| Home > Zentren > Zentrum für Psychosoziale Medizin > Institut für Allgemeinmedizin > Aus-, Weiter- und Fortbildung > Entwicklung einer ergänzenden Lehrveranstaltung "Interkulturelle Kompetenz für den ärztlichen Berufsalltag"
| Laufzeit | 01/2008 - 12/2008 |
| Kontakt | Claudia Mews, Marion Eisele |
| Förderung | Förderfonds Lehre der Medizinischen Fakultät |
Hintergrund und Zielsetzung
Kompetenzen für einen angemessen Umgang mit kultureller Vielfalt sind in allen Lebens- und Arbeitsbereichen wichtiger denn je. In Deutschland haben immer mehr Menschen einen Migrationshintergrund und Forderungen nach interkulturellen Kompetenzen von Ärzten sowie nach der Bildung von interkulturellen Teams zur Behandlung von Migranten werden immer nachdrücklicher. So steigt auch für Mediziner die Notwendigkeit, insbesondere mit Patienten, aber auch mit Kollegen aus dem ärztlichen und nichtärztlichen Bereich interkulturell kompetent umgehen zu können. Bedeutsam sind dabei z.B. eine flexible Kommunikations- und eine angemessene Beziehungsgestaltung (Arzt-Patient, Arzt-Kollegen) sowie die Berücksichtigung differierender Krankheits- und Behandlungsvorstellungen. Bisher wird auf diese Anforderungen in der deutschen Medizinausbildung kaum reagiert.
Methodik
Unser Vorhaben stellt einen Anfang dar, diesem Mangel entgegenzuwirken und den Studierenden berufsrelevante, grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund im Rahmen von Lehrveranstaltungen in der ärztlichen Ausbildung zu vermitteln. Diese Veranstaltungen sollen 2008 eingeführt und evaluiert werden. Bei positiver Evaluation sollen sie ein fester Bestandteil des Curriculums werden. Die im Projekt erprobten Konzepte und Materialien sollen mittels CD-ROM und/oder Browser allen Medizinischen Fakultäten und anderen einschlägigen Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.
Kooperationspartner