| Neuroborreliose |
Neuroborreliose |
||||||||||||||||||||||||||||||
Die Serodiagnostik der systemischen Borrelieninfektion
beinhaltet ein 2-Stufenschema: Zunächst ein Suchtest (z. B. EIA),
gefolgt von einem Bestätigungstest (Western-Blot) (Wilske 2000).
Eine positive Serologie beweist bei hoher Durchseuchung nicht die Aktivität
der Infektion. Dies gelingt über die Erfassung einer Serokonversion,
eines Titeranstiegs oder einer Zunahme der Bandenzahl im Immunoblot.
Die Bedeutung des Lymphozytentransformationstests ist umstritten. |
||||||||||||||||||||||||||||||
Tabelle 15: Wertigkeit verschiedener Liquorparameter in der Diagnostik der Neuroborreliose. (o=obligat, i=informativ) |
||||||||||||||||||||||||||||||
Literatur: Diener HC, Hacke W (Hrsg). Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Thieme 2002. Tumani H, Nölker G, Reiber H. Relevance of cerebrospinal fluid variables for early diagnosis of neuroborreliosis. Neurology 1995;45:1663-1670. Wilske B et al.: Lyme-Borreliose. MiQ Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik (früher : Verfahrensrichtlinien für die mikrobiologische Diagnostik) 12/2000. Zettl UK, Lehmitz R, Mix E (Hrsg.): Klinische Liquordiagnostik. Walter de
Gruyter Verlag 2005.
|
||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurochemie e.V. | ||||