2g/l); falsch erniedrigt durch Bilirubin >10 mg/dl und Ascorbinsäure > 30 mg/l. |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | s. Cholesterin, Erhöhung auch bei Alkoholismus. |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | + |
| Kenngröße | TROPONIN T (TNT) |
| Probenmaterial | Serum |
| Referenzbereich | bis 0,1 µg/l |
| Störfaktoren | keine Störungen durch Hämoglobin ( < 3,9 g/l), Bilirubin ( < 40 mg/dl und Triglyceride ( < 15 g/l) |
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung | herzspezifischer Marker, keine Erhöhung bei Skelettmuskelschäden oder Nierenerkrankungen, Anstieg: 3 - 4h nach kardialem Schmerzbeginn, Konzentrationsgipfel nach 12 - 24 h |
| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. |
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. |
| Personal- und Sachmittelaufwand | +++ |
| Kenngröße | TROPONIN T hochsensitiv (TNThs) | ||||||||||||
| Probenmaterial | Serum | ||||||||||||
| Referenzbereich | bis 14 pg/ml | ||||||||||||
| Störfaktoren | keine Störungen durch Hämoglobin ( < 3,9 g/l), Bilirubin ( < 40 mg/dl und Triglyceride ( < 15 g/l) | ||||||||||||
| Hinweise zu Indikation und Beurteilung |
herzspezifischer Marker Die Umstellung vom bisherigen TroponinT Test auf den hoch sensitiven TroponinT (TNT hs) Test bedingt folgende Änderungen: 1. Zum besseren Umgang mit niedrigen Analyt-Konzentrationen wird die neue Einheit "pg/ml" statt bisher "ng/ml" verwendet (0,001 ng/ml = 1 pg/ml). 2. Durch die verbesserte Testperformance im unteren Messbereich ergeben sich die folgenden Testspezifikationen.
3. Den Empfehlungen der internationalen Fachgesellschaften folgend, wird der Cut-Off zur Diagnose des Akuten Koronarsyndroms angepasst:
Hinweise zur Diagnostik des AMI Es werden nun in einem Messbereich, der vormals nicht detektierbar war, Troponin-Konzentrationen gemessen, die nicht zwingend durch eine akute Ischämie des Herzmuskels verursacht wurden, sondern auch durch andere Ursachen einer myokardialen Schädigung hervorgerufen worden sein können. Daher ist es bei Verwendung des neuen Cut Off (99.Perzentil) von größter Bedeutung, alle Kriterien zur Definition eines akuten Myokardinfarktes einzubeziehen (nach 1,2):
Bei Vorliegen pathologischen Konzentrationen kardialer Troponine und unklarer klinischer Symptomatik kommt zukünftig der Differenzialdiagnostik eine gesteigerte Bedeutung zu. Es ist bei Betrachtung der zu Grunde liegenden Pathophysiologie nicht möglich, durch Anheben des Cut-Offs eine ischämische von einer nicht-ischämischen Genese zu unterscheiden. Folglich müssen andere Ursachen einer Myokard-Schädigung in Betracht gezogen werden. Differenzialdiagnosen der Troponinerhöhung, ohne dass ein ACS vorliegt (6).
Literatur
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| Probenannahme | täglich rund um die Uhr. | ||||||||||||
| Resultatmitteilung | je nach gewünschter Dringlichkeit am gleichen Tag, innerhalb von 2 Stunden oder bei Lebensgefahr so schnell wie möglich. | ||||||||||||
| Personal- und Sachmittelaufwand | +++ |
| ** Referenzbereiche aus Literaturangaben werden vom Zentrallabor nicht zur medizinischen Validation herangezogen und erscheinen nicht auf den Befunden. Für die Richtigkeit dieser Angaben wird keine Haftung übernommen. |