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Zytokine und Adhäsionsmoleküle sind in viele zelluläre
Vorgänge involviert. Dazu zählen u.a, die Proliferation, die
Regulation der Zelldifferenzierung und die Zell zu Zell-Kommunikation.
Variationen in der Expression dieser Moleküle bezüglich der
Menge oder des Musters können zu vielen immunologisch vermittelten
Erkrankungen beitragen. Daher ist die Detektion und Quantifizierung der
Expressionslevel von fundamentaler Wichtigkeit für das Verständnis
der diversen pathologischen Vorgänge.
Die Amplifikation von individuellen RNA-Molekülen kann
durch die Kombination der Reversen Transkription (RT) und der Polymerase-Kettenreaktion
(PCR) erzielt werden. Die RT-PCR ist wesentlich sensitiver als die traditionellen
RNA-Blot Techniken, wodurch sie ein hervorragendes Werkzeug darstellt,
nur in geringen Mengen vorkommende mRNAs oder mRNAs in geringen Mengen
von Zellen oder Geweben zu detektieren.
Zur Quantifizierung von Transkripten wurden seit 1988 verschiedene
Methoden entwickelt, die von der radioaktiven oder densitometrischen Auswertung
Ethidiumbromid-gefärbter Gele, über die PCR-ELISATechnik bis
hin zu den neuesten Fluoreszenzbasierten Verfahren der on-line und real-time
Detektion und Quantifizierung reichen. Mit diesen Geräten werden
schnelle und reproduzierbare Messungen auch für die Anwendung in
der Routine ermöglicht.
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