| Home > Zentren > Zentrum für Psychosoziale Medizin > Institut für Allgemeinmedizin > Berufe im Gesundheitswesen > Entwicklung der Berufsbilder Physiotherapie und Ergotherapie > AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf
| Laufzeit | seit 2008 |
| Kontakt | Anne Barzel, Hendrik van den Bussche |
| Förderung | Eigenmittel |
| im Beruf: | Anne Barzel, Kerstin Haevernick, Gesche Ketels, Kirsten Link, Heribert Lang, Astrid Netzband, Sabine Trenkner, Bärbel Wolbert |
| Häufigkeit (n) | Prozentanteil (%) | |
| Physiotherapeuten | 2233 | 60 |
| Ergotherapeuten | 1273 | 34 |
| in anderem Bereich tatig | 69 | 2 |
| nicht erwerbstatig | 33 | 1 |
| keine Angabe | 117 | 3 |
| Gesamt | 3725 | 100 |
Erste Ergebnisse wurden bereits auf verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt:
1. ZIPT (Zukunftsinitiative Physiotherapie, 6./7. März 2009 in Ulm)
2. Ergotherapie-Kongress der DVE (22.-24.5.2009 in Köln)
3. DEGAM-Kongress (43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM), 01. - 03. Oktober 2009, Universitätsklinikum Heidelberg).
In der Patientenversorgung sind 54% aller befragten Therapeuten voll tätig, 40% zum Teil und 6 % gar nicht. 14% der Befragten haben einen akademischen Abschluss; 30% der "nicht akademisierten" möchten gerne studieren. Bei der Frage nach der Zufriedenheit mit ihrer aktuellen beruflichen Situation geben beide Berufsgruppen im Mittel 67% an.
Gerne hätten wir bereits alle Ergebnisse präsentiert und veröffentlicht. Da wir aber ausschließlich in unserer Freizeit an diesem Projekt arbeiten und es auch keinerlei finanzielle Fördermittel gibt, bitten wir um Verständnis dafür, dass uns dies noch nicht gelungen ist. Wir arbeiten aber mit aller Kraft daran und hoffen, unser Ziel bis Jahresende zu erreichen. Die Ergebnisse werden u.a. in den Zeitschriften 'physiopraxis' und 'ergopraxis' veröffentlicht werden. Sobald der Publikationstermin feststeht, wird er an dieser Stelle bekannt gegeben.
Weiterhin sollen die Ergebnisse Grundlage für die weitere Diskussion zur Entwicklung der therapeutischen Gesundheitsfachberufe bilden, indem sie
. berufspolitische Themen in der Diskussion und Weiterentwicklung unterstützen,
. Anstoß für andere Gesundheitsfachberufe zur Diskussion bieten,
. Anregungen für Physio- und Ergotherapeuten zur Standortbestimmung im Verhältnis zu anderen Gesundheitsberufen (z.B. zur Logopädie, Sportwissenschaftlern, Pflege) geben.
Unsere AG besteht aus sechs Physiotherapeuten und zwei Ergotherapeuten. Wir haben ausschließlich in unserer Freizeit und ehrenamtlich an der Fragebogenentwicklung gearbeitet. Berufspolitisch sind wir ungebunden und auch sonst von niemandem abhängig. Aber ohne Unterstützung wäre unser Projekt nicht zu realisieren.
Wir danken herzlich:
- Prof. Hendrik van den Bussche, dem Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der uns persönlich durch seine Expertise im Bereich der Gesundheitssystemforschung sowie durch Bereitstellung von Mitarbeitern unterstützt.
- Dipl.-Psych. Marion Eisele, Dorota Olbinska, Christian Piehl, die uns als Mitarbeiter des Instituts bei der Fragebogenentwicklung und -auswertung unterstützt haben. Unser besonderer Dank gilt Gerhard Schön, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie, UKE, für die differenzierte Auswertung der Daten.
- dem Thieme Verlag, der uns durch den Druck der Fragebögen und die Verteilung über Zeitschriften unterstützt hat.
- den Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre konstruktive Kritik im Rahmen des Pre-Tests die Entwicklung des Fragebogens unterstützt haben.