Seit 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institutes für Geschichte und Ethik der Medizin am UKE
2011 - 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Medizinische Versorgung von Juden für Juden? 'Krankenbehandler' in Berlin und Hamburg 1938-1945 bei Prof. H.-P. Schmiedebach
2005 - 2009: Leiterin des Forschungsprojektes "Anpassung und Ausschaltung - Die Berliner Kassenärztliche Vereinigung im Nationalsozialismus" bei Prof. H.-P. Schmiedebach
2004 - 2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Psychiatriekritik und Öffentlichkeit zwischen ca. 1885 und 1925" bei Prof. H.-P. Schmiedebach
2003 - 2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt "Kinder als Opfer nationalsozialistischer Medizinverbrechen. Die Einbeziehung Minderjähriger in die Tötung behinderter und psychisch kranker Menschen, 1939-1945" bei Prof. H.-P. Schmiedebach
2002 - 2003: mit Unterstützung der Berliner Kassenärztlichen Vereinigung Vorbereitung der Grundlagen für das Projekt "Die Rolle der Ärzteschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin im Nationalsozialismus"
2000 - 2001: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 186 "Statuspassagen und Risiken im Lebenslauf" bei Prof. Dietrich Milles/Bremen
im WS 1998/99: Promotion mit dem Thema "Ärztliche Standespolitik im Nationalsozialismus. Julius Hadrich und Karl Haedenkamp als Beispiele" (Stipendium: Ev. Studienwerk Villigst)
1995 - 1997: Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Patientenbeschreibung der Wittenauer Heilstätten 1919-1960", Berlin
1987 - 1991: wiederholte und längerfristige Aufenthalte in Spanien (Universidad Complutense de Madrid, Universidad de Valladolid, Universidad Autónoma de Barcelona)
Studium der Geschichte, Politologie und Hispanistik in Münster und Berlin
Psychiatrie-, Sozial- und Medizingeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
laufende Projekte Medizinische Versorgung von Juden für Juden? "Krankenbehandler" in Berlin und Hamburg zwischen 1938 und 1945 Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schmiedebach/Dr. R. Schwoch Details
Richterliche Macht und psychiatrisches Expertenurteil. Zum Entmündigungsprozess des Dr. med. Weißgerber wegen Querulantenwahns um 1900, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde 17 (2011), S. 123-148.
zusammen mit Heinz-Peter Schmiedebach: Prof. Dr. med. Wilhelm Konrad Röpke, S. 1-13; Prof. Dr. med. Richard Hugo Georg Magnus, S. 33-62; Geh. Med. Rat Prof. Dr. med. Erich A. M. Lexer, S. 75-107; Prof. Dr. med. Otto Carl Wilhelm Nordmann, S. 131-149; Prof. Dr. med. Hans von Haberer Kremshohenstein, S. 151-182; alle in: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945. Die Präsidenten, hrsg. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie von Hans-Ulrich Steinau und Hartwig Bauer, Heidelberg: Kaden Verlag 2011.
Verfolgte und Vertriebene unter den Mitgliedern der "Deutschen Gesellschaft für Chirurgie", S. 215-225, in: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933-1945. Die Präsidenten, hrsg. im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie von Hans-Ulrich Steinau und Hartwig Bauer, Heidelberg: Kaden Verlag 2011; auch veröffentlicht in: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. Mitteilungen 40 (2011), Heft 4, S. 367-375.
Medizinische Versorgung von Juden für Juden? "Krankenbehandler" in Berlin 1938-1945, in: Heidel, Caris-Petra (Hg.): Jüdische Medizin - Jüdisches in der Medizin - Medizin der Juden? (Medizin und Judentum, Bd. 10), Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2011, S. 289-307.
(Hrsg.): Berliner jüdische Kassenärzte und ihr Schicksal im Nationalsozialismus. Ein Gedenkbuch, Berlin und Teetz: Hentrich & Hentrich 2009.
zusammen mit Judith Hahn: Anpassung und Ausschaltung. Die Berliner Kassenärztliche Vereinigung im Nationalsozialismus, Berlin und Teetz: Hentrich & Hentrich 2009.
Bestallung erloschen, in: Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(39): A 2043-2044.
Ernst F. Müller contra Carl Wernicke - Eine psychiatriekritische Auseinandersetzung um 1900, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde 14 (2008), S. 171-198.
Naturheilkundler unter den Berliner jüdischen Kassenärzten. Erste Ergebnisse aus einer entstehenden Kollektivbiographie, in: Heidel, Caris-Petra (Hg.): Naturheilkunde und Judentum (= Schriftenreihe Medizin und Judentum, Bd. 9), Frankfurt/Main: Mabuse 2008, S. 131-144.
zusammen mit Judith Hahn: Planwirtschaftliche Aufgaben im Karteikasten - Das Reichsarztregister als Quellenbestand, in: Stommer, Rainer (Hg.): Medizin im Dienste der Rassenideologie. Die "Führerschule der Deutschen Ärzteschaft" in Alt Rehse, Berlin: Ch. Links Verlag 2008, S. 94-101.
Eduard August Schröder - ein Protagonist der Psychiatriekritik um 1900, in: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde 13 (2007), S. 207-232.
"Treueste Pflichterfüllung" im Dienste der "Volksgesundheit". Ärztliche Standespolitik im Nationalsozialismus, in: Miquel von, Marc (Hrsg.): Sozialversicherung in Diktatur und Demokratie. Begleitband zur Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft "Erinnerung und Verantwortung" der Sozialversicherungsträger in NRW, Essen: Klartext 2007, S. 261-274.
zusammen mit Heinz-Peter Schmiedebach: "Querulantenwahnsinn", Psychiatriekritik und Öffentlichkeit um 1900, in: Medizinhistorisches Journal 42 (2007), S. 30-60.
Jüdische Kassenärzte rund um die Neue Synagoge (= Jüdische Miniaturen, hrsg. von Hermann Simon, Bd. 54), Berlin: Hentrich & Hentrich 2006.
"Ich glaube, damals immer eine einwandfreie Haltung gehabt zu haben." Die Kinderärztin und Neurologin Gertrud Soeken und der Nationalsozialismus, in: Medizinhistorisches Journal 41 (2006), S. 315-353.
"Durch großen Zufall dem Inferno entronnen." Der deutsche Arzt Herbert Lewin (1899-1982), in: Zeitschrift für Allgemeinmedizin 82 (2006), S. 349-351.
"Wir waren Ausgestoßene." Jüdische Ärzte in der NS-Zeit, in: Deutsches Ärzteblatt 103 (2006), Heft 11, S. A-676-680.
Ärztinnen in der Landesanstalt Görden, 1936-1947. Anpassung, Unterordnung oder Karriere? In: Beddies, Thomas/Hübener, Kristina (Hrsg.): Kinder in der NS-Psychiatrie (= Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte des Landes Brandenburg, Bd. 10), Berlin-Brandenburg: be.bra wissenschaft verlag 2004, S. 185-202.
Das Reichsarztregister - ein verloren geglaubtes Verzeichnis, in: RAR (KVD) DVD-Datensatz, S. 3-6.
zus. mit Walter Wuttke: Herbert Lewin und Käte Frankenthal - zwei jüdische Ärzte aus Deutschland, in: Deutsches Ärzteblatt 101 (2004), S. A1319-1321.
"Fragt uns - wir sind die letzte Generation, die Antwort geben kann." In: KV-Blatt Berlin 06/2003, S. 34-35.
"Ein neuer Weg zur Leistungssteigerung der Betriebe". Unfallverhütungsbilder in der NS-Propaganda, in: Göbel, Eberhard/Kuhn, Joseph (Hrsg.): Gesundheit als Preis der Arbeit? Gesundheitliche und wirtschaftliche Interessen im historischen Wandel, Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2003, S. 79-98.
zusammen mit Dietrich Milles: Konforme Gefolgschaft. Steuerung der Sozialversicherungsverfahren durch Rechtsberatungsstellen der Deutschen Arbeitsfront, 1933-1936, in: Rainer Müller (Hrsg.): Gesundheit im Spannungsfeld individuellen Handelns und institutioneller Steuerung, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag 2002, S. 281-307.
"Die amtlichen Gesundheits- und Fürsorgestellen müssen für alle sorgen ..." Nationalsozialistische Versorgungsstrukturen: Gesundheitspolitische Vorstellungen vs. Versorgung im Alltag, in: Stöckel, Sigrid/Walter, Ulla (Hrsg.): Prävention im 20. Jahrhundert. Historische Grundlagen und aktuelle Entwicklung in Deutschland, Weinheim : Juventa 2002, S. 136-151.
Ärztliche Standespolitik im Nationalsozialismus. Julius Hadrich und Karl Haedenkamp als Beispiele, Husum: Matthiesen-Verlag 2001.
Verzeichnis der einweisenden bzw. aufnehmenden Einrichtungen für die Wittenauer Heilstätten, in: Beddies, Thomas/Dörries, Andrea (Hrsg.): Die Patienten der Wittenauer Heilstätten in Berlin 1919-1960 (= Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, Bd. 91), Husum: Matthiesen-Verlag 1999, S. 553-647.
"... leider muß ich feststellen, daß man mich hier abgestellt hat". Alte Menschen in den Wittenauer Heilstätten 1945 und 1946, in: Beddies, Thomas/Dörries, Andrea (Hrsg.): Die Patienten der Wittenauer Heilstätten in Berlin 1919-1960 (= Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, Bd. 91), Husum: Matthiesen-Verlag 1999, S. 462-498.
Alte Menschen in der Psychiatrie in den Jahren 1945 und 1946 am Beispiel der Wittenauer Heilstätten (seit 1957 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik) in Berlin-Reinickendorf, in: Tagungsdokumentation des Arbeitskreises zur Erforschung der Geschichte der "Euthanasie" und Zwangssterilisation 1997, S. 74-82.
Dr. Adolf Abraham Ziegelroth (1873-1951) - Opernsänger, praktischer Arzt für Biochemie, Autor eines Schauspiels. 11. Medizinhistorisches Kolloquium "Medizin und Judentum" des Instituts für Geschichte der Medizin, Dresden (26.-27. September 2011)
"Mein jahrelanger Kampf gegen den Psychiater Größenwahn". Psychiatriekritik und Öffentlichkeit um 1900. Ringvorlesung "Die Psychiatrie im 20. Jahrhundert - Kontinuitäten und Brüche ihrer Entwicklung" des Instituts für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover (1. Februar 2011)
"Unhaltbare Rechtszustände" oder Paranoia querulantium? Die Entmündigung des Dr. med. Weißgerber wegen Querulantenwahns um 1900. 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde e.V. in Darmstadt (1. - 3. Oktober 2010)
Vom jüdischen Deutschen zum "fremdrassigen Element" - Zur Verfolgung jüdischer Ärzte im Nationalsozialismus. Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung zum 72. Jahrestag des Entzugs der Approbationen jüdischer Ärztinnen und Ärzte im Klinikum rechts der Isar (1. Juni 2010)
Anpassung und Ausschaltung - Die Berliner Kassenärztliche Vereinigung im Nationalsozialismus. Vortrag anlässlich der Abschlussveranstaltung in Berlin (3. November 2009)
Medizinische Versorgung von Juden für Juden? "Krankenbehandler" in Berlin 1938-1945: 10. Medizinhistorisches Kolloquium "Medizin und Judentum", Istanbul Üniversitesi, Istanbul Tip Fakültesi, Tip Etigi ve Tip Tarihi Anabilim Dah (30. September bis 01.Oktober 2009)
Angehörige weltweit gesucht oder: Wie mühsam ein Gedenkbuch über die Berliner jüdischen Kassenärzte entsteht: Kassenärztliche Vereinigung Berlin (12. Dezember 2007)
Naturheilkundler unter den Berliner jüdischen Kassenärzten. Erste Ergebnisse aus einer entstehenden Kollektivbiographie: Medizin und Judentum (Veranstaltungsreihe) Institut für Geschichte der Medizin, Dresden (9.-10. Oktober 2007)
Carl Wernicke und die Irrenbroschüre des Ernst F. Müller "Drei Monate grundlos im Irrenhause" von 1898: 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde e.V. in Bonn (1.-3. Oktober 2007)
Eduard August Schröder - ein Protagonist der Psychiatriekritik um 1900: 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde e.V. in Darmstadt (1.-3. Oktober 2006)
"Querulantenwahnsinn" oder "Paranoia psychiatrica"? Medizinische Laien und Psychiater im Widerstreit um 1900: Frühjahrstagung der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin (6. Mai 2006)
"Durch großen Zufall dem Inferno entronnen." Der deutsche Arzt Herbert Lewin (1899-1982): Wissenschaftliche Sitzung der Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin (24. November 2004)
"Dann blieben wir zurück in der leeren, kalten Wohnung ..." Jüdische Lebenswege in autobiographischen Zeugnissen: Lesung mit Katja Riemann und Michael Wenninger bei der Gedenkveranstaltung für die ermordeten und die vertriebenen jüdischen Ärzte Berlins im Centrum Judaicum, Berlin, (7. November 2004)
Ärztinnen in der Landesanstalt Görden, 1936-1947. Anpassung, Unterordnung oder Karriere? Tagung "Zwischen Auslese und Ausmerzung. Kinder in der NS-Medizin", Landesarchiv Berlin (4.-5. März 2004)
Die Rolle der Ärzteschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung in der NS-Zeit: Vortragsveranstaltung in der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin: KV Berlin (30. Oktober 2002)
Bilder als Denkformen: Arbeit, Gesundheit und Leistung in der nationalsozialistischen Propaganda: Workshop "Prävention in der Arbeitswelt" in Magdeburg (Hochschule Magdeburg-Stendal, FB Sozial- und Gesundheitswesen sowie Forum Arbeit e.V.) (11.-12. Dezember 2001)
"Unser Führer wünscht eine objektive Beurteilung der Arbeitsopfer." Die Inanspruchnahme von Rechtsberatungsstellen der Deutschen Arbeitsfront durch Unfallrentenantragsteller, 1933-1936: Jahrestagung der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin (10. November 2001)
Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und -erziehung im Nationalsozialismus: Gemeinsame Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Medizin und Prävention und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin in Bielefeld (19.-22. September 2001)
Nationalsozialistische Versorgungsstrukturen. Gesundheitspolitische Vorstellungen vs. Versorgung im Alltag: Tagung "Gesund in Gesellschaft. Historische Grundlagen und zukünftige Entwicklung von Versorgungsstrukturen und Präventionskonzepten" in Hannover (Medizinische Hochschule Hannover) (1.-2. März 2001)
Ärztliche Selbstverwaltung im Nationalsozialismus: Gemeinsame Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Medizin und Prävention und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin in Freiburg i. Br. (6.-8. Oktober 1999)
Alte Menschen in der Psychiatrie in den Jahren 1945 und 1946 am Beispiel der Wittenauer Heilstätten in Berlin-Reinickendorf: Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der Geschichte der "Euthanasie" und Zwangssterilisation in Stadtroda (7.-9. November 1997)
Ärztliche Standespolitik in der Weimarer Republik. Julius Hadrich in der Geschäftsführung des Deutschen Akademischen Assistentenverbandes und des Hartmannbundes: Kolloquium "Neue Ergebnisse der Wissenschaftsgeschichte" am Institut für Geschichte der Medizin der FU Berlin (26. Mai 1994)