Gleichstellungsbeauftragte (wP) > Frauenförderung im Fachbereich Medizin
Frauenfördernde Maßnahmen insbesondere für Nachwuchswissenschaftlerinnen unterstützen den Prozess, den Frauenanteil auf allen Ebenen zu steigern. Ziel ist es im Zeitraum von 2008 - 2013 in den ersten 2,5 Jahren 20% und in den folgenden 2,5 Jahren 40% der wiederzubesetzenden Professuren mit Frauen zu besetzen. Im Jahr 2013 ist ein Frauenanteil von 30% angestrebt. Im regelmäßigen Bericht der Gleichstelungsbeauftragten, stellt das Gleichstellungsteam die Entwicklung der Gleichstellung an der Fakultät dar. Den aktuellen Bericht Oktober 2007 - September 2009 mit Anlagen können Sie hier herunterladen.
Der dritte Gleichstellungsplan (Frauenförderplan) der Medizinischen Fakultät -gültig bis zum Jahr 2013- wurde in der Sitzung des Akademischen Senats am 18.12.2008 verabschiedet. Das Anreizsystem zur Förderung des weiblichen, wissenschaftlichen Nachwuchses gewinnt durch folgende Maßnahmen besondere Bedeutung:
Von diesem Bonussystem versprechen sich die mit der Gleichstellung Beauftragten die nachhaltigste Wirkung.
Das Hamburger Gesetz zur Neuordnung des Hochschulrechts vom 18.07.2001 sieht in §87 die Wahl einer Gleichstellungsbeauftragten für die Hochschule und ihrer Stellvertreterinnen für 3 Jahre vor.
Die Wahl der Gleichstellungsbeauftragten der Medizinischen Fakultät und ihrer Vertreterinnen regeln die o.a. Förderrichtlinie der Universität Hamburg und der Frauenförderplan des Fachbereichs Medizin.
"Die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen werden von der Frauenkonferenz vorgeschlagen und vom Fachbereichsrat für zwei Jahre gewählt. Die Frauenkonferenz ist eine von der Gleichstellungsbeauftragten einzuberufene Versammlung aller wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Fachbereichs. Die Gleichstellungsbeauftragte hat das Recht, für Kommissionen andere weibliche Fachbereichsangehörige als Vertreterin zu benennen."
Archiv: Erster Frauenförderplan des Fachbereichs Medizin (1997-2003), Zweiter Frauenförderplan der Medizinischen Fakultät (2003 - 2008), Aktueller Gleichstellungsplan (Frauenförderplan) der Medizinischen Fakultät ( 2008 - 2013)
Der Freundes- und Förderkreis des UKE e.V. möchte Studierende der Medizin und junge Ärztinnen und Ärzte zu weiterer wissenschaftlicher Arbeit ermutigen, indem er sich dafür einsetzt, dass sehr gute Leistungen belohnt werden. Ein Promotionspreis ist für ein bestimmtes Fachgebiet ausgebracht und meistens mit dem Namen eines Wissenschaftlers verbunden. Im Jahr 2008 wurde zum ersten Mal der Hedwig Wallis - Promotionspreis für Psychosoziale Medizin ausgelobt.
Die Rolfing-Stiftung fördert sehr gute bedürftige Medizinstudentinnen mit einer einmaligen Studienbeihilfe. In Kooperation mit der Frauenreferentin der Medizinischen Fakultät empfiehlt der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises des UKE Herr Prof. Dr. Holstein dem Stiftungsverwalter ausgewählte Bewerberinnen. Die Stiftung entscheidet über die Vergabe der Mittel.
Bewerbungsfrist: 15. Juli - 15. September 2009, Auswahlgespräche finden am Montag den 5. und Dienstag den 6. Oktober 2009 statt. Die aussagefähigen Bewerbungen sind bei der Frauenreferentin der Medizinischen Fakultät, Elke Mätschke einzureichen.Diese Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Ausschüttung der Mittel.
WiMeNN ist ein sich im Aufbau befindliches Netzwerk, an dem sich Vertreterinnen der Medizinischen Fakultäten Hannover, Göttingen, Greifswald, Kiel, Lübeck, Rostock und Hamburg beteiligen. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der o.a. Fakultäten, die Projektkoordinatorin des Mentoringprogramms der Universität Göttingen und die Frauenreferentin für das wissenschaftliche Personal und Studierende der Medizinischen Fakultät in Hamburg legten am 28. Juni 2004 in Hamburg den Grundstein für die Netzwerkaktivitäten.
Das Netzwerk WiMeNN hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltig junge Assistenzärztinnen zu fördern, um mittelfristig den Frauenanteil in den Führungspositionen (W3 und Chefärztinnen) deutlich zu erhöhen.
Die Vertreterinnen dieses Netzwerks wollen dringend notwendige Maßnahmen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses in Form eines gemeinsamen Mentoringprogramms implementieren. Die Initiatorinnen des Projekts planen ein hochschulübergreifendes Mentoringprogramm, das die Medizinischen Fakultäten an den Standorten im Norden einbeziehen soll.
Weitere Informationen zum hausinternen MENTORING-Programm der Medizinischen Fakultät und den Aktivitäten im Nord-Netzwerk erhalten Sie von der Frauenreferentin der Medizinschen Fakultät in Hamburg: maetschke@uke.uni-hamburg.de