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Aufgaben / Schwerpunkte

Was macht die Allgemeinmedizin?

Die Allgemeinmedizin ist zuständig für die Grundversorgung von Patientinnen und Patienten mit Gesundheitsproblemen (körperliche oder seelische). Sie stellt eine
niedrigschwellige Anlaufstelle für die Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung dar. Eine auf Dauer angelegte Beziehung zwischen Arzt/Ärztin und Patientin/Patient ist dabei die Basis für zwei typisch allgemeinmedizinische Aspekte: erlebte Anamnese und kontinuierliche Versorgung. In der Allgemeinmedizin wird der Lebenskontext der Betroffenen (familiäre Situation und soziales Umfeld), Bildungsstand, Beruf und Krankheitskonzept in besonderer Weise berücksichtigt. Neben der dauerhaften Arzt/Patient-Beziehung spielen hier auch die Hausbesuche eine wichtige Rolle. Das Spektrum der Patientinnen/Patienten und Erkrankungen in einer hausärztlichen Praxis ist unausgelesen und groß. Folglich stellt die Arbeit in diesem Niedrigprävalenz-Bereich spezielle Bedingungen für die Entscheidungsfindung: Abwendbar gefährliche Verläufe herauszufiltern und das abwartende Offenhalten der Diagnose bei anderen Fällen sind hier typische Vorgehensweisen.

Neben der Grundversorgung ist die Filter- und Steuerungsfunktion bei komplexeren Gesundheitsproblemen ein weiterer Arbeitsauftrag der Allgemeinmedizin. Das Ziel ist - neben der qualitativ hochwertigen Versorgung - auch der Schutz von Patientinnen/Patienten sowie der Gesellschaft vor Über-, Unter- und Fehlversorgung. So übernehmen Allgemeinmediziner die Koordination der stufenweise Diagnostik und Therapie unter Einbeziehung von Fachspezialisten bis hin zur Vermittlung von Hilfe und Pflege.

Eine weitere wichtige Funktion ist die der Gesundheitsbildung (Gesundheitsberatung und -förderung) mit dem Ziel, Patienten/Patientinnen zu befähigen, bei gesundheitlichen Entscheidungen weitestgehend mitzuwirken und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen (Empowerment).


Die DEGAM (deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) führt diese Aufgaben weiter aus.

Der vom Kollegium für Hausarztmedizin (Schweiz) seit 2004 entwickelte WONCA Baum führt die verschiedenen Aspekte der Allgemeinmedizin recht anschaulich zusammen:

Mehr zu Forschungsaktivitäten, Lehrangebot und Krankenversorgung finden Sie unter diesen Stichpunkten. 

Zusätzliche Aufgaben des Instituts für Allgemeinmedizin

Neben Forschung, Lehre und Krankenversorgung ist das Institut für Allgemeinmedizin bei der Fortbildung für Hamburger Hausärztinnen und Hausärzte tätig:

Das Institut für Allgemeinmedizin bietet im Rahmen der Initiative "Hausärztliche Fortbildung Hamburg" (HFH) (http://www.hausaerztliche-fortbildung-hamburg.de/) ein neues Fortbildungscurriculum für Hausärztinnen und Hausärzte an. In jedem Halbjahr werden vier Abendveranstaltungen angeboten, die von der Ärztekammer Hamburg anerkannt und mit je vier Fortbildungspunkten bewertet werden, so dass fast alle für Hausärzte/Hausärztinnen notwendigen Fortbildungspunkte im Rahmen dieser Fortbildungsreihe erworben werden können. Nähere Informationen gibt es hier.

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Letzte Änderung: Katharina Dahl, 15.07.2014

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