Zu den Inhalten springen

Hauptnavigation:

Kontakt | English | Sitemap

| Home > Zentren > Zentrum für Diagnostik > Institut für Klinische Chemie / Zentrallaboratorien > Laborführer

Laborführer



Vorwort

Der vorliegende Laborführer soll eine Hilfe bei der Anforderung und Interpretation laboratoriumsmedizinischer Analysen sein. Er enthält sämtliche Parameter, die im Institut für Klinische Chemie des UKE angefordert werden können.

Für jeden Parameter sind das für die betreffende Bestimmung erforderliche Probenmaterial und, falls erforderlich, Hinweise zu Probenentnahme und Probentransport aufgeführt. Hierdurch sollen Verzögerungen und fehlerhafte Bestimmungen aufgrund präanalytischer Fehler vermieden werden. Wichtige Medikamente, die mit der Analytik interferieren, sind aufgelistet. Angaben zum Zeitaufwand für die Analytik sind als Planungshilfe für den zeitlichen Ablauf der Diagnostik gedacht. Durch Abschätzung des Personal- und Sachmittelaufwands soll ein kostenbewusstes Anforderungsverhalten gefördert werden.

Um den Rahmen des vorliegenden Laborführers nicht zu sprengen, sind Hinweise zur Interpretation bewusst knapp gehalten und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine weitergehende Interpretation bleibt den auf den jeweiligen Gebieten spezialisierten Kolleginnen und Kollegen vorbehalten.

Zur Transversalbeurteilung der Analysenergebnisse sind möglichst detaillierte Referenzbereiche angegeben. Diese beziehen sich auf die im Institut für Klinische Chemie angewandten Methoden. Falls Analysen an anderer Stelle durchgeführt wurden, können sich die Referenzbereiche von den hier angegebenen unterscheiden. Vor einer unkritischen Übernahme der Referenzbereiche ist daher zu warnen. Auch die Longitudinalbeurteilung von Analysenergebnissen kann fehlerhaft sein, wenn die Analysen an verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt wurden. Die Definition der Referenzbereiche impliziert, dass sich die Verteilungen von Referenzpopulation und der Population der Kranken überlappen. Im Einzelfall können somit Werte von Gesunden außerhalb und Werte von Kranken innerhalb des Referenzbereichs liegen.

Das Institut für Klinische Chemie hält bei allen Untersuchungsmethoden die Grenzwerte der Messabweichung ein, die von der "Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen" vorgegeben werden (http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/RiliLabor2008Korr.pdf). Dabei erfassen die im Anhang B1 der Richtlinie aufgeführten maximal zulässigen relativen quadratischen Mittelwerte der Messabweichung sowohl die Richtigkeit (ausgedrückt als systematische Messabweichung) als auch die Präzision (ausgedrückt als zufällige Messabweichung) des jeweiligen Untersuchungsverfahrens. Die aktuelle Messpräzision und -richtigkeit einzelner Methoden können Sie bei Bedarf telefonisch (040-74105-4645) erfragen.

Die im nachfolgenden Laborführer gegebenen Hinweise sind für Ärzte unverbindlich und haben weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. Der Laborführer wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Dennoch kann für die Fehlerfreiheit der Dateien und der Übermittlung im Internet keinerlei Garantie übernommen werden. Jede Haftung aus derartigen Fehlern bleibt ausgeschlossen.
Für Rückfragen oder Reklamationen steht Ihnen unter der Rufnummer 040 7410 52982 rund um die Uhr der "Arzt vom Dienst" zur Verfügung.  

Hamburg, im Mai 2009

Prof. Dr. C. Wagener

Seitenanfang    Seite drucken


© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Dr. Thomas Streichert, 01.02.2010