Psychotherapie und Suizidalität - Vortragsreihe 1998
Zusammenfassung
Häufig werden bei traumatisierten Patientinnen deren Beziehungserfahrungen in der therapeutischen Beziehung wiederholt. In einem gewissen Ausmaß muß das Leiden der Patientin durch den Behandler selbst erlebt werden, um in weiteren Schritten eine Bearbeitung der Traumatisierungen einzuleiten.
Diese "Übermittlung" bzw. "das Antun" hat eine wichtige kommunikative Funktion in der therapeutischen Beziehung.
Sich als Therapeut dagegen wehren, kann eine Behandlung zum Abbruch bringen. Diese behandlungstechnischen Schwierigkeiten werden an einem Fallbeispiel verdeutlicht.
Dr. med. Matthias Schoof, geb. 1947, Interesse für psychoanalytisch orientierte Schmerztherapie, Behandlung von traumatisierten Patienten. Abteilungschefarzt an der Fachklinik Alpenblick für Psychotherapie und Psychosomatik in Isny.
Publikationen (u.a.):
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