Gleichstellungsbeauftragte (wP) > Frauenförderung regional: Preise, Netzwerke, Stiftungen
Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität unterstützt die Universität bei allen Gleichstellungsmaßnahmen und wirkt insbesondere bei der Entwicklungsplanung der Hochschule mit. Sie ist an Struktur- und Personalentscheidungen beteiligt (vgl. HmbHG § 87) und nimmt zu Auswahlverfahren von wissenschaftlichem Personal Stellung. Sie entscheidet über die Vergabe des Frauenförderfonds der Universität Hamburg und wirkt an der Verleihung des Frauenförderpreises der Universität Hamburg durch die Präsidentin mit. Dem Akademischen Senat (AS) berichtet sie regelmäßig über Gleichstellung und organisiert ein regelmäßiges Treffen für die Professorinnen der Universität Hamburg. Sie vertritt die Universität in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten und Gleichstellungsbüros der Hamburger Hochschulen (LaKoG) .
Der Frauenförderpreis der Universität Hamburg wird für besonders hervorragende Projekte oder Maßnahmen zur Förderung von Frauen an der Universität Hamburg jährlich vergeben. Bewerbungen oder Vorschläge sind zu richten an:
Universitätspräsidentin
Moorweidenstr. 18
20148 Hamburg
Beachten Sie bitte die Ausschlussfristen!
Die Universität Hamburg will mit dem Frauenförderfond Vorhaben, die auf strukturelle Innovationen sowie auf die Umsetzung einer Zielvereinbarung (2002) zur Frauenförderung zwischen dem Präsidenten und der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Hamburg bezogen sind, fördern.
Aus dem Frauenförderfond sollen Projekte zum Abbau geschlechterbedingter Benachteiligungen in Studium, Lehre und Forschung sowie der Verwaltung gefördert werden. Förderungsfähig sind:
Der Freundes- und Förderkreis des UKE e.V. möchte Studierende der Medizin und junge Ärztinnen und Ärzte zu weiterer wissenschaftlicher Arbeit ermutigen, indem er sich dafür einsetzt, dass sehr gute Leistungen belohnt werden. Ein Promotionspreis ist für ein bestimmtes Fachgebiet ausgebracht und meistens mit dem Namen eines Wissenschaftlers verbunden. Im Jahr 2008 wurde zum ersten Mal der Hedwig Wallis - Promotionspreis für Psychosoziale Medizin ausgelobt.
Die Rolfing-Stiftung fördert sehr gute bedürftige Medizinstudentinnen mit einer einmaligen Studienbeihilfe. In Kooperation mit der Frauenreferentin der Medizinischen Fakultät empfiehlt der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises des UKE Herr Prof. Dr. Holstein dem Stiftungsverwalter ausgewählte Bewerberinnen. Die Stiftung entscheidet über die Vergabe der Mittel.
Bewerbungsfrist: 15. Juni - 31. August 2011
Auswahlgespräche finden am Dienstag den 13. und Donnerstag den 22. September 2011 statt.
Die aussagefähigen Bewerbungen sind bei der Frauenreferentin der Medizinischen Fakultät, Elke Mätschke einzureichen.
Diese Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Ausschüttung der Mittel.
WiMeNN ist ein sich im Aufbau befindliches Netzwerk, an dem sich Vertreterinnen der Medizinischen Fakultäten Hannover, Göttingen, Greifswald, Kiel, Lübeck, Rostock und Hamburg beteiligen. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der o.a. Fakultäten, die Projektkoordinatorin des Mentoringprogramms der Universität Göttingen und die Frauenreferentin für das wissenschaftliche Personal und Studierende der Medizinischen Fakultät in Hamburg legten am 28. Juni 2004 in Hamburg den Grundstein für die Netzwerkaktivitäten.
Das Netzwerk WiMeNN hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltig junge Assistenzärztinnen zu fördern, um mittelfristig den Frauenanteil in den Führungspositionen (W3 und Chefärztinnen) deutlich zu erhöhen.
Die Vertreterinnen dieses Netzwerks wollen dringend notwendige Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses in Form eines gemeinsamen Mentoringprogramms implementieren. Die Initiatorinnen des Projekts planen ein hochschulübergreifendes Mentoringprogramm, das die Medizinischen Fakultäten an den Standorten im Norden einbeziehen soll.
Weitere Informationen zum hausinternen MENTORING-Programm der Medizinischen Fakultät und den Aktivitäten im Nord-Netzwerk erhalten Sie von der Frauenreferentin der Medizinschen Fakultät in Hamburg: maetschke@uke.uni-hamburg.de
Im Career Center erhalten Sie als Student/in, Absolvent/in oder Nachwuchswissenschaftler/in der Universität Hamburg Antworten auf Fragen zur Berufsfindung, dem Berufseinstieg, gezielten Karrierestrategien oder zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Kindern. Mit Seminaren, Veranstaltungen, Beratungen, Netzwerken und einem Infopool begleitet Sie das Women's Career Center als Teil des Career Center auf dem Weg in den Beruf und fördert Ihre Berufsfähigkeit.
Die Arbeitsstelle Expertinnen-Beratungsnetz /Mentoring der Universität Hamburg bietet Frauen Beratung und Mentoring beim beruflichen Einstieg, Aufstieg, bei Umorientierung und Existenzgründung durch eine Expertin der entsprechenden Branche, Berufsgruppe und/oder Führungsposition.