Therapiezentrum für Suizidgefährdete (TZS)

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Summary / Zusammenfassung

Etzersdorfer, E., Fiedler, G., Witte, M.

Neue Medien und Suizidalität
Gefahren und Interventionsmöglichkeiten. Unter Mitarb. von Jürgen Schramm und Jürgen Kratzenstein

1. Auflage 2003
294 Seiten mit 12 Abb. und 3 Tab., kartoniert
14,90 € [D]
ISBN 978-3-525-46175-4

Kurzinformation

Völlig neue Kommunikationswege erfordern eine Anpassung der Beratungskonzepte in der Suizidprävention.


Ausführliche Information

Die völlig neuartigen Kommunikationswege durch Internet, E-Mail, SMS, Chat eröffnen sowohl erweiterte Möglichkeiten des Austauschs als auch zusätzliche Gefahren. In der Presse war von Verabredungen via Internet zum gemeinsam durchgeführten Suizid zu erfahren. Suizidforen könnten trotz präventiver Intention Ansteckungscharakter haben. Das bisherige Wissen um Suizidprävention scheint nicht mehr auszureichen. Die Konzepte der Beratung und Krisenintervention müssen sich auf die neue Medientechnologie mit ihren Auswirkungen auf suizidgefährdete Menschen ausrichten.
Die Beiträge diskutieren positive wie negative Erfahrungen mit bereits bestehenden Angeboten wie Psychotherapie über das Internet, Suizidforen, Chat-Angebote für Suizidgefährdete, SMS-Beratung. Vorschläge zum konstruktiven Einsatz des Internets für die Suizidprävention schließen eine psychoanalytische Betrachtungsweise der spezifischen Beziehungsformen im Netz ein. Klinische Beispiele illustrieren den Umgang mit den neuen Medien in der Suizidprävention.


Die Herausgeber

Elmar Etzersdorfer
Univ.-Doz. Dr. med. Elmar Etzersdorfer ist Psychiater und Psychoanalytiker; Chefarzt des Furthbachkrankenhauses, einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Stuttgart.

 Vita

  • Psychiatrische und psychoanalytische Ausbildung an der Universitätsklinik für Psychiatrie in Wien bzw. in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (IPA)
  • Universitätsklinik für Tiefenpsychologie und Psychotherapie in Wien
  • 1998: Habilitation in Wien
  • 1989–1999: Vorstandsmitglied und Schriftführer der Österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention (ÖGS)
  • Seit Herbst 1999: Chefarzt des Furtbachkrankenhauses, einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Stuttgart


Georg Fiedler
Georg Fiedler, Dipl.-Psych., ist in der wissenschaftlichen Begleitung des Therapiezentrums für Suizidgefährdete in Hamburg tätig.

Vita

  • Studium der Erziehungswissenschaften, Politik und Psychologie in Hamburg
  • Seit 1990: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Therapiezentrum für Suizidgefährdete am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Arbeitsschwerpunkte

Psychotherapieforschung, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und andere Projekte auf dem Gebiet der Suizidprävention, u. a. Initiator der »Kulturwochen Suizidalität« in Hamburg


Michael Witte
Michael Witte, Dipl.-Sozialpädagoge, hat die Beratungsstelle und Krisenunterkunft für suizidgefährdete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (NEUhland) in Berlin aufgebaut und ist dort beratend tätig.

Arbeitsschwerpunkte

Zusammen mit Regula Freytag war Michael Witte maßgeblich bei der Entwicklung der Leitlinien der DGS zur Organisation von Krisenintervention beteiligt.


Die Verweise auf andere Webseiten, Organisationen und Publikationen dienen der Förderung der Information und Diskussion über Konzepte auf dem Gebiet der Suizidologie, Psychoanalyse und Psychotherapie sowie des Verstehens und der Behandlung suizidalen Verhaltens. Sie repräsentieren auch kontroverse Positionen und sind nicht als Empfehlung zu verstehen.
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