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Das Institut für Humangenetik ist Gastgeber der gemeinsamen 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik, der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik und der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Genetik. Die Tagung findet vom 2. - 4. März 2010 statt.
Tagungsort:
Hauptgebäude der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Für nähere Informationen zum wissenschaftlichen Programm der Veranstaltung siehe auf der Kongressseite der GfH.
Neben den wissenschaftlichen Vorträgen wird eine öffentliche Veranstaltung mit dem Thema
Humangenetik: Vom Menschen zum Molekül
stattfinden. Die Veranstaltung wendet sich an Schüler der Oberstufen, insbesondere mit Leistungskurs Biologie oder mit Biologie als profilgebendem Fach.
In dieser Veranstaltung werden Mitarbeiter aus dem Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf über Grundlagen genetischer Erkrankungen sprechen. Dabei wird sowohl auf die Klinische Genetik als auch auf Chromosomenstörungen und Gendefekte eingegangen. Neueste Forschungsansätze zur Heilung erblich bedingter Krankheiten, wie der Gentherapie, werden diskutiert.
Die Veranstaltung wird am 2. März 2010 im Audimax der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 4, 20146 Hamburg) von 9.00 - 11.00 Uhr stattfinden. Von 11.00 – 11.30 Uhr besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten.
Da die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler limitiert ist, bitten wir die Schulen bzw. die verantwortlichen Lehrer um Anmeldung unter
e-mail: Humangenetik@uke.de
oder per Fax (formlos) unter 040 7410 55138.
Im Rahmen der Tagung wird auch eine Fortbildungsveranstaltung für Biologielehrer der Hamburger Schulen angeboten zum Thema:
Neue Möglichkeiten in der humangenetischen Diagnostik
Die humangenetischen Untersuchungsmöglichkeiten wurden mit den vor wenigen Jahren eingeführten Chip-basierten Hybridisierungstechniken revolutioniert, die aus der Forschung nun auch in die Routinediagnostik, neben den klassischen Methoden der Zytogenetik und der molekulargenetischen Diagnostik, Eingang gefunden haben. Durch eine bisher ungekannte Auflösung bei der genomweiten Suche nach einer genetischen Veränderung erlauben diese neuen Techniken nicht nur die Aufdeckung der bisher ungeklärten molekularen Ursachen genetischer Erkrankungen, wie z.B. verschiedener Formen der mentalen Retardierung, sondern werfen auch neue Fragen im Hinblick auf die Variabilität des humanen Genoms auf. In dieser Veranstaltung werden, ausgehend von den klassischen Methoden der Zytogenetik, die Chip-basierten Hybridisierungstechniken erläutert. An Hand von Fallbeispielen wird die molekularbiologische und klinische Bedeutung der Ergebnisse diskutiert.
Die Veranstaltung wird am 3. März 2010 im Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg) von 14.30 - 16.30 Uhr stattfinden.
Teilnehmer werden gebeten, sich bis zum 26.02.10 anzumelden unter:
e-mail: Humangenetik@uke.de
oder per Fax (formlos) unter 040 7410 55138.