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Import-Waren in Containern, Holz und Getreide werden häufig vor der Verschiffung oder auf dem Seewege chemisch behandelt oder begast, um Schädlinge abzutöten. Seeleute an Bord oder Beschäftigte, die die Waren im Bestimmungsland entladen oder die frisch entladene Ware einlagern, sind dadurch nicht kalkulierbaren Gesundheitsrisiken ausgesetzt.
Betroffen sind häufig:
Beispiele für Begasungsmittel sind:
Patienten leiden häufig anhaltend unter einem Symptomenkomplex, der überwiegend Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Atemnot und andere Atemwegsbeschwerden beinhaltet. Weiterhin kommen Beschwerden der Haut (Jucken, Brennen, Rötung), der Schleimhäute, der Nase und der Augen vor. Typisch für solche Vergiftungen sind ebenfalls Kribbeln in den Extremitäten, Muskelschwäche, Stimmungsveränderungen, ungewöhnliche Erschöpfung und Leistungsminderung. Auch weitere Beschwerden können auftreten. Die Beschwerden werden häufig fehlgedeutet. Die Vergiftung liegt deshalb oft längere Zeit zurück, wodurch eine zielführende Diagnostik erschwert wird. Wesentliche Befunde gehen dadurch oftmals verloren.
Mit diesen Seiten möchten wir Patienten Informationen zu Begasungsmittel-Intoxikationen und kompetenten Ansprechpartnern leicht erreichbar zur Verfügung zu stellen.
Wenn Sie also den Verdacht haben, dass Sie an Vergiftungserscheinungen durch Begasungsmittel oder toxischen Chemikalienreste aus Import-Containern leiden, füllen Sie bitte den Fragebogen aus und treten Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie bei uns richtig sind, schauen Sie sich in der Datenbank um.
Fragebogen für Patienten (pdf)
Datenbank: Patienten-Intoxikation
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin
Prof. Dr. med. X. Baur
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Tel.: 040-428 894-501
Fax: 040-428 894-514
email: zfa@bsg.hamburg.de
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Frau Dr. med. Preisser
Tel.: 040-428 894-460
Herr Dr. med. Heblich
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