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6. Optimierung der berufsübergreifenden Kooperation von Hausärzten und ambulanten Pflegediensten in der ambulanten Versorgung von Demenzkranken (KOVERDEM)
| Laufzeit |
04/2008 - 02/2010 |
| Kontakt |
Antragsteller & Projektleiter: Prof. Dr. Hendrik van den Bussche
Koordination Erhebungen: Dipl. Pflegewirtin Änne-Dörte Jahncke-Latteck Koordination Hausärzte: Dr. med. Uta Schramm Koordination Pflege: Dipl. Gesundheitswirtin Annette Ernst |
| Förderung |
Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung "Leuchtturmprojekte Demenz" im Themenfeld 2: Evaluation von Versorgungsstrukturen vom Bundesministerium für Gesundheit mit 477.273 Euro gefördert. |
Vorhabenziele
- Ist-Analyse Belastungssituation der Angehörigen von Demenzerkrankten
- Identifikation möglicher Hemmnisse im Bereich der Kooperation zwischen Hausärzten und Pflegedienst in der alltäglichen Versorgung von Demenzpatienten
- Erarbeitung von Kooperationsmodellen und Beispielen guter Praxis in Expertengruppen und direkte Anwendung dieser Ergebnisse in Form als Instrumente innerhalb der Intervention.
- Verbesserung der Kooperation zwischen Hausärzten und Pflegediensten, diese soll letztendlich zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität insgesamt und einer Entlastung der pflegenden Angehörigen im Besonderen führen.
Einschlusskriterien
Insgesamt sollen ca. 400 Mitarbeiter aus 22 Pflegediensten der Diakonie (Interventions- und Vergleichsgruppegruppe), 150 Hausärzte und 300 pflegende Angehörige von Demenzerkrankten vor Beginn und nach Abschluss der Intervention befragt werden.
Methodik
- Teilstandardisierte Ist-Analyse (Interviews zur Standortbestimmung)
- Prospektive kontrollierte Interventionsstudie (nicht verblindet)
- Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden (standardisierte Befragungen, fallbezogene Erhebungen, Fokusgruppen in Form von Expertengruppen)
Ergebnisverwertung
- Die Interventionsstudie soll aufzeigen, wo und wie die Kooperationen innerhalb der Versorgung von Demenzkranken zu verbessern sind. Ergebnisse und Beispiele guter Praxis können so auch langfristig in die Regelversorgung übertragen werden.
- Vorstellung der Ergebnisse bei den Verantwortlichen des BMG, des GBA, der KBV und den Krankenkassen etc.
- Beispiele bewährter Kooperationskonzepte werden öffentlich zugänglich gemacht. (im Internet bzw. über CD-ROM)
Kooperationspartner
- Diakonisches Werk e.V., Hamburg
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Pflege & Management
- Ev. Berufsschule für Altenpflege des Rauhen Hauses, Hamburg
- Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V.
- Hamburgische Brücke e.V.
- Hausärzteverband Hamburg
Unterstützende Einrichtungen und Personen
- Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Bezirkliche Pflegekonferenzen
- Hamburgische Pflegegesellschaft e.V.
- Die Hamburger Betreuungsvereine
- Landesseniorenbeirat