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Problemorientiertes Lernen – Transfer durch die Erweiterung von Situationsdeutungen

von Ingrid Darmann

Das problemorientierte Lernen (POL) stellt grundsätzlich ein vielversprechendes Lehr-/Lernkonzept zur Förderung transferfähigen Wissens und Könnens dar. Die Schüler erarbeiten sich anhand von Fällen, die komplexe pfl egeberufl iche Problemsituationen1 beinhalten, und mit einer vorgegebenen methodischen Struktur („Siebenschritt“) selbst gesteuert das zum Verständnis oder zur Lösung des Falles notwendige Wissen. Der „situierte“ Erwerb von Wissen, also die Verknüpfung des zu erwerbenden Wissens mit Situationen aus der Berufswirklichkeit, soll den Transfer theoretischen Wissens in die Praxis befördern (vgl. Mandl/Gruber/Renkl 1993; Reetz 1996). POL ist aber nicht gleich POL, vielmehr lassen sich unterschiedliche Ausrichtungen unterscheiden, die jeweils spezifi sche Ausbildungsziele verfolgen. In diesem Artikel wird ein POL-Ansatz vorgestellt und begründet, mit dem insbesondere der Erwerb von Deutungswissen und die Förderung hermeneutischen Fallverstehens angeregt werden soll....

Ingrid Darmann (2004): Problemorientiertes Lernen - Transfer durch
die Erweiterung von Situationsdeutungen. In: www.PR-INTERNET.com
für die Pflege, 6 (9) 13-19.

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Praxisnahes Lernen in der Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivpflege

von Angela Boonen und Ingrid Darmann
erschienen in intensiv 2004;
12: 290-296

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