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Psychotherapie und Suizidalität - Vortragsreihe 1998

Dr. M. Schoof
Ambulante Psychotherapie mit schwer traumatisierten Patienten - eine Kasuistik, 15.10.1998


Zusammenfassung

Häufig werden bei traumatisierten Patientinnen deren Beziehungserfahrungen in der therapeutischen Beziehung wiederholt. In einem gewissen Ausmaß muß das Leiden der Patientin durch den Behandler selbst erlebt werden, um in weiteren Schritten eine Bearbeitung der Traumatisierungen einzuleiten.
Diese "Übermittlung" bzw. "das Antun" hat eine wichtige kommunikative Funktion in der therapeutischen Beziehung.
Sich als Therapeut dagegen wehren, kann eine Behandlung zum Abbruch bringen. Diese behandlungstechnischen Schwierigkeiten werden an einem Fallbeispiel verdeutlicht.


Zur Person

Dr. med. Matthias Schoof, geb. 1947, Interesse für psychoanalytisch orientierte Schmerztherapie, Behandlung von traumatisierten Patienten. Abteilungschefarzt an der Fachklinik Alpenblick für Psychotherapie und Psychosomatik in Isny.

Publikationen (u.a.):

  • Grinberg (1996): Projektive Gegenidentifikation in: Forum der Psychoanalyse 12, 1996, 259-270.
  • Hirsch, M. (1996): Wege vom realen Trauma zur Autoaggression in: Forum der Psychoanalyse, 12, 31-44.
  • Klein, M. (1994): Das Seelenleben des Kleinkindes: Klett-Cotta.
  • Thiel, H. (1997): Aus der psychoanalytischen Behandlung einer Inzestpatientin in: Psyche, 51, 239-252.


Die Verweise auf andere Webseiten, Organisationen und Publikationen dienen der Förderung der Information und Diskussion über Konzepte auf dem Gebiet der Suizidologie, Psychoanalyse und Psychotherapie sowie des Verstehens und der Behandlung suizidalen Verhaltens. Sie repräsentieren auch kontroverse Positionen und sind nicht als Empfehlung zu verstehen.
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