| Home > Zentren > Zentrum für Diagnostik > Institut für Immunologie

| Institutsdirektor: | Prof. Dr. med. Bernhard Fleischer |
| Stellv. des Direktors: | Prof. Dr. med. Friedrich Nolte |
| Prof. Dr. rer. nat. Hans-Willi Mittrücker | |
| Leitende MTA: | Karin Schreiber |
| Kaufmännische Leiterin: | Dr. Heide Schulze-Gattermann |
Das Institut ist Teil des Diagnostikzentrums. Seine Aufgaben sind die Diagnostik von immunologischen Erkrankungen, die Forschung und die akademische Lehre für Studenten auf dem Gebiet der Immunologie. Es führt zudem wissenschaftliche Untersuchungen als Dienstleistung durch. Die Immunologie ist ein zentrales Fach für fast alle Fächer der Medizin, da das Immunsystem an den meisten Erkrankungen beteiligt ist und immer mehr neue Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen, die auf neuen Erkenntnissen über das Immunsystem beruhen. Der Lehrstuhl für Immunologie ist eng mit der Abteilung für Immunologie des Bernhard-Nocht-Instituts verbunden.
Das Institut führt eine spezialisierte Diagnostik zur Abklärung von angeborenen und erworbenen Immundefekten, zur Überprüfung der immunologischen Funktionen und zum Nachweis von allergischen Immunreaktionen und Autoimmunerkrankungen durch. Als wissenschaftlichen Service bietet das Institut spezielle Analysen (Zytokinproduktion, Lymphozytenaktivierung, Phagozytosefähigkeit) sowie die Herstellung von speziellen Antikörpern durch DNA-Immunisierung an.
Wissenschaftler des Instituts führen grundlagenorientierte wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der Immunologie durch. Sie beschäftigen sich mit der Regulation der T-Lymphozyten durch spezielle Oberflächenproteine, mit der Aufrechterhaltung der immunologischen Toleranz und mit der frühen Phase der Immunantwort gegen Bakterien. Die Arbeiten werden insbesondere durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Das Institut vergibt Doktorarbeiten.
Die Immunologie hat eine hohe Bedeutung für das Medizinstudium, da sie ein Querschnittsfach für die Lehre nach der neuen Ausbildungsordnung ist. Hier wird das Verständnis für die Pathogenese von immunologischen Erkrankungen und für die Therapie mit neuen Medikamenten, die in das Immunsystem eingreifen, vermittelt. Im Wahlfach Immunologie lernen die Studenten die Bedeutung immunologischer Diagnostik für die Diagnose und Therapiekontrolle immunologischer Erkrankungen.