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Von Mitte Mai bis Ende Dezember 2008 lag der Fragebogen auf Kongressen und bei Fortbildungsveranstaltungen aus und wurde als Beilage über die Juni-Ausgabe der Zeitschriften physiopraxis und ergopraxis verteilt. Viele Kollegen haben auch den Weg über unsere Homepage genutzt. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Idee unterstützt haben. Inzwischen liegen uns über 3800 Fragebögen vor! Die Auswertung aller Bögen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Erste Ergebnisse werden wir auf der ZIPT (Zukunftsinitiative Physiotherapie, 6./7. März in Ulm) und auf dem Ergotherapie-Kongress der DVE (22.-24.5.09 in Köln) vorstellen.
Wir sind eine Gruppe von 6 Physiotherapeuten und 2 Ergotherapeuten.
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Dr. med. Anne Barzel, Physiotherapeutin seit 1984, seit 2003 Ärztin für Allgemeinmedizin. Seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Schwerpunkte: ambulante Versorgung von Schlaganfallpatienten, Zusammenarbeit von Ärzten und Gesundheitsfachberufen in der ambulanten Versorgung. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil ich meine, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Dafür ist es wichtig, möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen anzusprechen. Die Befragung zur Berufssituation kann ein erster Schritt sein.
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Kerstin Haevernick, Physiotherapeutin seit 1999. Seit 2000 in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Therapeutische Schwerpunkte: Reflektorische Atemtherapie, Cranio-Sacrale-Therapie, Bobath-Therapie, Vojta-Therapie, Forced-Use Therapie. Zurzeit berufsbegleitender Bachelor-Studiengang Physiotherapie. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil mich interessiert, welche Meinung andere Physio- und ErgotherapeutInnen über die derzeitigen Veränderungen in unserem Beruf haben.
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Gesche Ketels, Physiotherapeutin seit 1980, seit 1983 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Schwerpunkt Neurologie. Seit 1996 Leitung Physiotherapie Neurologische Klinik, seit 2004 Leitung der Physiotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Lehrtherapeutin für Reflektorische Atemtherapie; Beiratsmitglied im Studiengang Physiotherapie an der Fachhochschule Kiel; zurzeit berufsbegleitendes Studium Gesundheitsökonomie. Mitglied in der Zukunftsinitiative Physiotherapie (ZiPT). Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil ich gern wissen möchte, ob mein "gefühltes Bild" über die Physio- und ErgotherapeutInnen mit der tatsächlichen Situation übereinstimmt.
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Kirsten Link, Physiotherapeutin seit 1988. Schwerpunkt: Ganzheitliche Nachsorge von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Zweijähriger schwerpunktbezogener Klinikeinsatz in Zürich (Schweiz). Seit 1997 in der Praxis tätig, seit 2007 eigene Praxis in Hamburg-Schenefeld. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil es auf dem Weg des Wandelns und der Entwicklung viele Unterschiedliche Wünsche, Ziele, Gedanken und Visionen gibt. Diese einmal in -hoffentlich vielen Facetten- darzustellen, finde ich sehr spannend.
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Heribert Lang, Physiotherapeut seit 1984. Osteopath (1994, IWGS Hamburg). Seit 1987 eigene Praxis für Physiotherapie und Osteopathie in Visselhövede, Lüneburger Heide. Dozent für craniosakrale Osteopathie an Fortbildungzentren in Hamburg und Wien. Aktives Mitglied in der Zukunftsinitiative Physiotherapie (ZiPT). Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil ich der Überzeugung bin, dass vor allem der Dialog miteinander die Kraft der Entwicklung neuer Ideen in sich trägt.
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Astrid Netzband, Ergotherapeutin seit 1981. Bachelorstudium (2002, Hogeschool Zuyd Niederlande), Master of Science (2008, HAWK FH Hildesheim). Spezialisierung in Pädiatrie und Orthopädie. Eigene Praxis in Hamburg-Ottensen. Bobath, SI Therapeutin, Dozentin in der Weiterbildung und Ausbildung. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil mir die Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe sehr am Herzen liegt und ich interdisziplinäre Zusammenarbeit sehr schätze.
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Sabine Trenkner, Physiotherapeutin seit 1985. Sozial- u. Gesundheitsmanagement (2006, HWP). Meine beruflichen Stationen: Neurologische Reha-Klinik, Praxis, Dozentin in der Weiterbildung und Ausbildung. Seit 1999 Leitung Physiotherapie im Marienkrankenhaus Hamburg. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil ich der Meinung bin, dass wir künftige Ziele formulieren und den Weg dorthin finden können, wenn wir den aktuellen Stand besser kennen.
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Bärbel Wolbert, Ergotherapeutin seit 1997. Bachelor of Health in Occupational Therapy (2006, Heerlen/Niederlande). Meine beruflichen Stationen: Neurologische Rehabilitationsklinik, Praxis für Ergotherapie, Geriatrische Rehabilitationsklinik, Akutgeriatrie und Ausbildung. Zurzeit Lehrkraft an einer Berufsfachschule für Ergotherapie und Physiotherapie. Ich mache in der AG Physio- und Ergotherapeuten im Beruf mit, weil für mich die Zusammenarbeit mit angrenzenden Berufsgruppen für die tägliche Arbeit sehr bereichernd ist, so interessiert es mich wie Kollegen ihre Berufspraxis erleben.
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Am Anfang stand die Kooperation zwischen der Physiotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und dem Institut für Allgemeinmedizin im Rahmen von zwei Projekten. Dabei ging es einmal um die Frage der Einsetzbarkeit der Forced Use Therapie in der häuslichen Umgebung von Schlaganfallpatienten. In einem zweiten Projekt wurden in Hamburg Hausärzte sowie Physio- und Ergotherapeuten zur Qualität der ambulanten Nachsorge von Schlaganfallpatienten befragt (physioscience 2007;3:161-166). In den anschließenden Fokusgruppendiskussionen wurden die Bedeutung der Kooperationsproblematik zwischen den Berufen und auch das Selbstverständnis der therapeutischen Gesundheitsfachberufe noch deutlicher. Eine Veröffentlichung aus Frankreich, brachte uns auf die Idee, eine deutschlandweite Erhebung zur Berufssituation der Physio- und Ergotherapeuten durchzuführen. Denn eigentlich wissen wir zu wenig darüber, was in den therapeutischen Berufen gedacht wird, welche Probleme den KollegInnen in den Berufen wirklich wichtig sind und wohin sich der Beruf ihrer Meinung nach entwickeln soll.
Auf der Basis der Ergebnisse der Fokusgruppendiskussionen und einer Literaturrecherche zu uns wichtig erscheinenden Themen haben wir Hypothesen und Fragebogenitems formuliert. Nach einer PreTest-Phase im März 2008 wurden 90 Fragebögen und Kommentare ausgewertet und der Bogen überarbeitet. Insgesamt hat sich unsere AG seit November 2007 achtmal getroffen. Wir haben ausschließlich in unserer Freizeit und ehrenamtlich an der Fragebogenentwicklung gearbeitet. Berufspolitisch sind wir ungebunden und auch sonst von niemandem abhängig. Aber ohne Unterstützung wäre unser Projekt nicht zu realisieren:
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Der Direktor, Prof. Hendrik van den Bussche, fördert das Projekt, durch seine Expertise im Bereich der Gesundheitssystemforschung sowie durch Bereitstellung von Mitarbeitern: Frau Dr. med. Anne Barzel koordiniert und organisiert die AG, Christian Piehl sorgt für die Aufbereitung der Daten, Dipl.-Psych. Marion Eisele für die Auswertung der Daten. |