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Chronische Krankheiten 6: Gesundheitliche Lebensqualität und psychisches Befinden nach Absetzen der Hormontherapie in der Menopause

Laufzeit Ab 10/07
Kontakt Anne Barzel
Förderung Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

 

Kooperationspartner  (coordinating investigator)

Prof. Dr. Ursula Härtel MPH, Humanwissenschaftliches Zentrum der Ludwig-Maximilian-Universität München.

 

Hintergrund und Zielsetzung

Eines der wichtigsten Motive für Frauen, Hormone in der Menopause einzunehmen, ist die subjektive gesundheitliche Lebensqualität. Wenig ist bekannt über die Auswirkungen der Hormontherapie auf Merkmale der gesundheitlichen Lebensqualität, wie allgemeines Wohlbefinden, Schlafstörungen, Vitalität, subjektive "Attraktivität", depressive Verstimmun¬gen oder auch kognitive Leistungsfähigkeit. Insbesondere die Frage, welchen Einfluss das Absetzen der Hormontherapie auf das subjektive Befinden von Frauen in der Menopause hat, die mehrere Jahre Hormone eingenommen haben, wurde bisher noch in keiner randomisierten Doppelblind-Studie untersucht.

Die Ergebnisse des Vorhabens sollen Patientinnen und Ärzten in der täglichen Praxis helfen, die etwaigen subjektiven psychischen und physischen Folgen des Absetzens einer Hormontherapie besser einzuschätzen als bisher und ihnen damit die Entscheidung zu erleichtern, ob eine Therapie weitergeführt oder abgesetzt werden soll.

 

Studiendesign

Zwei Gruppen von Patientinnen werden miteinander verglichen: 225 Frauen, die über einen Zeitraum von 6 Monaten wie bisher (aber "verblindet") ein spezifisches Hormonpräparat einnehmen, mit 225 Frauen, die im gleichen Zeitraum ein Placebo dieses Präparats erhalten. Nach 12 Monaten (6 Monate nach "Entblindung") sollen beide Gruppen noch einmal untersucht werden, um herauszufinden, wie hoch der Anteil Frauen ist, die weiterhin Hormone einnehmen bzw. wie viele aus der Placebogruppe wieder damit begonnen haben. Der primäre Endpunkt ist die Veränderungen im Summenscore der gesundheitlichen Lebensqualität 6 Monate nach Absetzen der Hormontherapie, gemessen mit dem SF-36 Fragebogen.

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Letzte Änderung: Christian Piehl, 28.07.2008