| Home > Ärzte / Wissenschaftler > Forschungsschwerpunkte
In Ergänzung zu den eher administrativ ausgerichteten Zentren haben sich folgende forschungsthemenbezogene Zusammenschlüsse von theoretischen, klinisch-theoretischen Instituten und Kliniken zu disziplinenübergreifenden Forschungscentern gebildet:
Neben den Forschungscentern haben sich in den letzten Jahren mehrere sogenannte Potentialbereiche als kleinere Zusammenschlüsse von Instituten/Kliniken, Arbeitsgruppen und einzelnen Wissenschaftlern herausgebildet.
Aktuell sind folgende Potentialbereiche identifiziert:
Nachfolgende Übersicht enthält nähere Informationen zu den Forschungscentern und den Potentialbereichen
Das HCNS vernetzt die neurowissenschaftlichen Aktivitäten im UKE von der molekularen Ebene bis zur klinischen Forschung und bietet zahlreiche Schnittstellen mit neurowissenschaftlich aktiven Instituten der Universität Hamburg (insbesondere dem Psychologischen Institut). Es vereint aktuell mehr als 400 Wissenschaftler und Doktoranden aus 12 Instituten und Kliniken des UKE.
Kernthemen im HCNS sind neuronale Plastizität, Regeneration des Nervensystems, Lernen und Gedächtnis, Kommunikation im Gehirn, Emotions- und Kognitionsforschung, Mechanismen der Neurodegeneration, systemphysiologische und molekulare Grundlagen der Signalübermittlung und molekulare Grundlagen, Diagnostik und Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des HCNS
Das Cardiovascular Research Center (CVRC) wurde im April 2008 gegründet und versteht sich als gemeinsames Dach für alle experimentell tätigen Forschungsgruppen des UKE im Herz-Kreislauf-Bereich und in benachbarten Bereichen wie der Nephrologie und Anästhesiologie. Zentrale, international sichtbare Forschungsprojekte im CVRC bündeln sich um die Oberthemen
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des CVRC
Gegenstand der Versorgungsforschung ist die wissenschaftliche Untersuchung der Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Maßnahmen, Produkten und Dienstleistungen unter Alltagsbedingungen. Dies umfasst sowohl die Krankenversorgung (Betreuung,Pflege, Diagnose, Behandlung und auch Nachsorge von Patienten) als auch die Gesundheitsversorgung(Prävention und Gesundheitsförderung).
Versorgungsforschung ergänzt klinische Studien zur Wirksamkeit unter Idealbedingungen ("efficacy") um Studien zur Wirksamkeit bzw. zum Nutzen unter Alltagsbedingungen ("effectiveness"). Die Aufgabe des Center for Health Care Research (CHCR) ist es, die bestehenden Kompetenzen der Versorgungsforschung am UKE zu bündeln und entsprechende Projekte in verschiedenen Versorgungsbereichen zu fördern und zu unterstützen.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des CHCR
Das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) versteht sich als Kompetenznetzwerk aller mit der Diagnostik, Therapie und Erforschung von Krebserkrankungen betrauten Kliniken und Zentren des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und seiner Partner. Dazu gehört eine Reihe ausgewählter Institute (wie z. B. das Heinrich-Pette-Institut und das EMBL, Außenstelle Hamburg am DESY), Kliniken und in Niederlassung tätiger Onkologen und Hämatologen aus Hamburg und der Umgebung, welche als Kooperationspartner in diesen Prozess integriert sind.
Zentrales Interesse des UCCH besteht in der Erforschung diagnostischer und prognostischer Parameter sowie der Entwicklung und frühestmöglichen Bereitstellung innovativer diagnostischer und therapeutischer Modalitäten für Krebspatienten bereits vor erfolgter klinischer Zulassung im Rahmen von klinischen Studien.
Das UCCH wird als Onkologisches Spitzenzentrum von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert.
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des UCCH
Das C3I ist ein im Aufbau befindliches Kompetenznetzwerk aus Instituten und Kliniken am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie externen Kooperationspartnern, deren wissenschaftlicher bzw. klinischer Schwerpunkt in der Erforschung und Behandlung von entzündlichen und infektiösen Krankheitsbildern besteht. Gemeinsames Ziel ist es, durch ein verbessertes Verständnis der Ätiologie und der Pathogenese von Entzündungs- und Infektionsprozessen in einem translationalen Ansatz neue Optionen für Diagnostik, Therapie und Prognosestellung unserer Patienten zu entwickeln.
Das C3I hat eine besondere Kompetenz in der klinisch-experimentellen Erforschung von Autoimmunerkrankungen der Leber, Niere und des ZNS (Multiple Sklerose) sowie der strukturbiologisch/biochemisch orientierten Infektionsforschung.