| Home > Zentren > Zentrum für Psychosoziale Medizin > Institut für Allgemeinmedizin > Kognitive Störungen und Demenzen > Früherkennung, natürlicher Verlauf und Versorgungssaufwand der degenerativen Demenz in der hausärztlichen Versorgung
| Laufzeit | 10/2007 - 12/2013 |
| Kontakt | Hanna Kaduszkiewicz, Marion Eisele, Martin Scherer |
| Förderung | Dieses Projekt wird im Rahmen des Kompetenznetzes Degenerative Demenz vom BMBF mit 1.460.071 Euro gefördert |
Vorhabenziele
Einschlusskriterien
Patienten aus 136 Hausarztpraxen in 6 Zentren im Alter von 75 bis 89 Jahren zum Rekrutierungszeitpunkt im Zeitraum 2003-2004, ohne Demenz bei Studienbeginn, die einer schriftlichen Einladung zur Teilnahme seitens des Hausarztes Folge leisteten (N=3.327 bei Studienbeginn 2003, ca. 2200 in 2007). Angenommen wird eine Inzidenzrate von mindestens 90 Fällen von Demenz pro Jahr.
Design
Die Probanden werden in der eigenen Wohnung in Intervallen von 1,5 Jahren von geschulten Untersuchern bezüglich kognitiver und funktionaler Leistungsfähigkeit, Komorbidität, Versorgungsbedarf und Inanspruchnahme des Gesundheitswesens interviewt und gestestet. Inzidenzfälle von leichter kognitiver Beeinträchtigung und degenerativer Demenz werden darüber hinaus in Sechsmonatsabständen zusätzlich untersucht. Diese Untersuchungen werden in Hamburg von Dr. Thomas Zimmermann, Dipl.-Psych. Mirjam Köhler und Dipl.-Gesundheitswirtin Annette Ernst durchgeführt.
Die Koordination dieser multizentrischen Studie wird vom Institut für Allgemeinmedizin (Dr. Hanna Kaduszkiewicz und Dipl.-Psych. Marion Eisele wahrgenommen. Die Projektleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Wolfgang Maier (Psychiatrische Klinik der Universität Bonn) und Prof. Dr. med. Martin Scherer.
Auswertung
Die Auswertung erfolgt mittels logistischer Regressionsmodelle zwecks Identifikation von Risikofaktoren und anhand von Cox Regressionsmodellen für zeitabhängige Endpunkte.
Ergebnisverwertung
Die Ergebnisse münden in Empfehlungen für Hausärzte und Pflegekräfte bezüglicher der Optimierung der Versorgung. Die gesundheitsökonomischen Ergebnisse sind auch von großem Interesse für Politik, Kostenträger des Gesundheitswesens, Organisationen der Leistungsanbieter und Selbsthilfegruppen.
Kooperationspartner
Förderung
Das Projekt ist eine Verlängerung und Erweiterung eines im Rahmen des Kompetenznetzes Demenzen vom BMBF im Zeitraum 2002 - 2007 geförderten Vorhabens.