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Aus-, Weiter- und Fortbildung 2: Simulationspatienten in der ärztlichen Ausbildung am UKE

Laufzeit 02/2006 - 12/2008
Kontakt Cadja Bachmann, Silke Roschlaub
Förderung Förderfonds Lehre der Medizinischen Fakultät (2007 und 2008) sowie Studiengebühren

 

Das Institut für Allgemeinmedizin des UKE setzt seit Februar 2006 Simulationspatienten in der studentischen Lehre ein. Finanziert wird das Projekt durch den "Förderfonds Lehre" der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg.

Das Ziel des Projektes ist, die ärztliche Kommunikationskompetenz und die Untersuchungsfertigkeiten der Studierenden zu verbessern. Simulationspatienten stehen hierbei sowohl als Gesprächspartner als auch für körperliche Untersuchungen zur Verfügung. Simulationspatienten sind Laienschauspieler, die Krankheitsbilder oder Beratungsanlässe anhand vorgefertigter Rollenskripte einstudieren, um diese dann kompetent und authentisch in einem "Arzt-Patienten-Gespräch" darzustellen. Im Konsultationsgespräch mit den Simulationspatienten erproben und überprüfen die Studierenden ihr Wissen, ihre Kommunikationskompetenz und ihre manuellen Fertigkeiten auf praktische Art und Weise und befinden sich gleichzeitig in einem geschützten Rahmen. Das strukturierte Feedback der Simulationspatienten und Dozenten zu verbaler und non-verbaler Kommunikation, zu den Untersuchungstechniken sowie zu medizinischen Inhalten ermöglicht den Studierenden, ihre Fertigkeiten zu korrigieren und zu verbessern.

Die Evaluationen des Lehrprojektes sind vielversprechend, Studierende und Dozenten bewerten den Einsatz von Simulationspatienten sehr positiv ("beste Lehrveranstaltung", "100% überzeugend", "hervorragend"). Das fachübergreifende Kommunikationstraining mit Simulationspatienten im Themenblock "Psychosoziale Medizin" erhielt von den Studierenden die Schul-Note 1,3.

Weitere Informationen finden Sie auf dem anliegenden Poster.

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Letzte Änderung: Christian Piehl, 21.02.2008